Reiseplan · 7 Tage · 29 Orte
7 Tage Bali
Eine Woche quer über Bali: zwei Tage an der Südküste zwischen Seminyak und den Klippen der Bukit-Halbinsel, drei Tage in und um Ubud mit Reisterrassen, Wassertempeln und Steinreliefs, zum Schluss der ruhige Osten in Sanur mit kurzem Weg zum Flughafen.
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Foto: Airlangga Jati · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Seminyak
Anreise nach Bali
Hotel-Check-in
Seminyak liegt zwischen Reisfeldresten und Strand: ruhige Gassen mit Boutiquehotels, von jeder Adresse sind es keine zehn Minuten zu Fuß bis zum Sand.
Seminyak Beach
Breiter, dunkelgrauer Vulkansandstrand mit kräftiger Brandung, an dem abends die Strandbars Sitzsäcke und kleine Feuerschalen in den Sand stellen.
Tag 2Klippen und Tempel der Bukit-Halbinsel
Padang Padang Beach
Eine handtuchgroße Bucht, zu der eine schmale Treppe durch einen Felsspalt hinunterführt; links vom Einstieg brechen die Wellen über dem Riff.
Suluban Beach
Der Strand unter der Uluwatu-Klippe, den man nur bei Ebbe durch eine Höhle betritt — darüber kleben die Surfercafés an der Felswand.
Pura Luhur Uluwatu
Der Meerestempel auf einer 70 Meter hohen Klippe, dessen Mauerweg am Abgrund entlang bis zum geteilten Tor mit den zwei Steinelefanten führt.
Melasti Beach
Eine Serpentine ist in die weiße Kalksteinwand geschnitten und endet an einer flachen türkisen Bucht, in der man anders als in Uluwatu wirklich schwimmen kann.
Jimbaran Beach
Flache Fischerbucht mit auf den Sand gezogenen Auslegerbooten, in der die Sonne genau über dem Wasser untergeht.
Abends: Rock Bar im Ayana
Eine Terrasse 14 Meter über der Brandung, zu der eine Standseilbahn die Klippe hinunterfährt.
Tag 3Nach Ubud — Paläste, Markt und Affenwald
Weiterreise nach Ubud
Hotel-Check-in
Puri Saren Agung
Der Palast der Fürstenfamilie von Ubud mitten an der Hauptkreuzung: Höfe mit gemauerten Toren, Sandsteinreliefs und einem Pavillon, in dem abends getanzt wird.
Ubud Art Market
Zweistöckige Markthalle gegenüber dem Palast mit Körben, Batik und Holzarbeiten — gehandelt wird ab etwa einem Drittel des ersten Preises.
Sacred Monkey Forest Sanctuary
Ein Waldstück mit moosbewachsenen Tempeln, Banyanwurzeln über der Schlucht und rund tausend freilaufenden Langschwanzmakaken.
Campuhan Ridge Walk
Ein gepflasterter Grat zwischen zwei Flusstälern, zwei Kilometer durch hohes Elefantengras hinauf nach Bangkiang Sidem.
Abends: Legong im Pura Taman Saraswati
Vor dem Lotusteich des Wassertempels wird bei Fackellicht Legong getanzt, Beginn um 19:30 Uhr.
Tag 4Reisterrassen, Wassertempel und der Batur-Krater
Tegalalang Reisterrassen
Terrassen, die sich in engen Stufen über beide Talhänge ziehen; unten führt ein Pfad durch die Felder, für den an mehreren Stellen eine kleine Spende erwartet wird.
Pura Gunung Kawi
Über 300 Stufen hinab ins Pakerisan-Tal zu zehn Grabnischen, die im 11. Jahrhundert direkt aus der Felswand geschlagen wurden.
Pura Tirta Empul
Wassertempel mit zwei Reinigungsbecken, in denen Gläubige nacheinander unter dreißig Quellspeier treten; Zuschauen ist erlaubt, Mitmachen nur im Sarong.
Penelokan-Aussichtspunkt
Vom Kraterrand bei Kintamani blickt man auf den schwarzen Lavastrom von 1963 und dahinter auf den Batur-See.
Abends: Jalan Monkey Forest
Die Hauptgasse Ubuds mit Livemusik in den Warungs und Läden, die bis gegen 22 Uhr offen haben.
Tag 5Höhlen, Reliefs und ein Wasserfall
Goa Gajah
Die „Elefantenhöhle" aus dem 11. Jahrhundert: ein Dämonenmaul als Eingang, dahinter ein T-förmiger Gang, davor Badebecken mit steinernen Wasserträgerinnen.
Yeh Pulu
Ein 25 Meter langes Felsrelief im Reisfeld, das Jagd- und Alltagsszenen zeigt und fast immer menschenleer ist.
Tegenungan Wasserfall
Ein breiter Fall in einer bewaldeten Schlucht, gut 160 Stufen hinunter; unten kann man in dem Becken stehen, wenn der Fluss nicht zu braun ist.
Setia Darma House of Masks and Puppets
In alten Holzhäusern im Schnitzerdorf Mas hängen über tausend Masken und Wayang-Figuren aus Bali, Java und dem übrigen Asien.
Abends: Jalan Hanoman
Ruhigere Parallelstraße zur Monkey Forest Road mit kleinen Bars, Buchläden und Tempeltoren, an denen abends Opfergaben stehen.
Tag 6Nach Sanur — flaches Wasser an der Ostküste
Weiterreise nach Sanur
Hotel-Check-in
Pura Blanjong
Kleiner Dorftempel mit der Blanjong-Säule von 914, der ältesten datierten Inschrift Balis, in Sanskrit und Altbalinesisch.
Museum Le Mayeur
Das Strandhaus des belgischen Malers Adrien-Jean Le Mayeur, in dem seine Bilder der Tänzerin Ni Pollok noch an den geschnitzten Wänden hängen.
Pantai Sindhu
Heller Strandabschnitt hinter dem vorgelagerten Riff, an dem der Uferweg unter Frangipanibäumen entlangführt und das Wasser hüfttief bleibt.
Pantai Mertasari
Der ruhige Südzipfel von Sanur mit breiter Lagune, Drachenfliegern am Nachmittag und Blick hinüber nach Nusa Penida.
Abends: Jalan Danau Tamblingan
Sanurs Hauptstraße mit Kunsthandwerkläden und offenen Lokalen, spürbar ruhiger als der Süden.
Tag 7Letzter Morgen am Meer
Pantai Karang
Der nördliche Sanur-Strand, an dem morgens die Fischer ihre Boote hereinziehen und der Uferweg noch im Schatten liegt.
Pasar Sindhu
Sanurs Dorfmarkt mit Obstständen, Gewürzen und fertig geflochtenen Opferschälchen, vormittags noch in vollem Betrieb.
Abreise ab Bali
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