Reiseplan · 9 Tage · 42 Orte
9 Tage Usbekistan
Neun Tage entlang der Seidenstraße: drei Tage Samarkand mit Registan, Schohi Sinda und dem Observatorium des Ulugbek, danach die Altstadt von Buchara, das ummauerte Chiwa und zum Abschluss Taschkent. Zwischen den Städten fährst du mit dem Afrosiyob-Zug und fliegst von Urgentsch zurück in die Hauptstadt.
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Foto: Yaşar Başkurt · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Samarkand
Anreise nach Samarkand
Hotel-Check-in
Das Viertel zwischen Registan und Gur-Emir ist die ruhigste Adresse der Stadt: kurze Gassen mit Lehmhäusern, alle Hauptmonumente zu Fuß erreichbar.
Gur-Emir-Mausoleum
Unter der geriefelten türkisen Kuppel liegt Timur unter einer Platte aus dunkelgrüner Jade, umgeben von seinen Söhnen und Enkeln.
Tag 2Timurs Samarkand
Registan-Ensemble
Drei Medresen aus dem 15. und 17. Jahrhundert stehen um einen Platz; in der Scherdor-Medrese jagen über dem Portal zwei Raubkatzen mit der Sonne auf dem Rücken Hirsche.
Bibi-Chanym-Moschee
Timurs größter Bau, für den Elefanten aus Indien Steine schleppten — das Hauptportal ist 35 Meter hoch, im Hof steht ein marmornes Koranpult.
Siyob-Basar
Der Markt der Stadt: Berge von getrockneten Aprikosen, Nüssen und Melonen, dazu das runde Samarkander Brot mit gestempeltem Muster.
Schohi-Sinda-Nekropole
Eine schmale Gasse aus Grabkapellen, deren Fassaden vom Boden bis zum Bogen mit blauem und grünem Mosaik überzogen sind.
Ulugbek-Observatorium
Vom Sextanten des Astronomen-Fürsten ist der unterirdische Bogen erhalten, mit dem er 1437 die Länge des Jahres bis auf rund eine Minute genau bestimmte.
Abends: Universitetsky-Boulevard
Die Fußgängerachse mit Springbrunnen, Eisständen und Straßenmusik, auf der halb Samarkand nach Sonnenuntergang spazieren geht.
Tag 3Afrosiab und die Werkstätten
Hazrat-Hizr-Moschee
Holzsäulenmoschee auf der Kante des alten Stadthügels, mit bemalter Decke und einem Blick über die Kuppeln der Nekropole.
Afrosiab-Museum
Kern des Hauses ist das Wandbild aus dem 7. Jahrhundert mit der Gesandtschaftsprozession — Kamele, Schwäne und Reiter der vorislamischen Stadt.
Mausoleum des Heiligen Daniel
Ein 18 Meter langer Sarkophag unter fünf Kuppeln am Fluss, verehrt von Muslimen, Juden und Christen gleichermaßen.
Papiermanufaktur Konigil-Meros
Im Dorf am Siab wird Seidenpapier wie im 8. Jahrhundert hergestellt: Maulbeerrinde wird von einem Wasserrad zerstampft, geschöpft und mit Achat geglättet.
Rukhabad-Mausoleum
Schlichter Kuppelbau ohne Kacheln über dem Grab eines Sufi-Predigers, 1380 im Auftrag Timurs errichtet und einer der ältesten Bauten der Stadt.
Abends: Theater El Merosi
Eine Stunde historische Kostüme der Seidenstraße auf der Bühne, von sogdischen Gewändern bis zum Brautschmuck der Emirszeit.
Tag 4Mit dem Afrosiyob nach Buchara
Weiterreise nach Buchara
Hotel-Check-in
Ljabi-Hauz-Ensemble
Das steinerne Wasserbecken von 1620 unter alten Maulbeerbäumen, an dem alte Männer Schach spielen und die Teehäuser den ganzen Tag offen haben.
Nodir-Devonbegi-Medrese
Über dem Portal tragen zwei Phönixe eine Sonne mit Gesicht — verbotene Bildkunst an einem Bau, der als Karawanserei geplant war und erst bei der Eröffnung zur Medrese erklärt wurde.
Handelskuppel Toqi Zargaron
Die Kuppel der Goldschmiede, eine von drei erhaltenen Basarkreuzungen des 16. Jahrhunderts, heute voller Messerschmiede und Teppichhändler.
Poi-Kalon-Ensemble
Das 46 Meter hohe Kalon-Minarett, das Dschingis Khan stehen ließ, dazwischen die Freitagsmoschee für 12.000 Beter und die Mir-i-Arab-Medrese.
Abends: Ljabi-Hauz-Teich bei Nacht
Wenn die Lampen im Wasser stehen, spielen an den Teehäusern Musiker, und die Chodscha-Nasreddin-Statue am Ufer wird zum Fotomotiv.
Tag 5Emirsstadt Buchara
Ark-Festung
Die Lehmburg der Emire mit schiefer Rampe, Thronhof unter Holzsäulen und dem Museum zur letzten Herrscherzeit vor 1920.
Bolo-Hauz-Moschee
Zwanzig bemalte Ulmensäulen tragen das Vordach der Hofmoschee, die sich im Becken davor spiegelt; hier wird bis heute gebetet.
Samaniden-Mausoleum
Ein Würfel aus gebranntem Ziegel von 905, dessen Mauerwerk je nach Sonnenstand ein anderes Muster wirft — der älteste erhaltene Bau der Stadt.
Tschaschma-Ajub-Mausoleum
Über der Quelle, die Hiob mit dem Stab geschlagen haben soll, steht ein Bau mit spitzem Zeltdach; drinnen erzählt ein Museum vom Wasser der Oase.
Chor-Minor-Medrese
Vier ungleiche blaue Türmchen in einer Wohngasse, das Torhaus einer verschwundenen Medrese; die Dachterrasse ist über eine enge Treppe zugänglich.
Sommerpalast Sitorai Mohi-Chosa
Der letzte Emir ließ russische und bucharische Baumeister gegeneinander antreten: Spiegelsaal, Pfauengarten und ein Haus für die Frauen am Teich.
Abends: Handwerkergassen um Toqi Telpakfurushon
Unter der Mützenmacher-Kuppel und in den Gassen ringsum arbeiten Kupferschmiede und Miniaturmaler bis in den Abend bei offener Tür.
Tag 6Durch die Kysylkum nach Chiwa
Weiterreise nach Chiwa
Hotel-Check-in
Muhammad-Amin-Khan-Medrese mit Kalta-Minor
Der türkisgekachelte Stumpf des 1855 abgebrochenen Minaretts steht direkt am Westtor, daneben die größte Medrese der Stadt.
Muhammad-Rahim-Khan-Medrese
Hof mit hundert Zellen gegenüber der Zitadelle; im Museum steht die Geschichte des Dichter-Khans, der Chiwa nach Russland öffnete.
Alloquli-Khan-Karawanserei
Zweistöckiger Handelshof mit überdachtem Basargang, in dem heute Teppiche, Suzani und Chiwaer Fellmützen verkauft werden.
Abends: Ak-Scheich-Bobo-Bastion zum Sonnenuntergang
Von der Mauerkrone über der Bastion sieht man die Minarette der Lehmstadt rot werden, bevor die Scheinwerfer angehen.
Tag 7Ichan Qalʼa, die Stadt in der Stadt
Kunya-Ark-Zitadelle
Der Khanshof mit blau gekacheltem Sommerthron, Münzprägerei und Harem; über die Bastion führt der beste Blick auf die Dächer.
Juma-Moschee
Ein dämmriger Saal ohne Kuppel und Portal, dessen Dach auf 213 geschnitzten Ulmensäulen ruht — die ältesten stammen aus dem 10. Jahrhundert.
Tosch-Chowli-Palast
Der Steinhof des Alloquli Khan mit Empfangsjurte, majolikablauen Wänden und dem Frauenflügel um einen zweiten, kleineren Hof.
Islom-Choja-Minarett
Mit 57 Metern das höchste Minarett des Landes; 118 dunkle Stufen führen zur Galerie mit Rundblick über die Oase.
Pahlavon-Mahmud-Mausoleum
Grabmal des Ringers und Dichters, dessen Innenräume vollständig mit weiß-blauen Fliesen ausgekleidet sind; Einheimische kommen zum Beten hierher.
Abends: Ichan Qalʼa im Scheinwerferlicht
Die Hauptgasse zwischen West- und Osttor liegt nach dem Abendessen fast leer, die beleuchteten Portale spiegeln sich auf dem gepflasterten Weg.
Tag 8Flug nach Taschkent
Weiterreise nach Taschkent
Hotel-Check-in
Chorsu-Basar
Unter der türkisen Kuppel liegen die Fleisch- und Gewürzreihen, außen herum Berge von Granatäpfeln, Kurut-Kugeln und Non-Broten.
Kukeldasch-Medrese
Die größte erhaltene Medrese der Stadt aus dem 16. Jahrhundert, heute wieder Koranschule, mit ruhigem Innenhof über dem Basartrubel.
Hazrati-Imam-Komplex
Im Bibliotheksbau liegt der Osman-Koran aus dem 8. Jahrhundert, eine der ältesten Handschriften der Welt, umgeben von Moschee und Mausoleum.
Amir-Timur-Platz
Grüner Kreisverkehr im sowjetischen Zentrum mit dem Reiterstandbild Timurs, dem Hotel Uzbekistan und alten Platanen ringsum.
Abends: Broadway an der Sayilgoh-Straße
Die Fußgängerstraße zwischen Amir-Timur-Platz und Oper: Porträtmaler, Bierterrassen und Straßenmusik bis spät.
Tag 9Letzter Vormittag und Abreise
Museum für angewandte Kunst
Ein Kaufmannshaus mit geschnitzten Ganch-Wänden zeigt Suzani-Stickereien, Keramik aus Rischtan und Wiegen aus dem Ferghanatal.
Mustaqillik-Platz
Weiter Park mit Springbrunnen, dem Storchentor und dem Denkmal der trauernden Mutter für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.
Abreise ab Taschkent
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





