Reiseplan · 12 Tage · 44 Orte
12 Tage Madagaskar
Zwölf Tage quer über die große Insel: Indris im Regenwald von Andasibe, die Baobab-Allee von Morondava im Abendlicht und die Kalknadeln des Ankarana im Norden. Zwischen den Etappen liegen kurze Inlandsflüge, damit aus den Fahrten keine Tage werden.
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Foto: Herve Meftah · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Antananarivo
Anreise nach Antananarivo
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Isoraka liegt am Hang unter der Oberstadt, ein ruhiges Viertel aus Backsteinhäusern mit Restaurants in Gehweite.
Lac Anosy
Der herzförmige See unterhalb der Oberstadt mit dem weißen Gefallenendenkmal auf der Landzunge, im Oktober von blühenden Jacarandas gesäumt.
Tag 2Königsstadt auf zwölf Hügeln
Rova von Manjakamiadana
Die wiederaufgebaute Königsburg auf dem höchsten Hügel, von deren Mauern der Blick über die ganze Reisebene bis zu den Bergen reicht.
Andafiavaratra-Palast
Der rosa Premierministerpalast direkt unterhalb des Rova zeigt die aus dem Brand von 1995 geretteten Königsinsignien.
Analakely-Markt
Der Markt unter den Arkaden am Fuß der großen Freitreppe, wo Vanille, Pfeffer und Korbwaren verkauft werden.
Tsimbazaza-Zoo
Der botanisch-zoologische Garten der Hauptstadt mit Sifakas, Fossa und dem Skelett des ausgestorbenen Elefantenvogels.
Abends: Avenue de l'Indépendance und Bahnhof Soarano
Die breite Prachtstraße endet am hell erleuchteten Kolonialbahnhof, in dessen Halle abends Café und Läden geöffnet sind.
Tag 3In den Regenwald von Andasibe
Weiterreise nach Andasibe
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Lemureninsel von Vakôna
Auf der von Wasser umgebenen Insel leben zutrauliche Bambus- und Braunmakis, die im Privatreservat aufgezogen wurden.
Andasibe-Dorf und alter Bahnhof
Das Holzhausdorf an der stillgelegten Strecke Tananarive–Côte Est mit kleinem Markt und dem Bahnhofsgebäude von 1913.
Orchideenpark von Mitsinjo
Der Garten der Dorfkooperative sammelt endemische Orchideen und Baumfarne des Umlands entlang eines kurzen Rundwegs.
Abends: Nachtpfad am Waldrand von Mitsinjo
Mit Stirnlampe an der Straße entlang: Mausmakis, Chamäleons und Blattschwanzgeckos sitzen hier oft dicht am Weg.
Tag 4Indris und Urwald im Mantadia
Analamazaotra-Reservat
Frühmorgens antworten die Familien des Indri einander mit ihrem klagenden Gesang, der kilometerweit durch den Wald trägt.
Chute Sacrée im Mantadia
Der heilige Wasserfall im Primärwald des Mantadia, an dem Diademsifakas und Rotbauchmakis über die Kronen ziehen.
Lac Vert im Mantadia
Ein dunkelgrüner Waldsee im Hochland des Parks, Rastplatz für Wasservögel und Ausgangspunkt kurzer Kammpfade.
Abends: Nachtwanderung im VOIMMA-Reservat
Das von der Dorfgemeinschaft betreute Waldstück ist nachts begehbar; Wollmakis und Riesenkakerlaken zeigen sich zuverlässig.
Tag 5Zurück ins Hochland: Lemuren bei Ivato
Weiterreise nach Antananarivo
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Croc Farm Ivato
Nilkrokodile in großen Becken, dazu ein Gehege mit Kattas und Radiata-Schildkröten unter Palmen.
Lemurs' Park
Der Uferpark am Katsaoka zeigt neun frei lebende Lemurenarten, darunter Kronensifakas und Vari, in Führungen von einer Stunde.
Rova von Ambohidratrimo
Die Königshügelanlage westlich der Stadt mit den Grabhäusern der Merina und weitem Blick über das Becken von Betsimitatatra.
Abends: Bar-Terrasse des Manoir Rouge in Ivato
Backsteinbau mit Garten und offener Terrasse, abends ein ruhiger Ort für ein Glas Three Horses vor dem frühen Flug.
Tag 6Baobabs an der Westküste
Weiterreise nach Morondava
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Markt von Morondava
Der Sandmarkt der Sakalava-Stadt mit Trockenfisch, Zebufleisch und den flachen Booten der Fischer am Kanalufer.
Nosy Kely
Die schmale Landzunge zwischen Meer und Fluss, an der Pirogen anlanden und die Brandung ganze Straßenzüge weggenommen hat.
Baobab Amoureux
Zwei ineinander verdrehte Adansonia za, die wie ein umschlungenes Paar gewachsen sind, etwa sieben Kilometer abseits der Allee.
Allée des Baobabs
Die Reihe jahrhundertealter Adansonia grandidieri entlang der Sandpiste nach Belo, im letzten Licht rot glühend.
Abends: Strandbars von Nosy Kely
Ein paar offene Bars direkt am Sand, in denen abends Fisch gegrillt und Salegy gespielt wird.
Tag 7Trockenwald von Kirindy
Andranomena-Sonderreservat
Trockenwald mit Baobabs und Salzpfannen nördlich von Morondava, Revier von Larvensifakas und Chamäleons.
Kirindy-Wald: Baobab-Pfad
Breiter Waldweg zwischen drei Baobab-Arten, an dem Rotstirnmakis und Larvensifakas am helllichten Tag unterwegs sind.
Kirindy: Fossa-Camp und Forschungsstation
Rund um die Station der Langzeitforschung streifen Fossas zwischen den Hütten, dazu lebt hier der winzige Berthe-Mausmaki.
Abends: Nachtwanderung im Kirindy-Wald
Nach Sonnenuntergang zeigen sich Mausmakis, Eulen und mit Glück die Madagaskar-Riesenratte im Lichtkegel.
Tag 8Der heilige Hügel Ambohimanga
Weiterreise nach Ambohimanga
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Rova von Ambohimanga
Das Weltkulturerbe mit Andrianampoinimerinas Holzhaus, den Königsbädern und dem Steintor, das nachts von einer Scheibe verschlossen wurde.
Palast von Ilafy
Der kleine Sommerpalast auf halbem Weg zurück zur Stadt beherbergt heute eine Sammlung zur Volkskunde des Hochlands.
Markt von Andravoahangy
Der Handwerkermarkt im Nordosten der Stadt, wo Zafimaniry-Schnitzereien, Raffia und Halbedelsteine gehandelt werden.
Abends: Isoraka-Viertel
Kopfsteingassen mit Bars, Livemusik und Restaurants in alten Handelshäusern, der Ausgehbezirk der Hauptstadt.
Tag 9Der äußerste Norden: Antsiranana
Weiterreise nach Antsiranana
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Rue Colbert
Die Hauptstraße der Hafenstadt mit verwitterten Kolonialfassaden, Balkonen aus Gusseisen und dem Uhrturm am Ende.
Montagne des Français
Der Aussichtsberg über der Bucht mit Ruinen der französischen Befestigung, Baobabs und Kronenmakis am Aufstieg.
Strand von Ramena
Flach abfallender Sandstrand am Eingang der Bucht, an dem die Fischer nachmittags ihre Pirogen an Land ziehen.
Abends: Strandbars von Ramena
Eine Reihe einfacher Bars und Grills direkt über dem Sand, an denen abends Langusten und Zebuspieße auf den Rost kommen.
Tag 10Kalknadeln im Ankarana
Weiterreise nach Ankarana
Hotel-Check-in
Petit Tsingy von Ankarana
Ein Steg führt über die scharfkantigen Kalknadeln, zwischen denen Kronenmakis und Trockenwaldpflanzen wurzeln.
Canyon Vert im Ankarana
Eine schmale, grün überwachsene Schlucht mitten im Karst, in der es spürbar kühler ist als auf dem Plateau.
Fledermausgrotte von Ankarana
Aus dem Höhlenmund strömen in der Dämmerung Tausende Flughunde und Fledermäuse zur Nahrungssuche aus.
Abends: Sternenhimmel über dem Camp Mahamasina
Ohne Straßenlicht am Waldrand steht das Kreuz des Südens klar über dem Lagerfeuer des Camps.
Tag 11Großer Tsingy und Höhlenflüsse
Großer Tsingy (Tsingy Rary)
Über Leitern und Hängebrücken geht es in das Nadelfeld des Großen Tsingy, mit Blick über ein Meer grauer Kalkspitzen.
Perte des Rivières
Hier verschwindet ein Fluss im Kalk und taucht erst kilometerweit entfernt wieder auf; am Ufer leben Krokodile im Höhlensystem.
Grotte von Andrafiabe
Eine der längsten Höhlen Afrikas: Kammern mit Tropfsteinen, Fledermauskolonien und Wandmalereien im Eingangsbereich.
Abends: Lagerfeuerabend im Camp des Anglais
Das alte Buschcamp im Park serviert abends am offenen Feuer, ringsum rufen Eulen und Mausmakis.
Tag 12Roter Tsingy und Heimflug
Roter Tsingy von Irodo
Erosionsformen aus rotem Laterit in einem Canyon abseits der RN6, die in der Morgensonne wie geschmolzenes Wachs aussehen.
Abreise ab Antsiranana
Mach daraus deine Reise
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