Viatro AI

Reiseplan · 9 Tage · 40 Orte

9 Tage Georgien

Neun Tage vom Schwefelbad-Viertel in Tiflis über die Weinkeller Kachetiens bis unter den Kasbek — mit Zeit zum Ankommen am ersten Abend und einer Rückkehr nach Tiflis vor dem Abflug.

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9 Tage Georgien

Foto: Genadi Yakovlev · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Tiflis

    1. Anreise nach Tiflis

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in Sololaki, dem Gründerzeitviertel unterhalb der Festung, wo man von der Haustür in fünf Minuten am Freiheitsplatz steht.

    3. Rustaweli-Prospekt

      Der Boulevard vom Freiheitsplatz nordwärts, gesäumt von Parlament, Oper und dem Rustaweli-Theater, mit Platanen und Buchständen auf dem Mittelstreifen.

    4. Abends: Lado-Gudiaschwili-Platz

      Kleiner Platz in Sololaki mit bröckelnden Balkonhäusern, in dem Weinbars und Cafés bis spät Tische unter die Bäume stellen.

  2. Tag 2Altstadt, Schwefelbäder und Narikala

    1. Metechi-Kirche

      Kirche aus dem 13. Jahrhundert auf dem Felsen über der Mtkwari, daneben das Reiterstandbild von Stadtgründer Wachtang Gorgassali mit dem besten Blick auf die Altstadt.

    2. Brücke des Friedens

      Gläserne Fußgängerbrücke von Michele De Lucchi, die den Rike-Park mit der Altstadt verbindet und abends von tausenden LEDs überzogen ist.

    3. Sioni-Kathedrale

      Bischofskirche der Altstadt, in der das mit Haaren der heiligen Nino umwundene Weinrebenkreuz aufbewahrt wird.

    4. Bäderviertel Abanotubani

      Kuppeln über den schwefelhaltigen Quellbädern, dazu die blau gekachelte Orbeliani-Fassade und die Schlucht des Legwtachewi mit ihrem kleinen Wasserfall.

    5. Festung Narikala

      Die Wehranlage über der Stadt, hinauf mit der Seilbahn vom Rike-Park, mit der wiederaufgebauten Nikolaus-Kirche im Mauerring.

    6. Mutter Kartlien

      Die zwanzig Meter hohe Aluminiumfigur auf dem Sololaki-Grat, mit Weinschale für Freunde und Schwert für Feinde, am Ende des Höhenwegs von der Festung.

    7. Abends: Schardeni-Straße

      Fußgängergasse hinter der Sioni-Kathedrale, in der sich Weinbars, Kellerlokale und Balkone bis in die Nacht füllen.

  3. Tag 3Mzcheta — die alte Krönungsstadt

    1. Dschwari-Kloster

      Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert auf dem Bergsporn, von dem aus man sieht, wie sich die klare Aragwi und die trübe Mtkwari vereinen.

    2. Swetizchoweli-Kathedrale

      Krönungs- und Grabkirche der georgischen Könige, über dem Ort vermutet, an dem der Rock Christi begraben liegt.

    3. Samtawro-Kloster

      Noch bewohntes Nonnenkloster mit dem Grab von König Mirian und Königin Nana, den ersten christlichen Herrschern des Landes.

    4. Festung Bebristsiche

      Mauerreste einer mittelalterlichen Burg am nördlichen Ortsrand, von der Terrasse aus geht der Blick das Aragwi-Tal hinauf.

    5. Chronik Georgiens

      Sechzehn schwarze Säulen von Surab Zereteli auf einem Hügel über dem Tiflisser Meer, oben Könige und Helden, unten Szenen aus dem Leben Christi.

    6. Abends: Fabrika-Hof in Tschugureti

      Der Innenhof einer ehemaligen Nähfabrik, heute mit Bars, Werkstätten und langen Tischen bis in die Nacht.

  4. Tag 4Nach Sighnaghi über der Alasani-Ebene

    1. Weiterreise nach Sighnaghi

    2. Hotel-Check-in

    3. Stadtmauer von Sighnaghi

      Vier Kilometer Wehrmauer mit dreiundzwanzig Türmen aus der Zeit Erekles II.; zwei Türme sind begehbar und geben den Blick auf den Kaukasuskamm frei.

    4. Bodbe-Kloster

      Grabkirche der heiligen Nino im Zypressengarten, von der ein steiler Pfad zur Quelle im Tal hinabführt.

    5. Museum von Sighnaghi

      Kleines Haus am Hauptplatz mit Funden aus Kachetien und einem Saal voller Bilder von Niko Pirosmani, der hier in der Gegend geboren wurde.

    6. Aussicht über die Alasani-Ebene

      Die Balkonterrasse am westlichen Stadtrand, unter der sich die Weinebene bis zur weißen Kette des Großen Kaukasus zieht.

    7. Abends: Gassen um den Rathausplatz

      Die gepflasterten Gassen um den Uhrturm, wo abends Weinstuben und Terrassen mit Blick auf die beleuchtete Mauer öffnen.

  5. Tag 5Telawi, Alaverdi und die Weingüter

    1. Weiterreise nach Telawi

    2. Hotel-Check-in

    3. Palast und Park von Zinandali

      Landsitz der Fürstenfamilie Tschawtschawadse mit englischem Park und dem ältesten noch arbeitenden Weinkeller Georgiens von 1886.

    4. Alaverdi-Kathedrale

      Über fünfzig Meter hohe Klosterkirche aus dem 11. Jahrhundert, allein in der Ebene stehend, mit Weinkeller im Mauerring.

    5. Ikalto-Kloster

      Klosterruine mit der Akademie, an der Schota Rustaweli studiert haben soll, dazwischen alte Kwewri-Amphoren im Boden.

    6. Batonis-Zche in Telawi

      Die Residenz von König Erekle II. mit Palast, Mauerring und Museum mitten in der Stadt.

    7. Abends: Platane am Stadtpark von Telawi

      Die neunhundert Jahre alte Riesenplatane am Park, um die herum abends die Cafés und Bänke der Stadt belebt sind.

  6. Tag 6Über die Heerstraße unter den Kasbek

    1. Weiterreise nach Stepanzminda

    2. Hotel-Check-in

    3. Ortskern von Stepanzminda

      Der Platz mit dem Denkmal für den Schriftsteller Alexander Kasbegi, von dem die Allrad-Taxis zur Bergkirche starten.

    4. Kasbegi-Heimatmuseum

      Das Wohnhaus der Familie Kasbegi mit Teppichen, Waffen und Fotografien aus der Zeit, als hier noch Karawanen durchzogen.

    5. Gergeti-Dreifaltigkeitskirche

      Die einsame Kirche aus dem 14. Jahrhundert auf 2170 Metern, hinter der bei klarem Wetter der 5047 Meter hohe Kasbek steht.

    6. Abends: Terrasse über dem Tergi-Tal

      Aussichtsterrasse am oberen Ortsrand, von der aus der Kasbek noch lange nach Sonnenuntergang hell bleibt.

  7. Tag 7Dariali-Schlucht und Sno-Tal

    1. Dariali-Kloster

      Neuer Klosterkomplex mit weißer Kirche direkt an der Engstelle zur russischen Grenze, wo der Tergi zwischen senkrechten Wänden durchbricht.

    2. Gweleti-Wasserfall

      Etwa zwanzig Meter hoher Fall in einem Seitental der Schlucht, erreichbar über einen halbstündigen Pfad vom Parkplatz aus.

    3. Wehrturm von Sioni

      Freistehender mittelalterlicher Turm über dem Dorf Sioni mit einer der ältesten Basiliken der Region daneben.

    4. Sno-Tal mit der Burg Sno

      Grünes Hochtal mit Wehrturm auf dem Felsen und den in Stein gehauenen Porträtköpfen am Straßenrand, dahinter die Chaukhi-Zacken.

    5. Abends: Ufer des Tergi in Stepanzminda

      Der Uferweg an der Brücke, an dem abends Bänke, kleine Bars und der Blick auf die beleuchtete Bergkirche liegen.

  8. Tag 8Zurück nach Tiflis: Museum und Berg

    1. Weiterreise nach Tiflis

    2. Hotel-Check-in

    3. Georgisches Nationalmuseum

      Im Untergeschoss der kolchische Goldschatz mit den Tierfiguren aus Wani, im Obergeschoss die Ausstellung zur sowjetischen Besatzung.

    4. Trockene Brücke

      Der Flohmarkt am Fluss, auf dem sowjetische Orden, Kameras, Emailschilder und altes Silberbesteck auf Decken ausgelegt sind.

    5. Mtatsminda-Park

      Vergnügungspark auf dem Hausberg, hinauf mit der Standseilbahn vom Tschontkadse-Weg, mit Riesenrad über der ganzen Stadt.

    6. Abends: Kote-Abchasi-Straße

      Die alte Leselidse-Gasse in der Unterstadt, an der Weinbars, Kellerkneipen und Bäckereien bis spät geöffnet haben.

  9. Tag 9Sameba, Botanischer Garten und Abflug

    1. Sameba-Kathedrale

      Die 1995 begonnene Dreifaltigkeitskathedrale auf dem Elia-Hügel, größte Kirche des Landes, mit Krypta und Terrassengarten.

    2. Botanischer Garten von Tiflis

      Der alte Hofgarten in der Schlucht hinter der Festung, mit Wasserfall, Hängebrücke und Zedern aus dem 19. Jahrhundert.

    3. Abreise ab Tiflis

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