Viatro AI

Reiseplan · 14 Tage · 64 Orte

14 Tage Vietnam

Zwei Wochen einmal längs durch Vietnam: Hanois Altstadt, eine Nacht auf der Halong-Bucht, die Karstfelsen von Ninh Binh, Kaisergräber in Hue, Laternen in Hoi An und zum Schluss Saigon mit einem Abstecher ins Mekong-Delta.

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14 Tage Vietnam

Foto: Karolina · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankommen in Hanoi

    1. Anreise nach Hanoi

    2. Hotel-Check-in

      Das Quartier liegt in der Altstadt zwischen Hoan-Kiem-See und Dong-Xuan-Markt, wo die Gassen nach ihren alten Handwerkszünften heißen.

    3. Spaziergang um den Hoan-Kiem-See

      Eine Runde um den See mit der roten Huc-Brücke und dem beleuchteten Schildkrötenturm, während die Nachbarschaft zum Federball auf die Uferwege kommt.

  2. Tag 2Hanoi: Mausoleum, Literaturtempel und Altstadt

    1. Ho-Chi-Minh-Mausoleum

      Der Leichnam des Staatsgründers liegt im Granitbau am Ba-Dinh-Platz; die Wache lässt die Schlange zügig und schweigend durchgehen.

    2. Ein-Säulen-Pagode

      Der kleine Holzpavillon steht auf einem einzigen Pfeiler im Teich und soll eine Lotosblüte darstellen.

    3. Literaturtempel

      Vietnams erste Universität von 1070, mit fünf Höfen und 82 Stelen, die auf Steinschildkröten die Namen der Doktoren tragen.

    4. Hoa-Lo-Gefängnis

      Das koloniale Gefängnis zeigt Guillotine und Zellenblock der französischen Zeit und daneben die Ausstellung zu den amerikanischen Piloten.

    5. Vietnamesisches Frauenmuseum

      Drei Etagen über Heirat, Marktfrauen und Widerstandskämpferinnen, dazu eine gute Sammlung von Trachten der Bergvölker.

    6. Sankt-Josephs-Kathedrale

      Die neugotische Kathedrale von 1886 mit ihrer wettergrauen Fassade; davor die Cafés der Nha-Tho-Straße mit Blick auf das Portal.

    7. Abends: Wasserpuppentheater Thang Long

      Eine Stunde Múa rối nước: Puppen tanzen auf einer Wasserbühne, begleitet von einem Orchester mit Einsaitengeige und Trommel.

  3. Tag 3Halong-Bucht: Kalkfelsen, Höhlen und eine Nacht an Bord

    1. Weiterreise nach Halong-Bucht

    2. Hotel-Check-in

    3. Einschiffung am Hafen Tuan Chau

      Am Pier wird das Gepäck an Bord gebracht, die Kabinen werden verteilt, dann legt die Dschunke in die Bucht ab.

    4. Sung-Sot-Höhle

      Die Überraschungshöhle auf Bo Hon: zwei riesige Kammern mit ausgeleuchteten Tropfsteinen und Blick zurück auf die Reede.

    5. Kajakfahrt in der Luon-Bucht

      Durch einen niedrigen Felsdurchlass paddelt man in eine ringsum geschlossene Lagune, in der oft Languren auf den Felsen sitzen.

    6. Ti-Top-Insel

      Rund 400 Stufen führen auf den Aussichtsfelsen über der sichelförmigen Badebucht — das klassische Bild der Bucht von oben.

    7. Abends: Tintenfischangeln vom Achterdeck

      Über der Ankerstelle hängen Lampen ins Wasser, unter denen die Crew mit einfachen Schnüren nach Tintenfisch angelt.

  4. Tag 4Ninh Binh: Tam Coc, die trockene Halong-Bucht

    1. Weiterreise nach Ninh Binh

    2. Hotel-Check-in

    3. Aussichtsstufen von Hang Mua

      Fast 500 Stufen führen zum Drachen auf dem Grat, von dem der Blick über die Flussschleife und die Reisfelder von Tam Coc geht.

    4. Bootsfahrt durch Tam Coc

      Ruderinnen rudern mit den Füßen durch drei Felsentore auf dem Ngo Dong, dicht am Reis vorbei.

    5. Bich-Dong-Pagode

      Eine dreistöckige Tempelanlage, die sich in den Fels hineinschiebt; über eine Höhlentreppe kommt man zur obersten Halle.

    6. Abends: Straßencafés in Tam Coc

      In der einzigen Dorfstraße sitzt man draußen bei Egg Coffee und frischem Bier, während die Felskuppen dahinter dunkel werden.

  5. Tag 5Trang An, Bai Dinh und die alte Hauptstadt

    1. Bootsfahrt durch Trang An

      Drei Stunden im Ruderboot durch neun Wasserhöhlen und an kleinen Tempeln vorbei, teils mit eingezogenem Kopf unter dem Fels.

    2. Bai-Dinh-Pagode

      Die größte Tempelanlage Vietnams mit einem Wandelgang aus 500 steinernen Arhat-Figuren und einer 100 Tonnen schweren Buddhastatue.

    3. Alte Hauptstadt Hoa Lu

      Von der Hauptstadt des 10. Jahrhunderts stehen noch die Tempel für die Könige Dinh Tien Hoang und Le Dai Hanh im Talkessel.

    4. Vogelgarten Thung Nham

      Kurz vor Sonnenuntergang kehren Tausende Reiher und Störche in den Sumpfwald zurück — vom Beobachtungsboot aus zu sehen.

    5. Abends: Uferpromenade am Fluss Ngo Dong

      Der Weg am Bootsanleger entlang ist abends beleuchtet, an den Ständen gibt es gegrillten Ziegenspieß und Reiswein.

  6. Tag 6Weiterreise nach Hue: Parfümfluss und erstes Kaisergrab

    1. Weiterreise nach Hue

    2. Hotel-Check-in

    3. Thien-Mu-Pagode

      Der siebenstöckige Turm über dem Parfümfluss ist das Wahrzeichen der Stadt; hinten steht der Austin, in dem der Mönch Thich Quang Duc nach Saigon fuhr.

    4. Kaisergrab von Tu Duc

      Eher Gartenanlage als Grab: Lotosteich, Theaterpavillon und Stelenhaus, in dem sich der Kaiser selbst die Grabinschrift schrieb.

    5. Dong-Ba-Markt

      Der große Markt am Flussufer, wo man Sesamkringel, Garnelenpaste und die konischen Non-Bai-Tho-Hüte aus Hue bekommt.

    6. Abends: Drachenboot auf dem Parfümfluss

      Auf dem flachen Drachenboot spielt eine kleine Gruppe Ca-Hue-Hofmusik, während die Brücken der Stadt die Farbe wechseln.

  7. Tag 7Hue: Zitadelle und Kaisergräber

    1. Zitadelle und Verbotene Purpurstadt

      Hinter Wassergraben und Wall liegen Mittagstor, Thronhalle und die im Krieg zerstörte Purpurstadt der Nguyen-Kaiser.

    2. Kaisergrab von Minh Mang

      Streng symmetrisch auf einer Achse angelegt, mit Ehrenhof, Brücken und Seen — die klassischste der Grabanlagen.

    3. Kaisergrab von Khai Dinh

      Betonbau mit Drachengeländer, innen ein Rausch aus Porzellan- und Glasmosaik über der vergoldeten Kaiserfigur.

    4. An-Dinh-Palast

      Der Stadtpalast Khai Dinhs verbindet europäischen Stuck mit vietnamesischen Motiven; im Empfangssaal hängen restaurierte Wandbilder.

    5. Abends: Fußgängerzone Vo Thi Sau

      Abends gesperrte Straßen südlich des Flusses mit Bars, Straßenküchen und Livemusik bis in die Nacht.

  8. Tag 8Über den Wolkenpass nach Hoi An

    1. Weiterreise nach Hoi An

    2. Hotel-Check-in

    3. Japanische Brücke

      Die überdachte Brücke von 1593 mit Affen- und Hundefiguren an den Enden und einem kleinen Tempel in der Mitte.

    4. Versammlungshalle der Fujian-Chinesen

      Prunkvolles Tor, Drachenbrunnen und der Altar der Meeresgöttin Thien Hau, der die Kaufleute ihre Überfahrt verdankten.

    5. Altes Haus Tan Ky

      Zweihundert Jahre altes Kaufmannshaus aus dunklem Holz, an dessen Wand die Hochwassermarken der letzten Fluten stehen.

    6. Bootsfahrt auf dem Thu Bon

      Eine halbe Stunde im Ruderboot flussabwärts, wenn das Licht schräg auf die gelben Fassaden der Altstadt fällt.

    7. Abends: Laternenmarkt am An-Hoi-Ufer

      Über die Brücke zum Nachtufer, wo Seidenlaternen verkauft werden und man Kerzenschiffchen auf den Fluss setzt.

  9. Tag 9Hoi An: Altstadt und Handwerksdörfer

    1. Zentralmarkt von Hoi An

      Am Vormittag stapeln sich Kräuter, Fisch und Reisnudeln; an der Garküchenzeile gibt es Cao Lau aus dem eigenen Brunnenwasser.

    2. Quan-Cong-Tempel

      Der rot-goldene Tempel für den Feldherrn Quan Cong von 1653, mit zwei lebensgroßen Pferden im Vorhof.

    3. Museum für Handelskeramik

      In einem alten Handelshaus liegen Scherben und Fundstücke aus japanischen, chinesischen und persischen Schiffen des Hafens.

    4. Töpferdorf Thanh Ha

      Am Fluss drehen die Töpfer seit Jahrhunderten auf Fußscheiben; man darf sich selbst an eine Scheibe setzen.

    5. Zimmererdorf Kim Bong

      Auf der Insel Cam Kim bauen Familienwerkstätten noch Boote und schnitzen die Holzteile für die Häuser der Altstadt.

    6. Abends: Nachtmarkt in der Nguyen-Hoang-Straße

      Hundert Meter Laternenstände, Grillspieße und Kokoseis, dazwischen die Schneiderinnen, die noch spät Maß nehmen.

  10. Tag 10Kräutergarten, Kokoswald und Strand

    1. Kräuterdorf Tra Que

      Auf Beeten, die mit Seetang gedüngt werden, wachsen Minze, Koriander und Basilikum für die Küchen der Altstadt.

    2. Korbbootfahrt im Kokospalmenwald von Cam Thanh

      Im runden Korbboot geht es durch die Wasserkanäle der Nipapalmen, wo früher der Vietcong Deckung fand.

    3. An-Bang-Strand

      Der beste Strand vor Hoi An mit Liegen unter Schirmen und flach auslaufendem Wasser; nachmittags weht es angenehm.

    4. Fischerhafen von Cua Dai

      An der Flussmündung liegen die blau lackierten Kutter; am Nachmittag werden Netze geflickt und Eis an Bord geschafft.

    5. Abends: Strandbars von An Bang

      Hinter der Düne stehen Holzbars mit Sandboden, in denen es bis in den Abend Cocktails und gegrillten Fisch gibt.

  11. Tag 11Weiterreise nach Saigon: das koloniale Zentrum

    1. Weiterreise nach Saigon

    2. Hotel-Check-in

    3. Wiedervereinigungspalast

      Der Präsidentenpalast von 1966 steht samt Lagekarten und Funkgeräten so da wie am 30. April 1975, als der Panzer das Tor durchbrach.

    4. Kriegsopfermuseum

      Fotografien, Waffen und die Ausstellung zu Agent Orange — eindringlich und nicht leicht zu verdauen.

    5. Kathedrale Notre-Dame und Zentralpostamt

      Zwei französische Bauten gegenüber: die Backsteinkathedrale und die Posthalle mit ihrem Stahlgewölbe und alten Wandkarten.

    6. Abends: Fußgängerstraße Nguyen Hue

      Der breite Boulevard zum Fluss ist abends autofrei: Springbrunnen, Skater und die Cafés im alten Wohnhaus Nr. 42.

  12. Tag 12Saigon: Cholon, Pagoden und Märkte

    1. Ben-Thanh-Markt

      Die Markthalle mit dem Uhrturm: Gewürze, Kaffee und Stoffe, gehandelt wird um jeden Preis.

    2. Thien-Hau-Tempel in Cholon

      Im Chinesenviertel hängen im Tempel der Meeresgöttin große Räucherspiralen unter dem Dach, dessen First mit Keramikfiguren besetzt ist.

    3. Binh-Tay-Markt

      Der Großmarkt von Cholon im chinesisch-französischen Bau mit Innenhof, wo im Großhandel verkauft wird statt an Touristen.

    4. Jadekaiser-Pagode

      Dunkle taoistische Halle voller geschnitzter Holzfiguren, mit dem Saal der Höllenrichter und einem Becken voller Schildkröten.

    5. Saigon Skydeck im Bitexco-Turm

      Aus dem 49. Stock sieht man die Flussschleife, die Dächer von Cholon und die Baukräne über Thu Thiem.

    6. Abends: Bar-Straße Bui Vien

      Die laute Rucksackstraße im Bezirk 1 mit Straßenbier, Garküchen und Musik aus jeder zweiten Tür.

  13. Tag 13Mekong-Delta: die Kanäle von Ben Tre

    1. Weiterreise nach Ben Tre

    2. Hotel-Check-in

    3. Bootsfahrt zur Insel Cồn Phụng

      Mit dem Motorboot auf die Insel des einstigen Kokosnuss-Mönchs, wo Reste seines bunten Betontempels stehen.

    4. Kokosbonbon-Werkstatt in Tan Thach

      In der offenen Halle wird Kokosmilch eingekocht, von Hand ausgerollt und noch warm in Reispapier gewickelt.

    5. Sampanfahrt durch die Kanäle von An Khanh

      Im schmalen Ruderkahn geht es unter den Wasserpalmen durch einen Seitenarm, in dem nur das Paddel zu hören ist.

    6. Obstgarten mit Đờn-ca-tài-tử-Musik

      Unter Rambutan- und Longanbäumen gibt es Teller mit Früchten und die Südvietnams typische Kammermusik mit Laute und Gesang.

    7. Abends: Uferpromenade von Ben Tre

      Am Fluss in der Provinzhauptstadt sitzen abends ganze Familien an Plastiktischen bei Zuckerrohrsaft und Grillspießen.

  14. Tag 14Zurück nach Saigon und Abreise

    1. Rückreise nach Saigon

    2. Café-Apartment in der Nguyen-Hue-Straße

      Im alten Wohnblock Nr. 42 sitzt in jeder Wohnung ein anderes Café; von den Balkonen sieht man den Boulevard hinunter.

    3. Buchstraße Nguyen Van Binh

      Schattige Gasse neben der Kathedrale mit Buchläden, Kaffeeständen und guten Mitbringseln aus Lack und Papier.

    4. Abreise ab Saigon

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