Reiseplan · 8 Tage · 41 Orte
8 Tage Andalusien
Acht Tage im Süden Spaniens: drei in Sevilla zwischen Alcázar und Triana, zwei in Córdoba rund um die Mezquita, drei in Granada mit einem ganzen Tag für die Alhambra — die drei Städte hängen an einer einzigen Bahnlinie, gefahren wird morgens.
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Foto: Ramon Karolan · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Sevilla
Anreise nach Sevilla
Hotel-Check-in
Das Viertel Santa Cruz liegt autofrei hinter dem Alcázar, Kathedrale und Alcázar sind zu Fuß in fünf Minuten erreicht.
Plaza de España
Der halbrunde Ziegelbau der Iberoamerika-Ausstellung von 1929 mit Kanal, Brücken und einer Fliesenbank für jede spanische Provinz.
Abends: Calle Betis in Triana
Die Uferstraße gegenüber der Altstadt, von der aus die Giralda beleuchtet über dem Guadalquivir steht.
Tag 2Alcázar & Kathedrale
Real Alcázar de Sevilla
Der von maurischen Handwerkern für kastilische Könige gebaute Palast mit Mudéjar-Stuck, Gesandtensaal und den Gärten dahinter.
Archivo General de Indias
In der alten Kaufmannsbörse liegen die Akten der spanischen Kolonialverwaltung, darunter Schriftstücke von Kolumbus und Magellan.
Catedral de Sevilla
Die größte gotische Kirche der Welt, gebaut auf dem Grundriss der Almohaden-Moschee, mit dem Grabmal des Christoph Kolumbus im südlichen Querschiff.
Giralda
Das frühere Minarett dient als Glockenturm; hinauf geht es über 35 Rampen, die für den Muezzin zu Pferd gebaut wurden.
Barrio de Santa Cruz
Das ehemalige Judenviertel mit Gassen von zwei Metern Breite, den Patios der Calle Agua und der Plaza de Doña Elvira.
Abends: Plaza del Salvador
Vor der barocken Salvador-Kirche stehen abends alle mit dem Bierglas auf dem Platz statt in der Bar.
Tag 3Guadalquivir & Triana
Torre del Oro
Der zwölfeckige Wachturm der Almohaden am Flussufer, innen ein kleines Marinemuseum, oben eine Terrasse über dem Guadalquivir.
Plaza de Toros de la Maestranza
Die im 18. Jahrhundert begonnene Stierkampfarena lässt sich nur mit Führung betreten, die durch Arena, Stallungen und Krankenzimmer geht.
Mercado de Triana
Markthalle auf den Fundamenten der Burg San Jorge, mit Fischständen, Oliven und Kachelläden am Rand.
Museo de Bellas Artes de Sevilla
Im ehemaligen Mercedarier-Kloster hängen Murillo und Zurbarán, die Kirchenhalle mit den Deckenfresken ist selbst das Hauptstück.
Casa de Pilatos
Adelspalast aus dem 16. Jahrhundert, dessen Patio Mudéjar-Fliesen, gotische Balustraden und römische Statuen in einem Hof vereint.
Setas de Sevilla
Der Holzpilz über der Plaza de la Encarnación trägt oben einen Rundweg, von dem aus man die Altstadt von oben sieht.
Abends: Alameda de Hércules
Der lange Platz mit den Römersäulen ist Sevillas Ausgehviertel, die Terrassen füllen sich erst nach zehn.
Tag 4Nach Córdoba: Mezquita & Judería
Weiterreise nach Córdoba
Hotel-Check-in
Mezquita-Catedral de Córdoba
Achthundert Säulen mit rot-weißen Doppelbögen aus dem Kalifat, mitten hinein gebaut die christliche Kathedrale des 16. Jahrhunderts.
Judería von Córdoba
Das Altstadtviertel mit der Synagoge von 1315 — eine der drei erhaltenen mittelalterlichen Synagogen Spaniens — und weiß gekalkten Patios.
Alcázar de los Reyes Cristianos
Die Festung der katholischen Könige mit römischen Mosaiken im Saal und einer Gartenanlage aus Wasserbecken und geschnittenen Hecken.
Puente Romano
Die sechzehnbogige Brücke über den Guadalquivir, von der Mitte aus steht die Mezquita hinter der Stadtmauer.
Abends: Calleja de las Flores
Die schmale Blumengasse nördlich der Mezquita, deren Blick durch den Torbogen abends beleuchtet und fast leer ist.
Tag 5Patios & Medina Azahara
Palacio de Viana
Ein Adelshaus mit zwölf Patios hintereinander, jeder anders bepflanzt, vom Orangenhof bis zum Rankenhof.
Plaza de la Corredera
Der einzige quadratische Arkadenplatz Andalusiens, vormittags mit Markt unter den Bögen.
Templo Romano de Córdoba
Elf wieder aufgerichtete Marmorsäulen des Kaisertempels, direkt neben dem Rathaus und von der Straße aus einsehbar.
Medina Azahara
Die Palaststadt Abd ar-Rahmans III. acht Kilometer westlich, mit Empfangssaal, Hufeisenbögen und einem Museum am Hang darunter.
Museo Arqueológico de Córdoba
Funde von der iberischen bis zur maurischen Zeit, im Keller die freigelegten Ränge des römischen Theaters.
Abends: Plaza del Potro
Der Platz mit dem Fohlenbrunnen, den Cervantes im Don Quijote erwähnt, mit Terrassen an der alten Herberge.
Tag 6Nach Granada: Kathedrale & Albaicín
Weiterreise nach Granada
Hotel-Check-in
Catedral de Granada
Renaissance-Kathedrale mit weißer Rotunde als Hauptkapelle, gebaut über der Hauptmoschee der Stadt.
Capilla Real de Granada
Die Grabkapelle von Isabella und Ferdinand, deren Bleisärge unter dem Marmormonument in der Krypta stehen.
Alcaicería
Die schmalen Gassen des früheren Seidenbasars, heute Läden mit Lampen, Kacheln und Gewürzen.
Carrera del Darro
Die Gasse am Flüsschen Darro entlang, vorbei am arabischen Bad El Bañuelo, mit der Alhambra oberhalb der Häuserzeile.
Albaicín
Das maurische Viertel am Hang, ein Netz aus Kopfsteingassen, Zisternen und Cármenes hinter hohen Gartenmauern.
Abends: Mirador de San Nicolás
Der Aussichtsplatz, von dem aus die Alhambra bei Dunkelheit angestrahlt vor der Sierra Nevada steht.
Tag 7Der Alhambra-Tag
Alcazaba
Die älteste Wehranlage der Alhambra; vom Torre de la Vela sieht man die ganze Vega bis zur Sierra Nevada.
Palacios Nazaríes
Myrtenhof, Löwenhof und Gesandtensaal mit Stuckwaben und Koranfriesen — Eintritt nur zur aufgedruckten Minute.
Palacio de Carlos V
Der kreisrunde Innenhof im quadratischen Renaissancebau, den Karl V. mitten in die maurische Festung setzen ließ.
Generalife
Der Sommergarten der Nasriden mit dem Wasserkanalhof, Zypressenhecken und Blick zurück auf die Palastdächer.
Carmen de los Mártires
Ein Gartenpark unterhalb der Alhambra mit Teich, Pfauen und französischem Parterre, ohne Eintritt und meist leer.
Paseo de los Tristes
Der Uferweg unter der Alhambra-Mauer, an dem früher die Trauerzüge zum Friedhof entlanggingen.
Abends: Sacromonte
Das Höhlenviertel oberhalb des Darro, wo die Zambra-Flamencos abends in den weiß gekalkten Cuevas stattfinden.
Tag 8Letzter Vormittag und Abreise
Monasterio de la Cartuja
Kartause am Stadtrand, deren Sakristei aus Stuck, Marmor und Schildpatt als Höhepunkt des spanischen Barock gilt.
Mirador de San Cristóbal
Aussichtsplatz an der alten Nasridenmauer, von dem aus Albaicín, Alhambra und Sierra Nevada in einer Linie liegen.
Abreise ab Granada
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