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Reiseplan · 8 Tage · 36 Orte

8 Tage Mauritius

Acht Tage Mauritius von Nord nach Süd: erst die Lagunen und Kolonialgärten des Nordens, dann Chamarel, Le Morne und die Westküste, zum Schluss die Bucht von Mahébourg. Gefahren wird mit dem Mietwagen, gegessen wird kreolisch.

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8 Tage Mauritius

Foto: Dominik Ruhl · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft im Norden

    1. Anreise nach Mauritius

    2. Hotel-Check-in

      Trou aux Biches liegt an einer flachen, palmengesäumten Lagune im Nordwesten, mit Läden und Garküchen entlang der einzigen Küstenstraße.

    3. Abendspaziergang am Strand von Trou aux Biches

      Nach dem Essen ein paar Schritte barfuß über den flach abfallenden Sand; draußen schlagen die Wellen ans Riff, und die Pirogen der Fischer liegen schon für die Nacht am Strand.

  2. Tag 2Port Louis: Markt, Hafen, Zitadelle

    1. Zentralmarkt von Port Louis

      In den Hallen an der Farquhar Street stapeln sich Litchis, Chili-Pasten und Vanille, im Obergeschoss stehen die Stände mit Dholl Puri und Alouda.

    2. Aapravasi Ghat

      Die freigelegten Stufen und Baracken des Einwanderungsdepots, durch das ab 1834 fast eine halbe Million indischer Kontraktarbeiter kam.

    3. Jummah-Moschee

      Der weiß-grüne Innenhof mit dem alten Badam-Baum liegt mitten im Basarviertel und ist außerhalb der Gebetszeiten für Besucher offen.

    4. Le Caudan Waterfront

      Umgebauter Hafenkai mit Kunsthandwerk, Rum-Läden und Blick auf die Frachtkräne der Bucht.

    5. Blue Penny Museum

      Hier liegen die roten und blauen Mauritius von 1847 — zum Schutz nur zehn Minuten pro Stunde beleuchtet.

    6. Fort Adelaide

      Die britische Zitadelle aus Basaltquadern über der Stadt, von deren Wällen man Hafen, Champ de Mars und die Moka-Berge zugleich sieht.

    7. Abends: Grand Baie La Croisette

      Der beleuchtete Einkaufskomplex am Ortseingang von Grand Baie ist abends geöffnet und ein guter Ausklang nach der Rückfahrt aus der Hauptstadt.

  3. Tag 3Zuckerbarone und der äußerste Norden

    1. Botanischer Garten von Pamplemousses

      Der älteste Botanische Garten der Südhalbkugel mit dem Teich voller Riesenseerosen, Talipot-Palmen und der Gewürzallee von Pierre Poivre.

    2. L'Aventure du Sucre

      In der stillgelegten Zuckerfabrik Beau Plan stehen Mühlen und Zentrifugen noch da, wo sie 1999 stehen blieben; am Ende darf man fünfzehn Zuckersorten probieren.

    3. Château de Labourdonnais

      Ein Herrenhaus von 1859 ganz aus Teakholz, dahinter der Obstgarten mit alten Mangosorten und die kleine Rumdestillerie.

    4. Kirche Notre Dame Auxiliatrice in Cap Malheureux

      Die kleine Kirche mit dem roten Dach steht an der Nordspitze, davor liegen die Inseln Coin de Mire und Île Plate im Wasser.

    5. Strand von Pereybère

      Kleine, geschützte Bucht mit ruhigem Wasser bis weit hinaus — der Badestrand der Einheimischen zwischen Grand Baie und Cap Malheureux.

    6. Abends: Sunset Boulevard in Grand Baie

      Die Ladenzeile an der Bucht bleibt lange offen, davor liegen die beleuchteten Ausflugskatamarane vor Anker.

  4. Tag 4Hochland: Moka und Curepipe

    1. Eureka House in Moka

      Kreolisches Herrenhaus von 1830 mit 109 Türen, originaler Küche im Nebengebäude und einem Pfad hinunter zu den Wasserfällen der Moka-Schlucht.

    2. Trou aux Cerfs

      Der bewaldete Krater eines erloschenen Vulkans mitten in Curepipe; der Rundweg oben gibt bei klarer Sicht den Blick bis zum Rempart-Berg frei.

    3. Botanischer Garten von Curepipe

      Kleiner Hochlandgarten um einen Teich, in dem das letzte bekannte lebende Exemplar der Palme Hyophorbe amaricaulis unter Gittern steht.

    4. Voiliers de l'Océan

      In der Werkstatt entstehen maßstabsgetreue Schiffsmodelle aus Teak — man sieht den Rumpfbau und das Nähen der Segel aus nächster Nähe.

    5. Abends: Uferweg von Mont Choisy

      Der lange Bogen der Bucht mit Filao-Bäumen bis ans Wasser, abends still und beliebt bei mauritischen Familien.

  5. Tag 5Umzug an die Westküste

    1. Weiterreise nach Flic en Flac

    2. Hotel-Check-in

    3. Casela Nature Parks

      Weitläufiger Park am Hang des Rempart mit Löwen, Zebras und einer Voliere; von oben sieht man die ganze Westküste bis Le Morne.

    4. Strand von Flic en Flac

      Kilometerlanger Sandstreifen unter Filao-Bäumen mit flachem Lagunenwasser — der bekannteste Badestrand der Westküste.

    5. Salinen von Tamarin

      Die letzten arbeitenden Salzgärten der Insel: flache Becken auf Basaltplatten, in denen das Meerwasser verdunstet und von Hand abgeschöpft wird.

    6. Abends: Strandpromenade von Flic en Flac

      Der Weg zwischen Straße und Strand, an dem abends die Foodtrucks mit Mine Frite und gegrilltem Fisch stehen.

  6. Tag 6Chamarel und Le Morne

    1. Gorges-Aussichtspunkt im Black River Gorges Nationalpark

      Von der Plattform an der Plaine Champagne fällt der Blick über den unberührten Regenwald der Schluchten bis hinunter ans Meer.

    2. Wasserfall von Chamarel

      Der Saint-Denis-Fluss stürzt in einem einzigen Strahl rund 90 Meter in einen Basalt-Kessel; die Aussichtsplattform liegt wenige Schritte vom Parkplatz.

    3. Siebenfarbige Erde von Chamarel

      Kahle Dünen aus verwittertem Basalt, deren Rot-, Violett- und Ockertöne sich nie vermischen — daneben ein Gehege mit Riesenschildkröten.

    4. Rhumerie de Chamarel

      Eine der wenigen Destillerien der Insel, die Rhum agricole direkt aus frischem Zuckerrohrsaft brennt; die Führung endet an der Verkostungstheke.

    5. Le Morne Public Beach

      Feiner Sand unter dem 556 Meter hohen Basaltmonolithen, an dem sich einst entflohene Sklaven versteckten; nachmittags ziehen draußen die Kitesurfer vorbei.

    6. Abends: Royal Road in Flic en Flac

      Die Hauptstraße des Orts mit Bars, Rum-Läden und kleinen Restaurants, die bis in die Nacht offen haben.

  7. Tag 7Die Bucht von Mahébourg

    1. Weiterreise nach Mahébourg

    2. Hotel-Check-in

    3. Île aux Aigrettes

      Auf dem Koralleneiland wächst der letzte Rest des trockenen Küstenwaldes von Mauritius; die Führung zeigt Rosentauben, Ornatgeckos und Riesenschildkröten.

    4. Waterfront von Mahébourg

      Der Uferweg am alten Hafen mit Blick über die Bucht, in der 1810 die Seeschlacht von Grand Port geschlagen wurde.

    5. Blue Bay Marine Park

      Geschütztes Riff mit türkisklarem Wasser; über Korallenbänke und Papageifische fahren die Glasbodenboote ab dem Strand von Blue Bay.

    6. Strand von Pointe d'Esny

      Ruhiger Sandstreifen zwischen Blue Bay und Mahébourg, an dem die Casuarinen bis fast ans Wasser reichen.

    7. Abends: Uferpromenade von Mahébourg bei Nacht

      Ein letzter Bummel an der Bucht entlang, wo abends Stände mit Gâteaux Piments und frittiertem Fisch aufmachen.

  8. Tag 8Vieux Grand Port und Abschied

    1. Frederik-Hendrik-Museum in Vieux Grand Port

      An der Stelle der ersten niederländischen Siedlung von 1638 liegen die freigelegten Fundamente von Fort und Kirche neben dem kleinen Museum.

    2. Markt von Mahébourg

      Der Markt an der Rue de Labourdonnais mit Korbwaren, Vanille und Ständen für Dholl Puri — montags dehnt er sich über den ganzen Uferbereich aus.

    3. Abreise ab Mauritius

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