Reiseplan · 9 Tage · 38 Orte
9 Tage Tansania
Neun Tage auf der klassischen Nordroute Tansanias: von Arusha über die Baobab-Ebenen des Tarangire und den Grundwasserwald am Lake Manyara hinab in den Ngorongoro-Krater und weiter in die Seronera-Ebenen der Serengeti.
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Foto: Jairos Adventure · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft am Fuß des Mount Meru
Anreise nach Arusha
Hotel-Check-in
Die Lodge liegt auf der Burka-Kaffeeplantage am Westrand von Arusha, ruhig zwischen Kaffeesträuchern und trotzdem nur zehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt.
Spaziergang durch die Burka-Kaffeeplantage
Ein kurzer Rundgang zwischen den Kaffeereihen der Plantage, wo an klaren Abenden der Mount Meru über den Bäumen steht.
Tag 2Baobabs und Elefanten im Tarangire
Weiterreise nach Tarangire
Hotel-Check-in
Tarangire-Haupttor mit Baobab-Aussicht
Am Tor werden die Papiere erledigt, und vom Hügel dahinter sieht man die ersten uralten Baobabs über der Flussebene stehen.
Pirschfahrt entlang des Tarangire-Flusses
In der Trockenzeit graben Elefantenfamilien mit den Stoßzähnen Löcher ins Flussbett, an denen sich Zebras und Warzenschweine sammeln.
Lemiyon-Ebene mit Baobab-Wald
Die offene Grasebene nördlich des Flusses trägt die dichtesten Baobab-Bestände des Parks, dazwischen ziehen Giraffen und Impalas.
Abends: Sternenhimmel über dem Maramboi-Camp
Vom Steg des Zeltcamps blickt man über die Salzebene am Lake Manyara, und ohne Straßenlicht steht die Milchstraße quer über dem Himmel.
Tag 3Grundwasserwald und Flamingos am Lake Manyara
Dorfrundgang in Mto wa Mbu
Das Marktdorf am Fuß des Rift-Abbruchs lebt von Bananen: Ein Rundgang führt durch die Bananenhaine, zur Bananenbierbrauerei und zu den Bildschnitzern der Makonde.
Grundwasserwald am Manyara-Tor
Direkt hinter dem Tor steht ein feuchter Wald aus Feigen und Mahagonibäumen, in dem Blaumeerkatzen und Paviangruppen über den Weg laufen.
Hippo Pool am Simba-Fluss
Am Zufluss zum See liegen Flusspferde dicht an dicht im flachen Wasser, umringt von Marabus und Pelikanen.
Akazienebene der Baumlöwen bei Msasa
In den Schirmakazien zwischen Wald und Seeufer legen sich die Löwen des Manyara tatsächlich auf die waagerechten Äste.
Abends: Aussichtskante über dem Rift Valley
Von der Kante des Grabenbruchs 400 Meter über dem See sieht man abends die Lichter von Mto wa Mbu und die Silhouette des Sees.
Tag 4Kraterrand, Kaffee und Elefantenhöhlen
Weiterreise nach Karatu
Hotel-Check-in
Lodoare-Tor zum Ngorongoro-Schutzgebiet
Am Haupttor werden die Permits ausgestellt; die Schautafeln dahinter erklären, wie Maasai-Viehhaltung und Wildschutz im Schutzgebiet nebeneinander funktionieren.
Kraterrand-Aussicht am Grabmal Michael Grzimeks
Vom Grab am Kraterrand fällt der Blick 600 Meter senkrecht auf den Kraterboden mit dem Sodasee Magadi in der Mitte.
Kaffeeführung auf Gibb's Farm
Auf der alten Kolonialfarm von 1929 wird gezeigt, wie die Arabica-Kirschen gepflückt, getrocknet und geröstet werden, dazu geht es durch den Gemüsegarten.
Wanderung zu den Elefantenhöhlen
Ein geführter Fußweg durch den Bergwald zu den Felswänden, aus denen Elefanten seit Generationen salzhaltige Erde herausbrechen.
Abends: Kaminfeuer im Ngorongoro Farm House
In der ehemaligen Farmhalle brennt abends der offene Kamin, weil es auf 1500 Metern nach Sonnenuntergang schnell kühl wird.
Tag 5Ein Tag im Ngorongoro-Krater
Abstieg über die Seneto-Piste
Die Einbahnpiste führt in engen Kehren 600 Meter hinunter auf den Kraterboden, oft zwischen Maasai-Rindern hindurch, die zur Tränke ziehen.
Sodasee Magadi im Kraterboden
Der flache Sodasee schimmert rosa von tausenden Zwerg- und Rosaflamingos, an seinen Rändern stehen Gnus und Zebras im Schlamm.
Lerai-Fieberbaumwald
Der gelbstämmige Fieberakazienwald im Südwesten ist der Ort, an dem die letzten Spitzmaulnashörner des Kraters tagsüber Schatten suchen.
Ngoitokitok-Quelle
An dem klaren Quellteich am Ostrand des Kraters liegt eine große Flusspferdherde, und Schwarzmilane kreisen über dem einzigen erlaubten Rastplatz.
Mandusi-Sumpf
Im Schilfsumpf westlich der Kratermitte stehen Elefantenbullen bis zum Bauch im Wasser — im Krater sieht man fast nur alte Bullen mit schweren Stoßzähnen.
Aufstieg über die Lemala-Piste
Die Ausfahrtspiste im Nordosten klettert durch dichten Bergwald zurück auf den Rand, mit einem letzten Blick über den ganzen Kessel.
Abends: Garten der Plantation Lodge
Im weitläufigen Garten der Lodge zwischen Kaffeefeldern sitzt man abends unter alten Bäumen bei einem Glas südafrikanischem Wein.
Tag 6Über Naabi Hill in die Serengeti
Weiterreise in die Serengeti
Hotel-Check-in
Pirschfahrt im Seronera-Tal
Das Tal um den einzigen ganzjährig wasserführenden Fluss der zentralen Serengeti ist die verlässlichste Gegend für Löwenrudel.
Feigenbäume am Seronera-Fluss
In den ausladenden Flussfeigen am Ufer hängen mit etwas Glück Leoparden über den Ästen, oft mit einer Beute im Baum.
Maasai-Kopjes
Die Granitinseln ragen wie Felsburgen aus der Ebene; auf den warmen Platten dösen nachmittags Löwen und Klippschliefer.
Abends: Sternenterrasse der Seronera Wildlife Lodge
Die Lodge ist in einen Kopje hineingebaut; von der Felsterrasse hört man abends Hyänen und sieht Hunderte Sterne über der Ebene.
Tag 7Katzen und Kopjes rund um Seronera
Morgenpirsch zu den Simba-Kopjes
Die Felsgruppen südlich von Seronera tragen ihren Namen zu Recht — in der kühlen Morgenluft sitzen Löwen erhöht auf den Blöcken und beobachten die Ebene.
Seronera Visitor Centre
Ein kurzer Rundweg auf einem Kopje mit Schautafeln zur Gnuwanderung und zum Feuerregime der Serengeti, dazwischen huschen Klippschliefer über die Felsen.
Retina-Hippo-Pool
In der Flussbiegung stapeln sich bis zu zweihundert Flusspferde in einem Tümpel — man darf hier aussteigen und vom Ufer aus zusehen.
Nachmittagspirsch in der Nyaruswiga-Ebene
Die weite Grasebene nördlich von Seronera ist Gepardenland: Auf den flachen Termitenhügeln halten sie Ausschau nach Thomson-Gazellen.
Abends: Lagerfeuer am Seronera-Camp
Vor den Zelten wird nach Sonnenuntergang ein Feuer entzündet; ab da bringt ein Askari die Gäste zu Fuß durch das Camp.
Tag 8Felsmalereien und Nashörner an den Moru-Kopjes
Moru-Kopjes
Die größte Kopje-Gruppe der Serengeti liegt im Süden zwischen offenen Ebenen; zwischen den Granitblöcken sammeln sich Regenwasserbecken, an denen Elefanten trinken.
Gong Rock mit Maasai-Felsmalereien
Unter einem Felsüberhang stehen die weiß-roten Schildzeichnungen der Maasai, daneben liegt der klingende Felsblock, auf den Hirten mit Steinen schlugen.
Nashorn-Beobachtungsgebiet am Moru-Sumpf
Hier lebt die letzte freie Spitzmaulnashorn-Population der Serengeti unter Bewachung; von der Piste aus sieht man sie mit dem Fernglas am Sumpfrand.
Ebene am Mbalageti-Fluss
Entlang des Flusslaufs mit seinen Wurstbäumen ziehen Giraffen und Elenantilopen, und in den Uferbüschen jagen Schakale.
Abends: Lagerfeuer im Dunia Camp
Das mobile Zeltcamp am Fuß der Moru-Kopjes wird komplett von Frauen geführt; abends sitzt man mit dem Team am Feuer.
Tag 9Letzte Pirsch und Rückflug
Morgenpirsch in der Seronera-Ebene
Die kühlste Stunde des Tages ist die beste: Löwen kehren vom Jagen zurück, und über der Ebene steht der Staub der Gnuherden.
Serengeti-Forschungszentrum in Seronera
Die Station, an der seit den 1960er-Jahren die Gnuwanderung vermessen wird, zeigt Sammlungen und Karten der Herdenzüge.
Abreise ab Serengeti
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





