Viatro AI

Reiseplan · 10 Tage · 37 Orte

10 Tage Sri Lanka

Zehn Tage einmal quer über die Insel: vom Fischerort Negombo ins Kulturdreieck mit Sigiriya, über Kandy und die Teeberge um Nuwara Eliya und Ella hinunter zur Safari im Yala und ans Meer bei Galle. Die langen Etappen liegen jeweils am Vormittag, damit die Nachmittage frei bleiben.

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10 Tage Sri Lanka

Foto: Jacob Riesel · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft an der Westküste

    1. Anreise nach Negombo

    2. Hotel-Check-in

      Ettukala nördlich von Negombo liegt nur 20 Minuten vom Flughafen entfernt: eine Reihe Strandhotels an der Porutota Road, dahinter die Lagune.

    3. Strand von Negombo

      Auf dem breiten Sandstreifen ziehen die Fischer nach Sonnenuntergang ihre Auslegerboote, die Oruwas, an Land.

  2. Tag 2Über Dambulla ins Kulturdreieck

    1. Weiterreise nach Sigiriya

    2. Hotel-Check-in

    3. Goldener Tempel von Dambulla

      Am Fuß des Felsens sitzt ein 30 Meter hoher goldener Buddha über dem Eingangstor, dahinter beginnt der Treppenweg zu den Höhlen.

    4. Höhlentempel von Dambulla

      Fünf Felshöhlen mit über 150 Buddhastatuen und Deckenmalereien, die seit dem ersten Jahrhundert vor Christus immer wieder übermalt wurden.

    5. Pidurangala Rock

      Kurzer, steiler Kletterweg über Felsblöcke zu einem Plateau, von dem aus man den Löwenfelsen von Sigiriya im Abendlicht gegenüber sieht.

    6. Abends: Seeufer am Sigiriya Wewa

      Der antike Stausee südlich des Felsens liegt abends still da; vom Damm aus sieht man die Silhouette des Bergs und darüber den Sternenhimmel.

  3. Tag 3Löwenfelsen und Elefanten

    1. Sigiriya-Felsenfestung

      1200 Stufen führen an den Wolkenmädchen-Fresken und der Spiegelwand vorbei zum Palastgrundriss des Königs Kassapa auf dem Gipfel.

    2. Hiriwadunna Dorfsee

      Ein Katamaran bringt einen über den Stausee, danach geht es mit dem Ochsenkarren durch Reisfelder zu einer Lehmküche im Dorf.

    3. Minneriya-Nationalpark

      Jeepsafari zum ausgetrockneten Seebett, an dem sich in der Trockenzeit oft mehr als hundert wilde Elefanten sammeln.

    4. Abends: Dorfstraße von Habarana

      An der Kreuzung von Habarana haben Teebuden, ein Kurzwarenladen und ein paar Garküchen bis in den Abend geöffnet.

  4. Tag 4Kandy — Zahntempel und Tanz

    1. Weiterreise nach Kandy

    2. Hotel-Check-in

    3. Zahntempel Sri Dalada Maligawa

      Im goldenen Schrein über dem See wird der Zahn Buddhas verwahrt; zu den Pujas bei Tagesanbruch, mittags und abends öffnen sich die Türen unter Trommeln und Flöten.

    4. Markthalle von Kandy

      Zweistöckige Halle aus der Kolonialzeit mit Ständen voller Jackfrüchte, Currypulver, Zimtrinde und getrocknetem Fisch.

    5. Kandyan Cultural Centre

      Tägliche Vorführung der Kandy-Tänze mit Trommlern, Pfauentanz und zum Schluss dem Lauf über glühende Kohlen.

    6. Abends: Uferweg am Kandy-See

      Der beleuchtete Rundweg um den künstlichen See des letzten Königs, mit Blick auf die weiße Wolkenmauer und den Tempel.

  5. Tag 5Rund um Kandy: Wald, Garten, Tee

    1. Udawattakele-Waldreservat

      Alter Königswald direkt hinter dem Zahntempel, mit Schlingpflanzen, Hutaffen und Waldeinsiedeleien an schmalen Pfaden.

    2. Königlicher Botanischer Garten Peradeniya

      In der Schleife des Mahaweli-Flusses stehen die Orchideenhäuser, eine Palmenallee und der riesige Javanische Feigenbaum.

    3. Teefabrik Geragama

      Arbeitende Fabrik von 1903: Man geht den Weg des Blattes von der Welktrommel über Rollmaschine und Trockner bis zur Sortierung mit.

    4. Embekke Devalaya

      Holzschrein aus dem 14. Jahrhundert, dessen Säulen mit Schwänen, Ringern und tanzenden Frauen beschnitzt sind.

    5. Abends: Bahiravokanda-Buddha über Kandy

      Die weiße Buddhastatue auf dem Hügel ist nachts angestrahlt, von der Plattform liegt die Stadt mit dem See als Lichtermeer darunter.

  6. Tag 6Mit dem Zug ins Teehochland

    1. Weiterreise nach Nuwara Eliya

    2. Hotel-Check-in

    3. Teefabrik Pedro

      Auf 1900 Metern wird hier seit 1885 Hochlandtee verarbeitet; nach der Führung durch die Maschinenhalle gibt es eine Verkostung mit Blick auf die Pflückerinnen.

    4. Victoria Park

      Der von den Briten angelegte Stadtpark mit Rosenbeeten und Zypressen ist im Frühjahr ein Rastplatz für seltene Zugvögel aus dem Himalaya.

    5. Gregory-See

      Am Seeufer laufen Ponys und Tretboote, dahinter steigt der Single Tree Hill auf; nachmittags zieht regelmäßig Nebel über das Wasser.

    6. Abends: Kolonialviertel um das Grand Hotel

      Backsteinfassaden im Tudorstil, Postamt mit rotem Turm und der alte Golfclub — abends kühl genug für eine Jacke.

  7. Tag 7Die schönste Bahnstrecke der Insel

    1. Weiterreise nach Ella

    2. Hotel-Check-in

    3. Nine-Arch-Brücke

      Neunbogiges Viadukt aus Stein und Zement ohne Stahl, mitten im Dschungel; mehrmals am Tag rollt ein Zug darüber.

    4. Little Adam's Peak

      Leichter Aufstieg über Stufen zwischen Teebüschen zu drei Kuppen mit Blick auf die Ella-Lücke und die Ebene bis zum Meer.

    5. Ravana-Wasserfall

      25 Meter hoher Fall direkt an der Straße nach Wellawaya, benannt nach dem Dämonenkönig aus dem Ramayana.

    6. Abends: Hauptstraße von Ella

      Eine einzige Straße mit offenen Cafés, Livemusik und Rucksackläden, an der man in zehn Minuten zweimal auf und ab geht.

  8. Tag 8Hinunter zum Yala — Safari am Nachmittag

    1. Weiterreise nach Tissamaharama

    2. Hotel-Check-in

    3. Tissa Wewa

      Der über zweitausend Jahre alte Stausee ist von Regenbäumen gesäumt, am Ufer stehen morgens und abends Pelikane und Störche.

    4. Yatala-Wehera-Stupa

      Weiße Kuppel aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus, umlaufen von einer Mauer mit steinernen Elefantenköpfen.

    5. Yala-Nationalpark

      Nachmittagssafari im Block 1 durch Dornbusch und Lagunen — der Park hat die dichteste Leopardenpopulation der Welt, dazu Elefanten und Krokodile.

    6. Abends: Uferpromenade am Debarawewa-See

      Der kleinere Nachbarsee von Tissa hat einen Uferweg mit Imbissständen, an dem abends Fledermäuse über das Wasser ziehen.

  9. Tag 9Galle Fort und die Südküste

    1. Weiterreise nach Galle

    2. Hotel-Check-in

    3. Wälle des Galle Fort

      Auf der von den Niederländern gebauten Festungsmauer läuft man in gut einer Stunde um die ganze Altstadt, unten schlägt die Brandung gegen die Bastionen.

    4. Niederländisch-reformierte Kirche in Galle

      Kirche von 1755, deren Fußboden aus Grabplatten holländischer Kaufleute besteht, dazu eine geschnitzte Kanzel aus Kalamanderholz.

    5. Leuchtturm von Galle

      Der weiße Turm von 1939 steht auf der Point-Utrecht-Bastion, darunter ein kleiner Palmenstrand zwischen den Mauern.

    6. Strand von Unawatuna

      Geschützte Bucht mit flachem Wasser hinter einem Riff, an deren Westende der Pfad zum Rumassala-Hügel beginnt.

    7. Abends: Pedlar Street im Galle Fort

      Die alte Handelsgasse mit Antiquitätenläden, Juwelieren und Höfen unter Bougainvillea hat bis in den Abend geöffnet.

  10. Tag 10Letzter Morgen in Galle

    1. Japanische Friedenspagode Rumassala

      Weiße Stupa auf dem Hügel über Unawatuna, von deren Terrasse man die Bucht und die Festung von Galle zugleich sieht.

    2. Maritimes Museum im Galle Fort

      Im niederländischen Lagerhaus von 1671 liegen Funde aus Schiffswracks vor der Küste, Anker, Porzellan und ein Walskelett.

    3. Abreise ab Colombo

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