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Reiseplan · 4 Tage · 17 Orte

4 Tage Krakau

Vier Tage Krakau: die Altstadt rund um den Rynek, Wawel und das jüdische Kazimierz, ein Tag im Salzbergwerk Wieliczka mit Podgórze am Nachmittag und ein letzter Vormittag zwischen Collegium Maius und Barbakan.

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4 Tage Krakau

Foto: Piotr Kalinowski · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankommen am Rynek

    1. Anreise nach Krakau

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in der Altstadt zwischen Grodzka und Planty, von hier sind Rynek, Wawel und Kazimierz alle zu Fuß erreichbar.

    3. Rynek Główny mit Tuchhallen

      Der größte mittelalterliche Marktplatz Europas mit den Tuchhallen in der Mitte, in deren Erdgeschoss bis heute Bernstein und Holzschnitzereien verkauft werden.

    4. Marienkirche mit Veit-Stoß-Altar

      Im Chor steht der 13 Meter hohe Flügelaltar von Veit Stoß, der jeden Mittag um 11:50 Uhr geöffnet wird; zur vollen Stunde bricht der Trompeter im Turm sein Signal mitten im Ton ab.

    5. Planty-Grüngürtel um die Altstadt

      Der vier Kilometer lange Park liegt auf dem Ring der abgerissenen Stadtmauer und führt in einer Runde an Collegium Novum, Universität und Wawel vorbei.

    6. Abends: ul. Floriańska und die Kellerbars

      Die Gasse vom Rynek zum Florianstor ist abends belebt, und in den Gewölbekellern der Seitenstraßen sitzt man bei Bier und Piroggen bis spät.

  2. Tag 2Wawel und jüdisches Kazimierz

    1. Wawel-Kathedrale mit Sigismundglocke

      Krönungs- und Grabkirche der polnischen Könige; über eine enge Holztreppe erreicht man die Sigismundglocke von 1520, deren Klöppel man der Legende nach zum Glück berührt.

    2. Königsschloss Wawel — Repräsentationsräume

      Renaissance-Arkadenhof und die Prunksäle mit den flämischen Wandteppichen Sigismunds II. August und der Kassettendecke voller geschnitzter Köpfe.

    3. Alte Synagoge am Szeroka-Platz

      Die älteste erhaltene Synagoge Polens aus dem 15. Jahrhundert, heute Museum zur jüdischen Geschichte Krakaus mit der gitterumfassten Bima im Hauptraum.

    4. Remuh-Synagoge und alter jüdischer Friedhof

      Kleine, bis heute genutzte Gebetsstätte; dahinter der Friedhof des 16. Jahrhunderts, dessen zerschlagene Grabsteine nach dem Krieg zu einer „Klagemauer" zusammengesetzt wurden.

    5. Galizien Jüdisches Museum

      Fotografische Dauerausstellung „Traces of Memory" über die Spuren jüdischen Lebens in ganz Galizien — verfallene Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Erinnerungsorte.

    6. Abends: Plac Nowy und die Bars der ul. Józefa

      Rund um die runde Markthalle „Okrąglak" verkaufen Fenster bis nach Mitternacht Zapiekanki, und die Höfe der ul. Józefa sind voller kleiner Bars.

  3. Tag 3Salzbergwerk Wieliczka und Podgórze

    1. Salzbergwerk Wieliczka

      Auf der Touristenroute geht es 380 Stufen hinab durch Stollen aus dem 13. Jahrhundert bis in die Kapelle der heiligen Kinga, deren Kronleuchter und Reliefs vollständig aus Steinsalz gehauen sind.

    2. Ghetto-Heldenplatz und Apotheke unter dem Adler

      Auf dem Platz stehen 70 überdimensionale Stühle für das Gepäck der Deportierten; an der Ecke zeigt die Apotheke von Tadeusz Pankiewicz, der als einziger Nichtjude im Ghetto blieb, seine Offizin.

    3. Schindlers Emaillefabrik

      In der ehemaligen Fabrik in der Lipowa 4 erzählt die Ausstellung „Krakau unter deutscher Besatzung 1939–1945" mit begehbaren Kulissen; Schindlers Büro mit der Kartei seiner Arbeiter ist erhalten.

    4. Krakus-Hügel

      Vorgeschichtlicher Erdhügel über Podgórze, von dessen Kuppe man den ganzen Bogen der Stadt von Wawel bis Nowa Huta überblickt.

    5. Abends: Weichselboulevard unter dem Wawel

      Am Ufer der Bulwary Wiślane liegen festvertäute Barkassen als Bars, und der beleuchtete Wawel spiegelt sich gegenüber im Wasser.

  4. Tag 4Universitätsviertel und Abschied

    1. Collegium Maius der Jagiellonen-Universität

      Ältestes Universitätsgebäude Polens mit gotischem Arkadenhof, der Aula und den astronomischen Instrumenten, an denen Kopernikus als Student lernte.

    2. Florianstor und Barbakan

      Das einzige erhaltene Stadttor und die runde Bastei von 1499 mit sieben Türmchen; an der Mauer daneben hängen Maler ihre Bilder auf.

    3. Abreise ab Krakau

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