Reiseplan · 4 Tage · 18 Orte
4 Tage Sevilla
Vier Tage Sevilla zu Fuß: der Alcázar und die Kathedrale im maurischen Kern, Triana und der Guadalquivir mit Stierkampfarena und Goldturm, ein echtes Tablao am Abend — und dazwischen die Tapasbars, an denen man im Stehen bestellt.
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Foto: Ana Rubio · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen zwischen Plaza de España und Parkgrün
Anreise nach Sevilla
Hotel-Check-in
Quartier im Barrio Santa Cruz, dem ehemaligen jüdischen Viertel mit weiß gekalkten Gassen, in dem man Alcázar und Kathedrale in fünf Gehminuten erreicht.
Plaza de España
Der halbrunde Ziegelpalast der Iberoamerika-Ausstellung von 1929 mit dem Kanal, den Brücken und den 48 Azulejo-Bänken, je eine für jede spanische Provinz.
Parque de María Luisa
Schattiger Stadtpark mit Orangen- und Palmenalleen, gekachelten Brunnen und dem Teich der Lotusblüten, gleich hinter der Plaza de España.
Abends: Calle Betis
Die Uferzeile von Triana mit Bars und Terrassen, von denen man am besten auf die beleuchtete Altstadt und die Giralda gegenüber schaut.
Tag 2Alcázar, Giralda und der maurische Kern
Real Alcázar
Der bewohnte Königspalast mit dem Mudéjar-Patio de las Doncellas, den Stuckbögen Pedros I. und den Wassergärten, die als Dorne in Game of Thrones dienten.
Kathedrale von Sevilla & Giralda
Die größte gotische Kirche der Welt mit dem Grabmal des Christoph Kolumbus und dem rampenweise begehbaren Almohaden-Minarett Giralda.
Barrio Santa Cruz
Ein Netz aus schulterbreiten Gassen, Innenhöfen mit Geranientöpfen und kleinen Plätzen wie der Plaza de Doña Elvira, in dem man sich absichtlich verläuft.
Archivo General de Indias
Die alte Kaufmannsbörse verwahrt in Zedernholzregalen die Originalakten der spanischen Kolonien, darunter Briefe von Kolumbus und Magellans Routenpläne.
Hospital de los Venerables
Barockes Priesterstift mit versenktem Innenhof, illusionistisch bemalter Kirche und dem Velázquez-Saal des Centro Velázquez.
Abends: Plaza del Salvador
Vor der ockerfarbenen Barockkirche El Salvador trinken die Sevillanos ihr Bier im Stehen auf dem Platz, Glas in der Hand, bis weit nach Mitternacht.
Tag 3Triana, Flussufer und ein echtes Tablao
Mercado de Triana
Markthalle auf den Fundamenten der Burg der Inquisition, mit Ständen für Garnelen aus Huelva, Oliven und iberischen Schinken zwischen den Tapastheken.
Centro Cerámica Triana
In den Brennöfen der alten Fabrik Santa Ana wird gezeigt, wie die blau-weißen Azulejos entstanden, mit denen halb Sevilla verkleidet ist.
Puente de Isabel II
Die gusseiserne Triana-Brücke von 1852 nach Pariser Vorbild, von deren Mitte man Flussbogen, Kapelle del Carmen und die Häuserzeile der Calle Betis zugleich sieht.
Torre del Oro
Der zwölfeckige Almohaden-Wachturm am Guadalquivir, in dem heute das kleine Marinemuseum sitzt und von dessen Dach der Blick über den Fluss geht.
Plaza de Toros de la Maestranza
Die weiß-gelbe Stierkampfarena aus dem 18. Jahrhundert mit ovalem Rund, dem Fürstentor und einer Führung durch Kapelle, Krankenzimmer und Museum.
Hospital de la Caridad
Das Armenhospital des Miguel de Mañara mit den Vanitas-Bildern von Valdés Leal und einem Zyklus von Murillo an den Wänden der Kirche.
Abends: Tablao Flamenco Los Gallos
Das älteste Tablao der Stadt an der Plaza de Santa Cruz zeigt anderthalbstündige Vorstellungen mit Cante, Gitarre und Baile auf engem Holzpodium.
Tag 4Pilzdach, Macarena und Abschied
Setas de Sevilla
Die hölzerne Waffelkonstruktion über der Plaza de la Encarnación mit römischen Ausgrabungen im Keller und einem Wellensteg über den Dächern der Altstadt.
Basílica de la Macarena
Heimat der Virgen de la Esperanza Macarena, der wichtigsten Figur der Karwoche, samt Museum mit ihren bestickten Mänteln und Prozessionsthronen.
Abreise ab Sevilla
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