Reiseplan · 8 Tage · 32 Orte
8 Tage Ägypten
Drei Tage Luxor mit Ost- und Westufer, dann flussaufwärts über Esna, Edfu und Kom Ombo nach Assuan, wo Philae und die Inseln im Ersten Katarakt den Abschluss machen.
In der App öffnenDort passt du den Plan an deine Daten, dein Tempo und deine Interessen an.

Foto: Natalya Cotenko · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft am Nil
Anreise nach Luxor
Hotel-Check-in
Quartier an der Corniche el-Nil im Ostufer-Zentrum, wenige Minuten zu Fuß vom Luxor-Tempel und vom Basar.
Nil-Corniche in Luxor
Erster Spaziergang die Uferpromenade entlang, vorbei an den Anlegestellen der Feluken und dem Sofitel Winter Palace.
Abends: Luxor-Tempel bei Nacht
Der Tempel ist bis 21 Uhr geöffnet und angestrahlt — Ramses-Kolosse, Obelisk und Säulenhof wirken im Scheinwerferlicht stärker als bei Tageshitze.
Tag 2Ostufer: Karnak und die Museen
Karnak-Tempel
Der große Amun-Bezirk mit dem Säulensaal aus 134 Papyrussäulen, dem Heiligen See und den Obelisken der Hatschepsut.
Allee der Sphingen
Die freigelegte Prozessionsstraße mit rund 1.050 Widder- und Menschensphingen, die Karnak mit dem Luxor-Tempel verbindet.
Luxor-Museum
Klein, kühl und ausgezeichnet beschriftet: Statuen aus dem Cachette-Fund, die Talatat-Wand Echnatons und zwei Königsmumien.
Mumifizierungsmuseum
Werkzeuge, Kanopen und ein mumifiziertes Krokodil erklären Schritt für Schritt, wie einbalsamiert wurde.
Abends: Sharia al-Souk
Die überdachte Basargasse hinter dem Luxor-Tempel läuft bis spät — Gewürze, Galabeyas, Schilfkörbe; Handeln gehört dazu.
Tag 3Westufer: Gräber und Totentempel
Tal der Könige
Drei Gräber sind im Standardticket enthalten — Ramses III., Ramses IV. und Merenptah lohnen sich wegen der farbigen Deckenbilder am meisten.
Tempel der Hatschepsut
Der dreistufige Terrassenbau in Deir el-Bahari mit den Reliefs der Punt-Expedition, direkt in die Felswand gesetzt.
Deir el-Medina
Das Dorf der Grabarbeiter mit den winzigen, leuchtend bemalten Gräbern von Sennedjem und Inherkau.
Medinet Habu
Der Totentempel Ramses' III. — die tief eingeschnittenen Schlachtreliefs gegen die Seevölker haben ihre Farbe teils behalten.
Memnonkolosse
Zwei 18 Meter hohe Sitzstatuen Amenophis' III., alles, was vom größten Totentempel Thebens oberirdisch übrig blieb.
Abends: Ton-und-Licht-Show in Karnak
Der abendliche Rundgang durch den beleuchteten Tempelbezirk mit gesprochenem Text; die Vorstellungen laufen in wechselnden Sprachen, die Sprache vorab im Programm prüfen.
Tag 4Nilfahrt nach Esna
Weiterreise nach Esna
Hotel-Check-in
Chnum-Tempel von Esna
Die freigelegte Säulenhalle liegt neun Meter unter dem heutigen Straßenniveau; die frisch gereinigten Decken zeigen wieder ihre originalen Sternenbilder.
Wikala al-Gaddawi
Die restaurierte osmanische Karawanserei mit zweigeschossigem Innenhof, in der früher die Kamelkarawanen aus dem Sudan abgeladen wurden.
Überdachter Basar von Esna
Die sanierte Qissariya-Gasse neben dem Tempel: Stoffe, Gewürze und Werkstätten, deutlich weniger auf Touristen ausgerichtet als in Luxor.
Abends: Sonnendeck am Anleger von Esna
Bis zur Nachtfahrt nach Edfu liegt das Schiff am Anleger; vom Sonnendeck blickt man auf die beleuchtete Uferstraße, und im Dunkeln wird es auf dem Fluss ganz still.
Tag 5Edfu und der Horustempel
Weiterreise nach Edfu
Hotel-Check-in
Kutschfahrt durch Edfu
Die Pferdekutschen vom Anleger fahren durch die Wohnviertel und über den Marktplatz zum Tempeltor — Preis vor dem Einsteigen aushandeln.
Horus-Tempel von Edfu
Der besterhaltene Tempel Ägyptens: Pylon, Falkenstatuen aus Granit und im Sanktuar die Barkenkapelle mit dem Naos aus Assuan-Granit.
Mammisi von Edfu
Das Geburtshaus im Tempelvorhof mit den Reliefs zur Geburt des Horuskindes und den Bes-Figuren auf den Säulenkapitellen.
Basar von Edfu
Der Markt zwischen Tempel und Kutschenhalt: Töpferware, Zuckerrohrsaft und Datteln aus den Feldern der Umgebung.
Abends: Galabeya-Abend an Bord
Der übliche Kostümabend auf dem Sonnendeck, während das Schiff stromaufwärts fährt — Galabeyas gibt es tagsüber im Basar.
Tag 6Kom Ombo: Sobek und Haroeris
Weiterreise nach Kom Ombo
Hotel-Check-in
Doppeltempel von Kom Ombo
Zwei spiegelgleiche Hälften für das Krokodil Sobek und den Falken Haroeris — links das berühmte Relief mit chirurgischen Instrumenten.
Krokodilmuseum Kom Ombo
Gut 20 mumifizierte Krokodile aus der nahen Nekropole, dazu Tonsärge und Sobek-Amulette, klimatisiert und gut erklärt.
Nilometer von Kom Ombo
Der runde Brunnenschacht mit Treppe im Tempelbezirk, an dem die Priester den Pegel des Nils und damit die Steuerlast des Jahres ablasen.
Abends: Sonnendeck über dem beleuchteten Tempel
Vom Liegeplatz aus steht der angestrahlte Doppeltempel direkt über dem Ufer — die beste Sicht hat man vom Heck des Sonnendecks.
Tag 7Assuan: Philae und Nubien
Weiterreise nach Assuan
Hotel-Check-in
Nubisches Museum
Die Geschichte Nubiens von den Felsgravuren bis zur Umsiedlung wegen des Staudamms — das beste Museum südlich von Kairo.
Unvollendeter Obelisk
Im Granitsteinbruch liegt der 42 Meter lange, im Fels gerissene Obelisk; die Meißelspuren zeigen, wie man ihn herausarbeitete.
Philae-Tempel
Der Isis-Tempel auf der Insel Agilkia, Stein für Stein vor dem Stausee gerettet — die Anfahrt mit dem Motorboot gehört dazu.
Abends: Sharia as-Souq in Assuan
Die lange Basargasse parallel zur Corniche mit Hibiskus, Karkade-Ständen und nubischen Gewürzen, abends am belebtesten.
Tag 8Inseln im Katarakt und Abreise
Kitchener-Insel
Der Botanische Garten auf der schmalen Nilinsel mit Palmen und Bäumen aus ganz Afrika; hin geht es mit der Feluke ab der Corniche.
Nubisches Dorf auf Elephantine
Die blau und ocker gestrichenen Gassen von Siou und Koti, dazwischen die Ruinen des alten Chnum-Bezirks und ein Nilometer am Ufer.
Abreise ab Assuan
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





