Reiseplan · 7 Tage · 29 Orte
7 Tage Sansibar
Eine Woche Sansibar in drei Quartieren: erst Stone Town mit Darajani-Markt, Sklavenmarkt-Gedenkstätte und einem ganzen Tag zwischen Gewürzfarmen und Sultanspalästen, dann die Nordspitze bei Nungwi mit dem Mnemba-Riff, zum Schluss die Ostküste mit Jozani-Wald und den Lagunenstränden von Paje und Jambiani.
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Foto: Mustafa Mašetić · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Stone Town
Anreise nach Sansibar
Hotel-Check-in
Quartier im Viertel Shangani an der Westspitze der Altstadt, wo die Gassen in wenigen Minuten zum Meer und zum Forodhani-Park führen.
Forodhani-Gärten
Auf der Uferwiese vor dem Alten Fort brutzeln ab Einbruch der Dunkelheit die Grillstände mit Fischspießen, Maniok und den sansibarischen Mishkaki.
Tag 2Stone Town — Markt, Sklavenmarkt & Paläste
Darajani-Markt
Die überdachte Markthalle von 1904 mit Gewürzständen, Fischhalle und Obstgassen — vormittags am lebendigsten, bevor die Hitze steht.
Anglikanische Kathedrale und Sklavenmarkt-Gedenkstätte
Die Christ Church steht auf dem früheren Sklavenmarkt; unter dem Nachbargebäude sind die niedrigen Verliese erhalten, in denen Menschen vor der Versteigerung eingesperrt waren.
Altes Fort (Ngome Kongwe)
Die omanische Festung von 1699 mit Innenhof, Amphitheater und Handwerksläden direkt neben dem Forodhani-Park.
Haus der Wunder (Beit al-Ajaib)
Der Palast des Sultans Barghash von 1883 war das erste Gebäude Ostafrikas mit elektrischem Licht; seit dem Teileinsturz 2020 wird er saniert und ist von außen zu betrachten.
Freddie-Mercury-Haus
Das Geburtshaus von Farrokh Bulsara in Shangani zeigt in wenigen Räumen Fotos und Erinnerungsstücke seiner sansibarisch-parsischen Familie.
Alte Dispensary (Ithnashiri-Dispensary)
Das grün-weiße Zierhaus am Hafen von 1894 mit geschnitzten Holzbalkonen und Buntglas gilt als schönstes Beispiel indisch geprägter Baukunst der Insel.
Abends: Sundowner-Terrasse im Africa House
Die Meeresterrasse des alten englischen Clubhauses ist der klassische Platz für den Blick auf die Dhaus und die Bar bleibt lange offen.
Tag 3Gewürzfarmen & Sultanspaläste
Gewürzfarm Kizimbani
Auf den staatlichen Pflanzungen östlich der Stadt werden Nelken, Muskat, Vanille, Zimt und Ylang-Ylang direkt am Strauch aufgeschnitten und verkostet.
Persische Bäder von Kidichi
Das Badehaus, das Sultan Said 1850 für seine persische Frau Scheherazade bauen ließ, trägt als einziges Bauwerk der Insel persische Stuckreliefs.
Maruhubi-Palastruine
Vom 1882 erbauten und 1899 abgebrannten Haremspalast stehen noch Säulenreihen, das Aquädukt und die großen Wasserbecken im Palmenhain am Meer.
Mtoni-Palastruine
Der älteste Sultanspalast der Insel, in dem Prinzessin Salme aufwuchs; von der Badehalle und dem Persischen Bad sind Mauern und Bögen erhalten.
Mbweni-Ruinen
Die Reste der anglikanischen Mädchenmission von 1871 liegen in einem botanischen Garten mit Mangroven und Affenbrotbäumen am Wasser.
Abends: Bummel durch die Gassen von Hurumzi
Das Viertel um die Hurumzi-Straße mit geschnitzten Türen, kleinen Läden und Teerestaurants ist am Abend am angenehmsten zu durchstreifen.
Tag 4Weiter an die Nordspitze nach Nungwi
Weiterreise nach Nungwi
Hotel-Check-in
Dhau-Werft von Nungwi
Am Strand hinter dem Dorf werden die hölzernen Dhaus bis heute ohne Bauplan von Hand gebaut, gedübelt und kalfatert.
Mnarani Marine Turtle Conservation Pond
In einem natürlichen Gezeitenbecken werden verletzte und aufgekaufte Grüne Meeresschildkröten gehalten und später wieder ausgesetzt.
Leuchtturm von Ras Nungwi
Der weiße Leuchtturm von 1886 markiert die Nordspitze, an der Ost- und Westküste in einer scharfen Kante aufeinandertreffen.
Nungwi Beach
Der breite Westsandstrand fällt kaum gezeitenabhängig ab und ist deshalb einer der wenigen Orte der Insel, an dem man ganztägig schwimmen kann.
Abends: Cholo's Bar am Strand von Nungwi
Die aus Treibholz zusammengebaute Strandbar mit Lagerfeuer und Reggae ist der Treffpunkt an der Nordspitze.
Tag 5Mnemba-Riff & Kendwa
Mnemba-Atoll
Vor der privaten Koralleninsel liegt das klarste Schnorchelrevier Sansibars mit Riffhängen, Schildkröten und oft Delfinen auf der Rückfahrt.
Kendwa Beach
Der Nachbarstrand von Nungwi ist ruhiger, gezeitenunabhängig tief genug zum Schwimmen und blickt nach Westen auf den Sonnenuntergang.
Baraka Natural Aquarium
Ein von der Flut gespeister Felsenteich am Ortsrand von Nungwi, in dem Schildkröten aus Fischernetzen aufgepäppelt werden.
Abends: Strandfeuer und Live-Musik in Kendwa
Am Strandabschnitt vor den Bungalowanlagen brennen abends Feuerkörbe, dazu spielen Trommel- und Reggaebands bis in die Nacht.
Tag 6Weiter an die Ostküste: Jozani, Paje & Jambiani
Weiterreise nach Jambiani
Hotel-Check-in
Jozani Chwaka Bay Nationalpark
Der letzte große Regenwaldrest der Insel ist das wichtigste Rückzugsgebiet der endemischen Sansibar-Stummelaffen; ein Bohlenweg führt zusätzlich durch den Mangrovenwald.
Paje Beach
Bei Ebbe läuft man hier hunderte Meter über das türkise Flach, während über der Lagune die Kitesurfer stehen.
Jambiani-Dorf
Ein langgezogenes Fischerdorf, in dem die Frauen bei Ebbe die Seegrasfelder in der Lagune ernten und trocknen.
Abends: Strandbar der Red Monkey Lodge
Die offene Bar auf der Düne von Süd-Jambiani serviert Sundowner und bleibt als einer der wenigen Orte im Dorf abends geöffnet.
Tag 7Kuza-Höhle & Rückflug
Kuza-Höhle
Eine Korallenkalkhöhle mit türkisem Süßwasserbecken hinter Jambiani, die als Swahili-Kulturzentrum mit Trommel- und Kochkursen geführt wird.
Strandspaziergang Bwejuu
Der schmale, kaum bebaute Strandstreifen nördlich von Paje mit Kokospalmen bis an die Wasserlinie und ausgezogenen Fischerbooten.
Abreise ab Sansibar
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