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Reiseplan · 8 Tage · 37 Orte

8 Tage Jordanien

Acht Tage quer durch Jordanien: Amman und die Kolonnaden von Jerash zum Ankommen, ein Tag Schweben und Schlamm am Toten Meer, anderthalb Tage Petra vom Siq bis zum Kloster, eine Nacht unter den Sternen im Wadi Rum und zum Schluss das Rote Meer bei Aqaba.

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8 Tage Jordanien

Foto: Mert Çelik · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Amman & Zitadellenhügel

    1. Anreise nach Amman

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in Jabal Amman rund um den ersten Kreisverkehr, dem Viertel der alten Steinvillen, von dem aus die Rainbow Street und die Innenstadt zu Fuß erreichbar sind.

    3. Zitadelle von Amman

      Auf dem Jabal al-Qalaa stehen die drei Säulen des Herkulestempels, der umayyadische Palast mit der wiederaufgebauten Kuppel und ein Aussichtspunkt über das ganze Häusermeer der Innenstadt.

    4. Abends: Rainbow Street

      Die Straße oberhalb der Innenstadt füllt sich nach Sonnenuntergang mit Cafés, Eisläden und dem Aussichtspunkt über den beleuchteten Hügeln.

  2. Tag 2Amman: Downtown, Museen & Weibdeh

    1. Römisches Theater

      Der in den Hang gehauene Halbrund fasste 6000 Zuschauer; in den beiden Seitengewölben zeigen zwei kleine Museen Beduinenschmuck und Trachten.

    2. Jordan Museum

      Hier stehen die 9000 Jahre alten Gipsfiguren von Ain Ghazal und die Kupferrolle aus Qumran, die einzige der Schriftrollen vom Toten Meer aus Metall.

    3. König-Hussein-Moschee und Basargassen

      Rund um die Moschee im Zentrum drängen sich Gewürzhändler, der Goldsouk und die Saft- und Nussstände der Straße al-Hashemi.

    4. Darat al Funun

      Drei Villen der 1920er Jahre am Hang von Jabal al-Weibdeh zeigen zeitgenössische arabische Kunst, im Garten liegen die Grundmauern einer byzantinischen Kirche.

    5. Paris-Platz in Jabal al-Weibdeh

      Der kleine Kreisverkehr ist der Treffpunkt des Künstlerviertels, ringsum liegen Buchcafés, Bäckereien und die Ateliers in den alten Wohnhäusern.

    6. Abends: Jabal al-Weibdeh bei Nacht

      Die Treppengassen zwischen Paris-Platz und Luweibdeh-Hang sind abends beleuchtet, in den Cafés wird bis spät Karten gespielt und Shisha geraucht.

  3. Tag 3Jerash & die Burg von Ajloun

    1. Weiterreise nach Jerash

    2. Hotel-Check-in

    3. Hadrianstor und Hippodrom

      Das dreifache Tor wurde 129 für den Besuch Kaiser Hadrians gebaut; dahinter liegt die Rennbahn, in der noch die steinernen Startboxen zu erkennen sind.

    4. Ovaler Platz und Cardo Maximus

      Der von 56 ionischen Säulen umstellte ovale Platz geht in die 800 Meter lange Säulenstraße über, deren Pflaster noch die Radspuren der Wagen trägt.

    5. Artemistempel und Nordtheater

      Die elf verbliebenen Säulen des Stadttempels schwingen bei Wind spürbar nach; nebenan liegt das kleinere Nordtheater mit den Namen der Bürgerverbände (Phylen) in den Sitzreihen.

    6. Burg Ajloun (Qalaat ar-Rabad)

      Die Festung eines Neffen Saladins von 1184 sicherte die Eisenminen der Region; von den Dächern reicht der Blick an klaren Tagen bis ins Jordantal.

    7. Abends: Straßen der Neustadt von Jerash

      Östlich der Ausgrabung reihen sich Kaffeeröstereien, Falafelstände und Süßwarenläden mit Knafeh entlang der Hauptstraße, die bis spät geöffnet haben.

  4. Tag 4Totes Meer: Schweben, Schlamm & Panorama

    1. Weiterreise ans Tote Meer

    2. Hotel-Check-in

    3. Amman Tourist Beach am Toten Meer

      Der öffentliche Strand bei Sweimeh hat Schlammbecken, Süßwasserduschen und Liegen — im Wasser trägt der Salzgehalt von rund 34 Prozent jeden von allein.

    4. Heiße Quellen von Hammamat Main

      In einer Schlucht stürzen 60 Grad heiße Thermalwasserfälle über schwarzen Fels; im Becken darunter lässt sich baden, während oben der Dampf aufsteigt.

    5. Dead Sea Panoramic Complex

      Von der Terrasse 250 Meter über dem Wasser sieht man die ganze Nordbucht bis zu den Bergen der Westbank, dazu ein kleines Museum zur Geologie des Grabenbruchs.

    6. Abends: Uferpromenade von Sweimeh

      Nach Sonnenuntergang liegt das Ufer still, die Salzkrusten glitzern im Licht der Hotelterrassen und über dem Wasser stehen die Lichter von Jericho.

  5. Tag 5Über den Königsweg nach Petra

    1. Weiterreise nach Petra

    2. Hotel-Check-in

    3. Klein-Petra (Siq al-Barid)

      In der schmalen Schlucht liegen Nabatäer-Fassaden und ein Speisesaal mit dem einzigen erhaltenen bemalten Deckenfresko der Nabatäer — Eintritt frei und selten voll.

    4. Neolithische Siedlung Beidha

      Wenige Hundert Meter weiter liegen die Rundhäuser eines 9000 Jahre alten Dorfes, eines der ältesten sesshaften Siedlungsplätze des Nahen Ostens.

    5. Besucherzentrum und Petra-Museum

      Das Museum am Eingang ordnet mit Fundstücken aus den Grabungen ein, wie aus einer Karawanenstation die Hauptstadt eines Handelsreichs wurde.

    6. Abends: Petra bei Nacht

      Der Siq und der Platz vor dem Schatzhaus werden von 1500 Kerzen in Papiertüten beleuchtet, dazu spielen Beduinen Rababa und Flöte.

  6. Tag 6Petra vom Siq bis zum Kloster

    1. Der Siq

      Die 1,2 km lange Felsspalte ist stellenweise nur drei Meter breit; an den Wänden laufen die Reste der nabatäischen Wasserleitung und Nischen mit Gottesblöcken mit.

    2. Schatzhaus Al-Khazneh

      Die 40 Meter hohe, aus dem rosa Fels geschlagene Grabfassade steht am Ausgang des Siq und leuchtet am Vormittag am stärksten.

    3. Straße der Fassaden und Theater

      Vier Reihen Grabfassaden im älteren Würfelstil führen zum Theater, das die Nabatäer für 7000 Zuschauer mitten in bestehende Gräber hineinschnitten.

    4. Königsgräber

      Urnengrab, Seidengrab, Korinthisches Grab und Palastgrab liegen nebeneinander in der Ostwand; im Urnengrab zeigt eine Inschrift den Umbau zur Kirche von 447.

    5. Säulenstraße und Qasr al-Bint

      Am Ende der römischen Kolonnadenstraße steht der einzige frei gebaute Tempel Petras, dessen Mauern zwanzig Meter hoch erhalten sind.

    6. Ad-Deir (Das Kloster)

      Über 800 in den Fels gehauene Stufen geht es hinauf zur größten Fassade Petras; gegenüber liegt eine Terrasse mit Blick über das Wadi Araba.

    7. Abends: Cave Bar am Petra Guest House

      Die älteste Bar der Welt sitzt in einem nabatäischen Felsengrab aus dem 1. Jahrhundert direkt neben dem Parktor.

  7. Tag 7Wadi Rum: Sandstein, Düne & Sternenhimmel

    1. Weiterreise nach Wadi Rum

    2. Hotel-Check-in

    3. Lawrence-Quelle

      Vom Hang über den Feigenbäumen der Quelle, die T. E. Lawrence beschrieb, blickt man über die Ebene mit den Zelten des Dorfes Rum.

    4. Khazali-Schlucht

      In der schmalen Spalte im Jebel Khazali stehen thamudische Felszeichnungen von Füßen, Kamelen und Menschen aus zweitausend Jahren übereinander.

    5. Felsbrücke Umm Fruth

      Der freistehende Steinbogen lässt sich ohne Ausrüstung erklettern; von oben sieht man die roten Sandflächen bis zum Horizont.

    6. Rote Sanddüne am Jebel Umm Ulaydiyya

      Die hohe Düne lehnt sich an die Bergflanke; barfuß hinauf dauert zehn Minuten, hinunter geht es im Laufschritt durch den weichen Sand.

    7. Sonnenuntergang am Jebel Umm Ishrin

      Vom Felsvorsprung gegenüber der Bergkette färbt sich der Sandstein in der letzten Stunde von Orange über Rot bis Violett.

    8. Abends: Sternenhimmel über dem Beduinencamp

      Ohne Streulicht steht die Milchstraße über den Zelten; die Beduinen halten am Feuer Tee und Rababa-Musik bereit, bis es kühl wird.

  8. Tag 8Rotes Meer bei Aqaba & Rückflug

    1. Weiterreise nach Aqaba

    2. Hotel-Check-in

    3. Ayla — die frühislamische Hafenstadt

      Am Nordufer liegen die Grundmauern der 650 gegründeten Stadt mit Stadttor, Hauptstraße und Moschee, direkt zwischen den heutigen Hotelanlagen.

    4. Mamlukenfort von Aqaba

      Die Festung aus dem 16. Jahrhundert trägt über dem Tor das haschemitische Wappen; nebenan steht der Fahnenmast der Arabischen Revolte von 1917.

    5. Korallenriff am Südstrand

      Am Japanese Garden beginnt das Riff wenige Meter vom Ufer; mit Maske sieht man Rotfeuerfische und Weichkorallen ohne Boot.

    6. Abreise ab Aqaba

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