Reiseplan · 7 Tage · 24 Orte
7 Tage Malediven
Sieben Tage Malediven ohne Resortzaun: zwei Nächte in Hulhumalé mit einem vollen Tag im dichten Malé, zwei Nächte auf Maafushi mit Bootstag durchs Süd-Malé-Atoll und zwei Nächte auf Dhigurah in Süd-Ari, wo man morgens mit Walhaien schwimmt.
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Foto: addhu maldives · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen auf Hulhumalé
Anreise nach Malediven
Hotel-Check-in
Quartier in Hulhumalé Phase 1, dem Rasterviertel aus bunten Wohnblocks zehn Autominuten nördlich des Flughafens, mit Guesthouses, Bäckereien und dem einzigen Stadtstrand, an dem Badekleidung erlaubt ist.
Hulhumalé Beach
Der öffentliche Strandabschnitt an der Ostseite der Insel, wo abends ganze Familien auf den Bänken sitzen und das Wasser auch nach Sonnenuntergang noch neunundzwanzig Grad hat.
Tag 2Malé an einem Tag
Malé Fischmarkt
Am Nordkai wird der Nachtfang ausgeladen und auf nassem Beton zerlegt — meterlange Gelbflossenthune, daneben im Obstmarkt Kokosnüsse, Bananenstauden und Palmzucker.
Hukuru Miskiy (Alte Freitagsmoschee)
Die Moschee von 1658 ist ganz aus geschnittenem Korallenstein gefügt, mit lackierten Holzbalken und einem Friedhof voller verzierter Grabsteine; hinein kommt man nur bedeckt und mit Erlaubnis des Wärters.
Sultanspark & Nationalmuseum
Der letzte Rest des alten Palastgartens; im Museum daneben stehen Sultansthrone, Lackarbeiten aus Thulhaadhoo und die Reste vorislamischer Korallen-Buddhas.
Majeedhee Magu
Die Hauptachse quer durch die Insel, drei Reihen Motorroller tief: Elektroläden, Stoffgeschäfte und Teestuben, in denen die Stadt einkauft und nicht der Besuch.
Rasfannu Beach
Der aufgeschüttete Strand an der Südwestküste, an dem Maléer nach Feierabend baden — viele in Kleidung — und die Sonne hinter der Lagune untergeht.
Abends: Sinamalé-Brücke bei Nacht
Die beleuchtete Brücke zum Flughafeninsel-Ufer; vom Malé-Ende aus sieht man die Landeanflüge tief über der Lagune hereinkommen.
Tag 3Mit dem Speedboot nach Maafushi
Weiterreise nach Maafushi
Hotel-Check-in
Maafushi Bikini Beach
Der abgeteilte Strandabschnitt am Südwestende, der einzige Ort der Insel, an dem Badekleidung erlaubt ist: weißer Sand, Schaukeln im knietiefen Wasser, Riffkante in Schwimmweite.
Maafushi Dorfzentrum
Zwei Sandstraßen mit Moschee, Schule, Souvenirläden und dem Gefängnis am Nordende — daneben stehen noch die Häuser, die nach dem Tsunami von 2004 neu gebaut wurden.
Hausriff vor Maafushi
Zweihundert Meter vor dem Weststrand bricht das Riff steil ab: Papageifische, Muränen in den Spalten und mit etwas Glück eine Suppenschildkröte an der Kante.
Abends: Westufer von Maafushi
Nach Sonnenuntergang sitzt man auf den Schaukeln im flachen Wasser vor den Guesthouses; ohne Straßenlicht steht die Milchstraße über der Lagune.
Tag 4Bootstag im Süd-Malé-Atoll
Gulhi
Fünfzehn Bootsminuten nördlich liegt die stillere Nachbarinsel mit Korallensteinmauern, Brotfruchtbäumen und einer breiten Sandzunge, die bei Ebbe aus der Lagune auftaucht.
Guraidhoo
Traditionsreiche Fischerinsel mit engen Sandgassen und einem geschützten Innenhafen; an der Nordkante liegt der Surfbreak, den die Boote der Nachbarresorts ansteuern.
Riff vor Kandooma
Flaches Saumriff an der Atollinnenseite, auf dem fast immer Schildkröten grasen; die Strömung läuft sanft von Süden, man treibt einfach mit.
Abends: Bootssteg von Maafushi
Am Anleger ziehen die Scheinwerfer der Guesthouses Schwärme kleiner Fische an, unter denen Ammenhaie und Rochen ihre Runden drehen.
Tag 5Nach Süd-Ari, wo die Walhaie stehen
Weiterreise nach Dhigurah
Hotel-Check-in
Dhigurah Dorf
Sechshundert Einwohner am Nordende der Insel: Sandwege unter Palmen, ein Fußballfeld aus Korallensand und Trockengestelle für Fisch hinter den Häusern.
Long Beach von Dhigurah
Vom Dorf zieht sich eine drei Kilometer lange, unbebaute Sandzunge nach Süden — man läuft sie ab und trifft unterwegs niemanden außer Einsiedlerkrebsen.
Hausriff von Dhigurah
Direkt vor dem Weststrand liegt ein Riffdach in zwei Metern Tiefe, an dessen Abbruch Adlerrochen und junge Riffhaie vorbeiziehen.
Abends: Hafenmole von Dhigurah
Auf der Mole sitzen abends die Fischer und angeln mit Handleine; im Lampenlicht unter dem Steg jagen Barrakudas.
Tag 6Walhaie und Nachbarinseln
Maamigili Beyru — Walhaie
Das Schutzgebiet an der Außenriffkante zwischen Dhigurah und Maamigili, wo ganzjährig junge Walhaie an der Oberfläche stehen; man springt auf Zuruf des Spotters mit Maske ins Wasser und schwimmt nebenher.
Dhangethi
Alte Bewohnerinsel mit Bootsbauern am Strand, einem kleinen Heimatmuseum in einem Korallensteinhaus und Gassen, in denen Frauen abends Matten flechten.
Dhigurah Bikini Beach
Der freigegebene Strandabschnitt westlich des Dorfes: heller Sand, Schatten unter den Schraubenpalmen und die Sonne, die genau vor der Riffkante untergeht.
Abends: Sternenhimmel über Dhigurah
Fünf Minuten hinter den letzten Häusern hört jedes Licht auf; auf dem Sandweg Richtung Süden liegt der Himmel bis zum Horizont offen.
Tag 7Letztes Riff und Heimreise
Nordstrand von Dhigurah
Vor dem Ortsrand fällt der Sand flach in die Lagune ab — morgens vor acht ist das Wasser spiegelglatt und die Rochen stehen noch im Knietiefen.
Abreise ab Malé
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