Viatro AI

Reiseplan · 10 Tage · 51 Orte

10 Tage Kykladen

Zehn Tage über drei Kykladeninseln: erst die Caldera von Santorin mit Oia, Akrotiri und den Weinbergen um Pyrgos, dann die Bergdörfer und Weststrände von Naxos, zuletzt Mykonos mit einem ganzen Tag auf Delos.

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10 Tage Kykladen

Foto: Pixabay · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft über der Caldera

    1. Anreise nach Santorin

    2. Hotel-Check-in

      Fira liegt hoch am Kraterrand: Busbahnhof, Bäckereien und der Kaldera-Weg sind zu Fuß erreichbar, die Zimmer nach hinten sind die ruhigeren.

    3. Kaldera-Pfad von Fira nach Firostefani

      Gepflasterter Weg direkt an der Abbruchkante entlang, mit Blick auf den Vulkankegel Nea Kameni und die ankernden Schiffe tief unten.

    4. Aussichtsterrasse von Firostefani

      Die Kirche Agios Gerasimos steht auf einem Vorsprung, von dem aus man Fira, Imerovigli und die ganze Bucht auf einmal sieht.

    5. Abends: Bar-Gasse Erythrou Stavrou in Fira

      Die Gasse hinter der Kathedrale reiht Weinbars und kleine Lokale aneinander und füllt sich erst nach Sonnenuntergang.

  2. Tag 2Oia und der Norden der Insel

    1. Byzantinische Burgruine von Oia

      Vom Mauerrest des Kastells fällt der Blick über die weißen Höhlenhäuser bis zur Insel Thirasia gegenüber.

    2. Marinemuseum von Oia

      In einem alten Kapitänshaus erzählen Schiffsmodelle, Logbücher und Fotos von der Zeit, als Oia von der Handelsflotte lebte.

    3. Ammoudi-Bucht

      Rund 280 Stufen führen vom Dorf hinunter zum roten Felsenhafen mit seinen Fischbooten und dem Sprungfelsen gegenüber.

    4. Baxedes-Strand

      Langer, kaum bebauter Kiesstrand an der Nordküste mit Tamarisken als Schattenspender und ruhigerem Wasser als im Süden.

    5. Dorf Finikia

      Zehn Gehminuten östlich von Oia, ein Talkessel aus alten Winzerhäusern, in dem nichts für Touristen hergerichtet wurde.

    6. Abends: Marmara-Gasse in Oia

      Die marmorne Hauptgasse ist nach dem Sonnenuntergang beleuchtet und leer genug, um die Fassaden wirklich zu sehen.

  3. Tag 3Akrotiri und die schwarze Südküste

    1. Ausgrabungsstätte Akrotiri

      Unter einem Schutzdach steht eine bronzezeitliche Stadt mit zweistöckigen Häusern und Straßenzügen, die der Vulkanausbruch 1600 v. Chr. konserviert hat.

    2. Leuchtturm Akrotiri

      Am äußersten Südwestzipfel steht der Leuchtturm von 1892 über den Klippen, mit Sicht auf die gesamte Kraterbucht.

    3. Roter Strand

      Eine rostrote Lavawand stürzt direkt in türkises Wasser; der Blick vom Aussichtspunkt ist eindrucksvoller als der schmale Strand selbst.

    4. Tomatenmuseum in Vlychada

      Die alte Tomatenmarkfabrik von 1945 steht mit Kesseln und Dosenpressen, wie sie 1981 stillgelegt wurde.

    5. Vlychada-Strand

      Vom Wind ausgewaschene weiße Kliffs stehen wie Mondlandschaft hinter dem dunklen Kiesstrand.

    6. Abends: Yachthafen von Vlychada

      Der kleine Marinahafen bleibt abends einheimisch: ein paar Tische am Wasser, Fischer beim Netzflicken, kein Ausflugsbetrieb.

  4. Tag 4Weinberge, antikes Thera und Kamari

    1. Bergdorf Pyrgos

      Vom venezianischen Kastro auf dem Gipfel überblickt man beide Küsten; die Gassen darunter steigen ringförmig um den Fels.

    2. Weingut Santo Wines

      Auf der Terrasse über der Caldera werden Assyrtiko und Vinsanto aus den bodennah gewundenen Korbreben der Insel ausgeschenkt.

    3. Antikes Thera auf dem Mesa Vouno

      Auf 360 m Höhe liegen Agora, Theater und Wohnhäuser der dorischen Stadt auf einem Bergrücken zwischen zwei Buchten.

    4. Strandpromenade von Kamari

      Schwarzer Kiesstrand unter der senkrechten Felswand des Mesa Vouno, mit einer autofreien Promenade dahinter.

    5. Abends: Kastelli-Gasse von Emporio

      Das mittelalterliche Labyrinth von Emporio ist abends beleuchtet und fast leer — die Häuser bilden selbst die Festungsmauer.

  5. Tag 5Überfahrt nach Naxos und die Chora

    1. Weiterreise nach Naxos

    2. Hotel-Check-in

    3. Portara am Hafen von Naxos

      Das freistehende Marmortor eines nie vollendeten Apollon-Tempels von 530 v. Chr. steht auf der Hafeninsel Palatia.

    4. Kastro von Naxos-Stadt

      Die venezianische Oberstadt mit Wappen über den Türschwellen, dem Turm Glezos und einer katholischen Kathedrale mitten im Wohnviertel.

    5. Archäologisches Museum von Naxos

      Im ehemaligen Jesuitenkolleg stehen kykladische Marmoridole aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. in Reih und Glied.

    6. Strand Agios Georgios

      Flach abfallender Stadtstrand südlich des Hafens, ideal für ein spätes Bad ohne Anfahrt.

    7. Abends: Hafenpromenade von Naxos-Stadt

      Die Uferstraße Protodikiou füllt sich nach Sonnenuntergang mit Einheimischen; von hier leuchtet die Portara herüber.

  6. Tag 6Bergdörfer im Inselinneren

    1. Bergdorf Chalki

      Alter Hauptort der Tragea-Ebene: Zitronenlikör-Destillerie Vallindras, Olivenhaine und ein paar byzantinische Kirchen zwischen den Turmhäusern.

    2. Dorf Filoti

      Größtes Bergdorf der Insel, in Terrassen am Fuß des Zas gebaut, mit Platanenplatz und Blick über die ganze Tragea.

    3. Panagia Drosiani bei Moni

      Eine der ältesten Kirchen der Ägäis aus dem 6. Jahrhundert, mit übereinanderliegenden Freskenschichten in den Felsenkuppeln.

    4. Marmordorf Apeiranthos

      Die Gassen sind komplett mit Marmorplatten gepflastert; die Bewohner sprechen einen eigenen, kretisch gefärbten Dialekt.

    5. Archäologisches Museum von Apeiranthos

      Kleines Dorfmuseum mit geritzten Marmorplatten aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., die Jäger und Boote zeigen.

    6. Abends: Dorfplatz von Filoti

      Unter der großen Platane sitzen abends die Alten beim Kafenion, während die Kirche Panagia Filotitissa angestrahlt wird.

  7. Tag 7Tempel, Kouroi und die Weststrände

    1. Tempel der Demeter bei Sangri

      Ein aus Originalteilen wiederaufgerichteter Marmortempel von 530 v. Chr., einsam über Gerstenfeldern gelegen.

    2. Kouros von Flerio bei Melanes

      Eine gut sechs Meter lange, unvollendete Jünglingsstatue liegt seit der Antike im Steinbruchgarten, wo sie brach.

    3. Strand Agia Anna

      Feiner heller Sand hinter einem kleinen Fischerhafen, mit Tavernen direkt an der Wasserlinie.

    4. Plaka-Strand

      Vier Kilometer Dünenstrand mit Zedernbüschen, weitgehend unbebaut und flach genug zum Weitwaten.

    5. Kap Mikri Vigla

      Felsvorsprung zwischen zwei Buchten: nördlich zerren die Kitesurfer im Meltemi, südlich liegt es windgeschützt.

    6. Abends: Strandbars von Agios Prokopios

      Die Uferzeile hinter dem Strand bleibt bis spät geöffnet, mit Blick zurück auf die Lichter der Chora.

  8. Tag 8Überfahrt nach Mykonos und die Chora

    1. Weiterreise nach Mykonos

    2. Hotel-Check-in

    3. Windmühlen von Kato Mili

      Sieben runde Mühlen mit Strohdach stehen auf dem Hügel über der Stadt und mahlten bis ins 20. Jahrhundert Getreide für die Schiffe.

    4. Panagia Paraportiani

      Fünf ineinandergebaute Kapellen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, weiß gekalkt zu einer einzigen geschwungenen Skulptur.

    5. Klein-Venedig

      Kapitänshäuser mit hölzernen Balkonen stehen direkt in der Brandung; bei Wind spritzt die See auf die Terrassen.

    6. Archäologisches Museum von Mykonos

      Zeigt vor allem die Funde von Rheneia, dazu den auf Mykonos gefundenen Vorratskrug mit einer der ältesten bekannten Darstellungen des Trojanischen Pferdes.

    7. Strand Megali Ammos

      Der Stadtstrand südwestlich der Chora, in fünfzehn Gehminuten zu erreichen und am Nachmittag windgeschützt.

    8. Abends: Matogianni-Gasse

      Die schmale Hauptgasse der Chora mit Bars, Schmuckläden und den bekannten Pelikanen, die abends noch herumlaufen.

  9. Tag 9Delos und das Inselinnere

    1. Ausgrabungsstätte Delos

      Die unbewohnte Insel war Heiligtum des Apollon und Handelsplatz für 25.000 Menschen; Theaterviertel, Häuser mit Mosaiken und Tempelbezirk liegen offen.

    2. Löwenterrasse von Delos

      Auf der Terrasse über dem heiligen See stehen die Kopien der naxischen Marmorlöwen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr.

    3. Archäologisches Museum von Delos

      Hier stehen die Originale der Löwen sowie Skulpturen und Hausinventar aus der hellenistischen Handelsstadt.

    4. Kloster Panagia Tourliani in Ano Mera

      Barocker Marmorglockenturm und eine geschnitzte Ikonostase aus Florenz hinter weißen Mauern am Dorfplatz.

    5. Strand Agios Sostis

      Unerschlossene Bucht im Norden ohne Liegen und Strom, dafür mit klarem Wasser und Blick auf Tinos.

    6. Abends: Dorfplatz von Ano Mera

      Der einzige echte Dorfplatz der Insel: Tische unter Bäumen vor dem Kloster, ohne den Trubel der Chora.

  10. Tag 10Letzte Bucht und Abreise

    1. Strand Ornos

      Geschützte Bucht mit ruhigem Wasser, zehn Autominuten vom Flughafen — der praktischste letzte Badeplatz.

    2. Bucht Agios Ioannis

      Von der kleinen Kapelle am Hang schaut man über die Meerenge direkt auf Delos, wo du gestern unterwegs warst.

    3. Abreise ab Mykonos

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