Reiseplan · 4 Tage · 20 Orte
4 Tage Lissabon
Vier Tage Lissabon zu Fuß und mit der Straßenbahn: Ankommen in der Baixa, ein ganzer Tag durch die Gassen und Aussichtsterrassen der Alfama, ein Tag für die Seefahrer-Denkmäler in Belém und zum Schluss Chiado mit Blick über die Stadt.
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Foto: Rıdvan Yıldırım · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft & die Baixa am Fluss
Anreise nach Lissabon
Hotel-Check-in
Quartier in der Baixa zwischen Rossio und Praça do Comércio, von wo aus man alles zu Fuß erreicht und abends leicht zurückfindet.
Praça do Comércio
Der zum Tejo hin offene Arkadenplatz mit dem Reiterstandbild von José I., auf dessen Stufen am Wasser man die ersten Schiffe vorbeiziehen sieht.
Arco da Rua Augusta
Der Triumphbogen am Nordrand des Platzes, dessen Aufzug auf die Dachterrasse führt: von dort liegt die schachbrettartige Baixa bis zum Rossio unter einem.
Abends: Cais do Sodré
Das alte Hafenviertel westlich der Baixa, wo sich die Kneipen der Rua Nova do Carvalho mit der rosa gestrichenen Fahrbahn abends füllen.
Tag 2Alfama, Burg & Fado
Miradouro de Santa Luzia
Aussichtsterrasse mit blau-weißen Azulejo-Bildern und Bougainvillea, von der man über die Ziegeldächer der Alfama bis zum Tejo schaut.
Sé de Lisboa
Die romanische Kathedrale von 1147 mit ihren zwei wehrhaften Türmen; im Kreuzgang liegen freigelegte römische und maurische Grundmauern.
Castelo de São Jorge
Die maurische Burg auf dem Burghügel über der Alfama: Wehrgang, Pfauen im Innenhof und der weiteste Rundblick über Lissabon.
Museu do Fado
Kleines Museum am Largo do Chafariz de Dentro, das mit Tonaufnahmen, Gitarren und Plakaten die Geschichte des Fado von der Hafenkneipe bis Amália Rodrigues erzählt.
Panteão Nacional
Die weiße Kuppelkirche Santa Engrácia, heute Ehrengrabstätte unter anderem für Amália Rodrigues und Eusébio, mit Umgang auf dem Kuppelrand.
Miradouro da Senhora do Monte
Der höchstgelegene Aussichtspunkt der Stadt in der Graça, an dem sich am späten Nachmittag Einheimische mit Blick auf Burg und Brücke einfinden.
Abends: Largo das Portas do Sol
Terrasse über der Alfama, wo abends die Lichter der Gassen angehen und aus den offenen Türen der Fadohäuser darunter Gesang heraufzieht.
Tag 3Belém & die Zeit der Entdeckungen
Mosteiro dos Jerónimos
Das manuelinische Hieronymus-Kloster mit dem Kreuzgang aus Seilen und Seeungeheuern in Stein; in der Kirche liegen Vasco da Gama und Luís de Camões.
Padrão dos Descobrimentos
Das Karavellen-Denkmal am Ufer mit Heinrich dem Seefahrer an der Spitze; die Windrose im Pflaster davor zeigt die Jahreszahlen der Entdeckungsfahrten.
Torre de Belém
Der vorgelagerte Wehrturm von 1519 im Wasser des Tejo, innen eng und über schmale Wendeltreppen bis auf die oberste Terrasse begehbar.
Museu Nacional dos Coches
Halle voller vergoldeter Prunkkutschen des portugiesischen Hofes, darunter die schweren Prunkwagen der portugiesischen Gesandtschaft bei Papst Clemens XI. von 1716.
MAAT
Der geschwungene weiße Bau am Fluss für Kunst und Architektur, dessen begehbares Dach einen ebenerdigen Blick auf die Ponte 25 de Abril freigibt.
Pastéis de Belém
Die Konditorei von 1837, in der die Puddingtörtchen nach dem Klosterrezept noch warm mit Zimt und Puderzucker über die Theke gehen.
Abends: Bairro Alto
Das Kneipenviertel oberhalb des Chiado, dessen enge Gassen erst nach Einbruch der Dunkelheit aufmachen und in dem die Gäste auf der Straße stehen.
Tag 4Chiado von oben & Abreise
Miradouro de São Pedro de Alcântara
Gartenterrasse am oberen Ende der Standseilbahn Glória, von der man über die Baixa hinweg genau auf den Burghügel gegenüber sieht.
Igreja de São Roque
Hinter der schmucklosen Fassade eine Jesuitenkirche voller Gold, Marmor und Lapislazuli — die Johannes-Kapelle wurde in Rom gebaut und verschifft.
Livraria Bertrand
Die seit 1732 durchgehend geöffnete Buchhandlung im Chiado, eine Flucht kleiner gewölbter Räume mit portugiesischer Literatur und Pessoa-Ausgaben.
Abreise ab Lissabon
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