Reiseplan · 9 Tage · 32 Orte
9 Tage Uganda
Neun Tage vom Victoriasee über Kampala und Lake Bunyonyi bis in den Bwindi-Wald, mit einem Vormittag bei einer Gorillafamilie und zum Ausklang den Löwen und Elefanten des Queen-Elizabeth-Nationalparks.
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Foto: Mad Knoxx Deluxe · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft am Victoriasee
Anreise nach Entebbe
Hotel-Check-in
Das Quartier liegt in Entebbe zwischen Flughafen und Seeufer, einer ruhigen Gartenstadt, in der nach Einbruch der Dunkelheit nur noch die Frösche laut sind.
Botanischer Garten Entebbe
Der 1898 angelegte Garten fällt in Terrassen zum Victoriasee ab; im Uferwald turnen Colobus-Affen und Nashornvögel durch die Feigenbäume.
Tag 2Kampala: Königsgräber und sieben Hügel
Weiterreise nach Kampala
Hotel-Check-in
Kasubi-Königsgräber
Unter dem riesigen Grasdach von Muzibu Azaala Mpanga liegen vier Kabaka von Buganda begraben; Frauen des Königshauses bewachen den Innenraum bis heute.
Uganda-Museum
Das älteste Museum Ostafrikas zeigt Trommeln, Jagdwaffen und Musikinstrumente aller Volksgruppen des Landes, die man im hinteren Saal anspielen darf.
Gaddafi-Nationalmoschee
Vom Minarett auf dem Old-Kampala-Hügel überblickt man nach 272 Stufen die ganze Stadt bis zum Victoriasee; Schultertuch und Kopftuch werden am Eingang gestellt.
Namirembe-Kathedrale
Die rote Backsteinkirche von 1919 steht auf dem Nachbarhügel; vom Vorplatz sieht man den Rauch über der Altstadt und hört den Chor proben.
Abends: Ndere-Zentrum
Auf der Freilichtbühne tanzen und trommeln Ensembles aus dem ganzen Land — bis hin zum Kiganda-Tanz mit Tonkrügen auf dem Kopf.
Tag 3Zebras am Lake Mburo
Weiterreise nach Lake Mburo
Hotel-Check-in
Rwonyo-Rangerstation
Am Parksitz wird der Wagen angemeldet und die Route abgesprochen; von der Anhöhe dahinter sieht man die ersten Impalas und Ankole-Rinder mit ihren meterlangen Hörnern.
Bootsfahrt auf dem Mburo-See
Vom Bootssteg aus gleitet man an Flusspferdrudeln, Krokodilen und Schuhschnabel-Nistplätzen im Papyrusgürtel vorbei.
Pirschfahrt über die Ruroko-Ebene
Lake Mburo ist einer der wenigen Parks Ugandas mit Zebras und Elenantilopen; in der Nachmittagssonne stehen sie zu Hunderten zwischen den Akazien.
Abends: Lagerfeuer über dem Mburo-Tal
Nach Sonnenuntergang brennt am Hang das Feuer, während unten im Tal die Flusspferde aus dem See steigen und in der Dunkelheit grasen.
Tag 4Inseln im Lake Bunyonyi
Weiterreise nach Lake Bunyonyi
Hotel-Check-in
Bootsfahrt über den Bunyonyi-See
Im Einbaum oder Motorboot fährt man zwischen den Inseln hindurch; im See gibt es weder Krokodile noch Bilharziose, weshalb hier tatsächlich geschwommen wird.
Akampene, die Straf-Insel
Auf dem winzigen Eiland wurden unverheiratet schwangere Bakiga-Mädchen ausgesetzt — der Bootsmann erzählt die Geschichte, die erst in den 1940er Jahren endete.
Bwama-Insel mit der Sharp-Missionsstation
Der englische Arzt Leonard Sharp gründete hier 1931 eine Leprakolonie; von den Backsteinbauten am Hang ist heute eine Schule geblieben.
Abends: Seeterrasse in Rutinda
Über dem Anlegeplatz sitzt man mit Blick auf die dunklen Inselrücken; abends wird es auf 2.000 Metern empfindlich kühl, eine Jacke gehört mit.
Tag 5Ankunft am Bwindi-Wald
Weiterreise nach Buhoma
Hotel-Check-in
Munyaga-Wasserfallpfad im Bwindi-Wald
Ein Pfad am Fluss entlang zu drei Wasserfällen, vorbei an Baumfarnen, Schmetterlingsschwärmen und den Rufen der Blauen Meerkatzen.
Ride 4 a Woman in Buhoma
In der Werkstatt der Frauenkooperative wird an Tretnähmaschinen genäht und gekorbt; die Erlöse tragen Schulgeld und Mikrokredite im Dorf.
Dorfrundgang durch Buhoma
Der Weg führt an Bananengärten, einer Bananenbier-Brennerei und der Grundschule vorbei bis zum Aussichtsplatz über dem Waldrand.
Abends: Lagerfeuer über dem Bwindi-Wald
Von der Terrasse hört man den Wald arbeiten — Zikaden, Baumhyraxe, gelegentlich ein Ast, der bricht; die Sterne stehen hier ohne jedes Streulicht.
Tag 6Eine Stunde bei den Berggorillas
Briefing an der Ranger-Station Buhoma
Um Viertel vor acht werden Genehmigungen geprüft, Gruppen von acht Personen eingeteilt und die Regeln erklärt: sieben Meter Abstand, kein Blitz, bei Erkältung bleibt man zurück.
Gorilla-Trekking zur Rushegura-Gruppe
Mit Machete bahnen die Tracker den Weg durch Brennnesseln und Steilhänge, bis die Familie zwischen den Blättern sitzt — dann bleibt genau eine Stunde bei ihr.
Bwindi Bar in Buhoma
Das Café am Ortseingang bildet junge Leute aus der Umgebung im Gastgewerbe aus; hier gibt es den besten Kaffee weit und breit und das Trekking-Zertifikat wird begossen.
Abends: Sternenhimmel über dem Buhoma-Tal
Nach dem langen Tag im Wald sitzt man mit müden Beinen draußen; über dem Tal zieht der Nebel ein und die Milchstraße steht quer über dem Kamm.
Tag 7Baumlöwen im Ishasha-Sektor
Weiterreise nach Ishasha
Hotel-Check-in
Pirschfahrt zu den Feigenbäumen der Ishasha-Löwen
In der Nordschleife hängen die Löwen mittags in den Ästen der großen Feigenbäume — eines der wenigen Rudel weltweit, das dieses Verhalten zeigt.
Ntungwe-Fluss
Am Flusslauf mit den Kandelaber-Euphorbien stehen Elefantenherden und Topi-Antilopen, dahinter beginnt der Kongo.
Sonnenuntergang über der Ishasha-Ebene
Von der Anhöhe am Camp sieht man die Ebene bis zu den Rwenzori-Ausläufern, während die Uferwälder in Gegenlicht tauchen.
Abends: Lagerfeuer am Ishasha-Fluss
Am Wasser knacken die Flusspferde im Schilf, ein Ranger begleitet einen zurück zum Zelt — hier läuft niemand nachts allein.
Tag 8Kazinga-Kanal und Kraterseen
Weiterreise nach Mweya
Hotel-Check-in
Katwe-Salzsee
Im Kratersee unterhalb des Dorfes stechen Arbeiter seit Jahrhunderten Salzblöcke aus dem Boden und waten dabei bis zur Hüfte in der Lauge.
Mweya-Halbinsel
Zwischen Landebahn und Steilufer grasen Warzenschweine und Wasserböcke mitten zwischen den Häusern; von der Kante blickt man auf beide Seen.
Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal
Auf 32 Kilometern zwischen den Seen drängen sich Flusspferde, Büffel und Elefanten am Ufer, dazu Nimmersatt-Kolonien und Eisvögel im Dutzend.
Abends: Kanalblick über dem Steilufer
Nach Sonnenuntergang trägt der Wind das Grunzen der Flusspferde herauf; unten ziehen die Lichter der Fischerboote von Katunguru vorbei.
Tag 9Morgenpirsch und Heimflug
Pirschfahrt in der Kasenyi-Ebene
Im ersten Licht ziehen die Löwen der Kasenyi-Ebene durch die Kobherden — die beste Stunde des ganzen Parks, dazu Kronenkraniche und Riesentrappen.
Äquatordenkmal bei Kikorongo
Zwei weiße Betonringe markieren am Straßenrand den Nullbreitengrad; daneben verkaufen Kunsthandwerkerinnen Korbwaren aus dem Nachbardorf.
Abreise ab Entebbe
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





