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Reiseplan · 14 Tage · 61 Orte

14 Tage Nepal

Vierzehn Tage von Kathmandu bis auf 5.545 m: Akklimatisieren in Namche, das Kloster von Tengboche, das Basislager unter dem Khumbu-Eisbruch und der Everest-Blick vom Kala Patthar. Am Anfang und am Ende bleibt Zeit für die Tempelstädte im Kathmandutal.

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14 Tage Nepal

Foto: zhou shen · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Kathmandu

    1. Anreise nach Kathmandu

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in Thamel, dem Gassenviertel nördlich des Durbar Square, in dem auch die Ausrüstungsläden und die Trekking-Agenturen sitzen.

    3. Garden of Dreams

      Ummauerter Neoklassik-Garten mit Pavillons und Wasserbecken direkt am Thamel-Eingang, abends beleuchtet und deutlich stiller als die Straße davor.

  2. Tag 2Flug nach Lukla und erster Trekkingtag

    1. Weiterreise nach Lukla

    2. Hotel-Check-in

    3. Pasang-Lhamu-Tor in Lukla

      Das steinerne Eingangstor am Ortsanfang erinnert an die erste Nepalesin auf dem Everest und markiert den offiziellen Beginn des Weges.

    4. Abstieg nach Ghat

      Gemächlicher Weg bergab durch Kiefernwald, vorbei an bemalten Manimauern und der ersten großen Hängebrücke über den Dudh Koshi.

    5. Phakding am Dudh Koshi

      Lodgedorf auf 2.610 m an beiden Ufern des milchig-grünen Flusses, erste Nacht auf Trekkinghöhe.

    6. Abends: Bukhari-Ofen in Phakding

      Der beheizte Aufenthaltsraum der Lodge ist abends der einzige warme Ort im Dorf — Kartenspiele, Tee und die Wettermeldung für morgen.

  3. Tag 3Über die Hängebrücken nach Namche

    1. Klosterdorf Benkar

      Kleine Siedlung an einem Wasserfall, wo der Weg zum ersten Mal den Blick auf den vergletscherten Thamserku freigibt.

    2. Nationalpark-Kontrollposten Monjo

      Am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark werden Pass und Permit eingetragen; nebenan zeigt eine Tafel die Tierwelt des Khumbu.

    3. Larja-Dobhan-Hängebrücke

      Die höchste der Stahlbrücken hängt voller Gebetsfahnen über dem Zusammenfluss von Dudh Koshi und Bhote Koshi.

    4. Aufstieg nach Namche Bazaar

      600 Höhenmeter in Serpentinen durch Kiefernwald bis in das hufeisenförmige Handelsdorf auf 3.440 m.

    5. Abends: Basar-Gassen von Namche

      Bäckereien, Ausrüstungsläden und Billardkneipen stapeln sich terrassenförmig übereinander — der letzte Ort mit Geldautomat und WLAN.

  4. Tag 4Höhenanpassung über Namche

    1. Sagarmatha-Nationalpark-Besucherzentrum

      Auf dem Hügel über dem Ort erklären Reliefkarten und alte Expeditionsfotos den Khumbu; die Terrasse zeigt den Everest zwischen Nuptse und Lhotse.

    2. Aufstieg nach Syangboche

      Steiler Anstieg zur Schotterpiste auf 3.750 m, dem höchsten Flugfeld des Tals — Höhenmeter machen, ohne höher zu schlafen.

    3. Hotel Everest View

      Japanischer Betonbau von 1971 auf einem Grat, dessen Terrasse den wohl bequemsten Everest-Blick der Welt bietet.

    4. Khumjung

      Größtes Sherpa-Dorf des Tals mit grünen Blechdächern; im Kloster wird eine angebliche Yeti-Kopfhaut in einer Vitrine verwahrt.

    5. Khunde und sein Hillary-Krankenhaus

      Das Nachbardorf beherbergt die von Edmund Hillary gestiftete Klinik, die bis heute die Talbevölkerung versorgt.

    6. Abends: Aussichtsterrasse über Namche

      Vom Rand des Hufeisens sieht man abends die Lichter der Lodges unter der schwarzen Wand des Kongde Ri.

  5. Tag 5Nach Tengboche zum Kloster

    1. Aussichtsweg nach Kyangjuma

      Fast ebener Balkonweg am Hang mit dauerndem Blick auf Ama Dablam, Everest und Lhotse; unterwegs weiden Yaks in Rhododendrongebüsch.

    2. Abstieg nach Phunki Tenga

      In engen Kehren 400 m hinunter zum Dudh Koshi, wo wassergetriebene Gebetsmühlen neben der Brücke stehen.

    3. Aufstieg zum Kloster Tengboche

      Der harte Gegenanstieg durch Bergwald endet auf der Wiese vor dem größten Kloster des Khumbu auf 3.860 m.

    4. Klosterhof von Tengboche zur Abendpuja

      Am späten Nachmittag rufen Hörner und Trommeln zur Zeremonie; Besucher dürfen still an der Wand der Gebetshalle sitzen.

    5. Abends: Ama Dablam im Alpenglühen

      Von der Wiese hinter dem Kloster färbt die letzte Sonne den Gipfelhang rosa, bevor die Kälte alle in die Stube treibt.

  6. Tag 6Über Pangboche nach Dingboche

    1. Deboche im Rhododendronwald

      Windgeschützte Lichtung unterhalb von Tengboche mit einem kleinen Nonnenkloster und den letzten hohen Bäumen des Tals.

    2. Pangboche und sein altes Kloster

      Das älteste Gompa des Khumbu steht über dem Dorf auf 3.985 m; von hier sieht man Ama Dablam aus nächster Nähe.

    3. Shomare

      Streusiedlung aus Steinhütten und Kartoffelfeldern, oberhalb davon hört die Baumgrenze endgültig auf.

    4. Aufstieg nach Dingboche

      Über die Imja-Khola-Brücke und einen offenen Hang ins Hochtal auf 4.410 m, dem Stützpunkt für die nächsten zwei Nächte.

    5. Abends: Steinmauern von Dingboche

      Zwischen den kilometerlangen Trockenmauern gegen den Talwind ein kurzer Gang, solange der Himmel über dem Lhotse noch hell ist.

  7. Tag 7Höhentag am Nangkartshang

    1. Aufstieg zum Nangkartshang-Grat

      Steiler Schotterrücken direkt hinter dem Dorf, auf dem man in zweieinhalb Stunden 600 Höhenmeter zur Anpassung sammelt.

    2. Aussicht auf Makalu und Lhotse

      Vom Gebetsfahnen-Sattel auf rund 5.080 m reicht der Blick über das Imja-Tal bis zum fünfthöchsten Berg der Erde.

    3. Abstieg zurück ins Dorf

      Auf demselben Rücken zurück nach Dingboche — bewusst langsam, damit der Kreislauf die Höhe verarbeitet.

    4. Imja-Tal-Spaziergang

      Flacher Weg talwärts Richtung Chhukhung, an Yakweiden vorbei, mit Blick auf die Eiswand der Nuptse-Lhotse-Kette.

    5. Abends: Sternenhimmel über dem Imja-Tal

      Ohne Streulicht und bei trockener Höhenluft steht die Milchstraße hier so scharf, dass man die Gipfelsilhouetten dagegen sieht.

  8. Tag 8Über den Thukla-Pass nach Lobuche

    1. Dughla am Gletscherbach

      Zwei einsame Lodges am Fuß der Moräne, wo der Schmelzbach des Khumbu-Gletschers unter einer Brücke hervorkommt.

    2. Thukla-Pass mit den Gedenksteinen

      Auf dem Sattel stehen Dutzende Steinmale für am Everest gestorbene Bergsteiger, darunter das von Scott Fischer.

    3. Weg am Khumbu-Gletscher entlang

      Flacher Hochweg auf 4.900 m neben dem schuttbedeckten Eisstrom, gegenüber ragt die Wand des Pumori auf.

    4. Lobuche

      Handvoll Lodges in einer windigen Senke auf 4.940 m — kalt, karg und die vorletzte Station vor dem Basislager.

    5. Abends: Nuptse-Wand im letzten Licht

      Wenige Schritte hinter den Lodges steht die Flanke des Nuptse so nah, dass man den Hals recken muss.

  9. Tag 9Gorak Shep und das Basislager

    1. Changri-Gletschermoräne

      Auf und ab über lose Schuttrücken zwischen Eisresten; hier merkt jeder zum ersten Mal, wie dünn die Luft auf 5.100 m ist.

    2. Gorak Shep

      Vier Lodges am Rand eines sandigen Seebeckens auf 5.164 m, dem ehemaligen Basislager der Schweizer Expedition von 1952.

    3. Everest-Basislager

      Über die Seitenmoräne bis zum Steinmal mit den Gebetsfahnen auf 5.364 m, direkt am zerklüfteten Khumbu-Eisbruch.

    4. Rückweg über die Gletscherzunge

      Derselbe Pfad über das Eis zurück, bei Nachmittagswind und mit knirschendem Schutt unter den Schuhen.

    5. Abends: Pumori-Wand über Gorak Shep

      Beim letzten Licht liegt der Pumori direkt über den Lodges; danach fällt die Temperatur binnen einer Stunde unter null.

  10. Tag 10Kala Patthar und Abstieg nach Pheriche

    1. Kala Patthar

      Der schwarze Felsbuckel auf 5.545 m ist der höchste Punkt der Reise und der einzige Ort mit freiem Blick auf die ganze Everest-Südwestwand.

    2. Abstieg über die Khumbu-Moräne nach Thukla

      Zurück durch das Geröll und über den Passsattel, bei jedem Schritt wird die Luft spürbar dichter.

    3. Pheriche

      Langgestrecktes Dorf im Windkanal auf 4.240 m mit der Höhenklinik der Himalayan Rescue Association.

    4. Abends: Ofenstube der Panorama Lodge

      Der einzige geheizte Raum weit und breit, in dem sich abends Träger, Guides und Trekker um den Yakdung-Ofen setzen.

  11. Tag 11Zurück ins Grüne nach Namche

    1. Pheriche-Tal-Abstieg nach Orsho

      Der Weg folgt dem Imja Khola bergab; nach Tagen im Fels tauchen wieder Wacholder und die ersten Sträucher auf.

    2. Nonnenkloster von Deboche

      Kleines, kaum besuchtes Ani-Gompa im Wald, in dem ein Dutzend Nonnen lebt — deutlich stiller als Tengboche oben am Grat.

    3. Wiederaufstieg nach Sanasa

      Über Phunki Tenga und den Balkonweg zurück, mit den Souvenirständen der Tibeterinnen an der Wegkreuzung.

    4. Sherpa-Kulturmuseum oberhalb von Namche

      Freilichtmuseum mit einem nachgebauten Sherpa-Haus, alten Expeditionsfotos und der berühmten Everest-Aussichtsplattform.

    5. Abends: Irish Pub von Namche

      Die höchstgelegene Irish Bar der Welt auf 3.440 m — der übliche Ort, an dem Trekkinggruppen den Erfolg begießen.

  12. Tag 12Letzter Trekkingtag nach Lukla

    1. Hängebrücke von Jorsalle

      Der lange Abstieg von Namche endet an den Flussterrassen von Jorsalle, wo der Weg zweimal die Seiten wechselt.

    2. Ausgang des Nationalparks bei Monjo

      Am Schlagbaum wird das Permit abgestempelt; von hier an geht es fast nur noch bergab dem Dudh Koshi entlang.

    3. Uferweg über Ghat nach Chaurikharka

      Letzte Etappe durch Kiefernwald, an bemalten Felsen und Mühlen vorbei, bevor der Schlussanstieg nach Lukla beginnt.

    4. Ortskern von Lukla

      Steingepflasterte Hauptgasse mit Bäckereien und Läden, an deren Ende die Landebahn im Hang verschwindet.

    5. Abends: Abschiedsabend in Lukla

      In den Lodges am Ortsende wird traditionell mit Guides und Trägern gefeiert, oft mit Sherpa-Tanz und Chang.

  13. Tag 13Rückflug und Tempel im Kathmandutal

    1. Weiterreise nach Kathmandu

    2. Hotel-Check-in

    3. Bodnath-Stupa

      Die größte Stupa Nepals mit den gemalten Buddha-Augen, umrundet von Pilgern, Gebetsmühlen und tibetischen Klöstern.

    4. Pashupatinath am Bagmati

      Nepals wichtigster Shiva-Tempel mit den Verbrennungsplattformen am Fluss und den Sadhus auf der gegenüberliegenden Treppe.

    5. Patan Durbar Square

      Königsplatz aus Newar-Backstein mit Krishna-Mandir, altem Palasthof und dem Museum in den restaurierten Hofgebäuden.

    6. Abends: Öllampen am Kumbheshwar-Tempel

      Fünfstöckige Pagode nördlich des Durbar Square, wo abends Anwohner Butterlampen an den Wasserbecken entzünden.

  14. Tag 14Abschied in Kathmandu

    1. Swayambhunath

      Die Affentempel-Stupa auf dem Westhügel, erreichbar über 365 Stufen, mit dem besten Überblick über das ganze Talbecken.

    2. Kathmandu Durbar Square

      Alter Königsplatz mit Hanuman-Dhoka-Palast, Kasthamandap und dem Haus der lebenden Göttin Kumari.

    3. Abreise ab Kathmandu

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