Reiseplan · 8 Tage · 39 Orte
8 Tage Kilimandscharo
Sieben Trekkingtage auf der Machame-Route — vom Regenwald am Machame Gate über das Shira-Plateau und die Barranco Wall bis zum Uhuru Peak, davor eine Nacht in Moshi zum Ankommen und Ausrüstungscheck.
In der App öffnenDort passt du den Plan an deine Daten, dein Tempo und deine Interessen an.

Foto: Kilinge Adventures · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Moshi & Trek-Briefing
Anreise nach Kilimandscharo
Hotel-Check-in
Zimmer im Zentrum von Moshi rund um den Uhrturm, wo am Morgen die Trekking-Jeeps abfahren und die Ausrüstungsverleiher in Gehweite liegen.
Trek-Briefing und Ausrüstungskontrolle
Der Guide wiegt das Duffelbag auf 15 kg aus, geht Papiere und Rettungsversicherung durch und prüft Schichtkleidung, Stirnlampe und Stöcke Stück für Stück.
Tag 2Machame Gate & Regenwald
Machame Gate — Registrierung
Am Parktor auf 1.800 m trägst du dich in das Register des Kilimanjaro National Park ein, während die Träger ihre Lasten wiegen lassen.
Regenwaldpfad am Weru-Weru-Tal
Ein schlammiger Pfad unter Baumfarnen und Bartflechten, in dem Colobus-Affen und Turakos im Blätterdach zu hören sind.
Übergang in die Erika-Heide
Auf rund 2.800 m endet der Wald abrupt und der Weg führt zwischen mannshohem Baumheidekraut hindurch, mit erstem freien Blick zurück in die Ebene.
Machame Camp (3.010 m)
Das erste Zeltlager auf einer Lichtung am Waldrand, wo die Crew Zelte aufstellt und du dich am Ranger-Posten erneut einträgst.
Abends: Sternenhimmel über dem Machame Camp
Über der Waldgrenze steht der Südhimmel ohne Streulicht, mit dem Kreuz des Südens direkt über den Zelten.
Tag 3Aufstieg auf das Shira-Plateau
Aufstieg zum Shira-Grat
Ein steiler Felsrücken mit kurzen Kletterstellen, auf dem die Heide in Moos- und Flechtenpolster übergeht.
Kante des Shira-Plateaus
Am oberen Rand des Grats öffnet sich schlagartig die alte Caldera des Shira-Vulkans, eine karge Hochebene auf 3.800 m.
Shira Cave Camp (3.850 m)
Zeltlager neben der namensgebenden Felshöhle, in der früher übernachtet wurde; die Kibo-Westflanke steht frei im Blick.
Akklimatisierungsgang mit Blick zum Mount Meru
Ein kurzer Gang über die Hochebene nach Westen, bei klarer Sicht steht der Kegel des Mount Meru über dem Wolkenmeer.
Abends: Sonnenuntergang auf dem Shira-Plateau
Die Hochebene liegt über der Wolkendecke, die Sonne sinkt hinter Mount Meru und die Temperatur fällt binnen Minuten unter null.
Tag 4Lava Tower & Barranco
Shira 2 Camp (3.900 m)
Letzter Lagerplatz auf der Hochebene, an dem der Weg nach Osten auf den Kibo zu abbiegt.
Hochebene Richtung Lava Tower
Eine langsam ansteigende Geröllwüste ohne Bewuchs, in der man die Höhe an jedem Atemzug merkt.
Lava Tower (4.630 m)
Ein 90 m hoher Lavapfropfen am höchsten Punkt des Tages — hier wird nur akklimatisiert, geschlafen wird tiefer.
Senecien-Tal unterhalb des Lava Tower
Der Abstieg führt durch einen Bestand baumhoher Senecien und Lobelien, die es nur an den ostafrikanischen Hochgebirgen gibt.
Barranco Camp (3.960 m)
Zeltlager in einer Mulde direkt unter der Barranco Wall, mit den Gletscherbrüchen der Kibo-Südwand im Rücken.
Abends: Barranco Wall im letzten Licht
Die 250 m hohe Felswand, die am Morgen bestiegen wird, färbt sich zum Sonnenuntergang rostrot.
Tag 5Barranco Wall & Karanga-Tal
Barranco Wall (Breakfast Wall)
Eine ausgesetzte Kraxelstrecke mit Händen am Fels, inklusive des berüchtigten Kissing Rock, an dem man sich an die Wand drückt.
Karanga-Tal
Ein tief eingeschnittenes Tal mit der letzten Wasserstelle der Route, das steil hinab und ebenso steil wieder hinauf führt.
Karanga Camp (3.995 m)
Lagerplatz auf einem Rücken über dem Tal, an dem die Träger das Wasser für die letzten zwei Tage heraufschleppen.
Akklimatisierungsgang zum Karanga-Grat
Ein kurzer Gang 150 Höhenmeter hinauf und wieder zurück, damit der Körper den Sprung auf 4.600 m morgen verkraftet.
Abends: Mawenzi im Abendrot
Der gezackte Nebengipfel Mawenzi steht bei klarem Wetter östlich über dem Sattel und glüht kurz vor Sonnenuntergang auf.
Tag 6Zum Barafu-Basislager
Aufstieg über die Karanga-Rampe
Ein gleichmäßig ansteigender Geröllrücken durch die alpine Wüstenzone, auf dem außer Flechten nichts mehr wächst.
Barafu Camp (4.673 m)
Das Basislager auf einem windigen Felsgrat — barafu heißt Eis auf Swahili, und die Zelte stehen auf blankem Lavagestein.
Ausrüstungskontrolle für die Gipfelnacht
Der Guide prüft Daunenjacke, Handschuhe, Stirnlampe mit Ersatzbatterien und die Thermosflasche, die als Einzige bei minus 15 Grad nicht gefriert.
Aussichtsfelsen über dem Barafu-Grat
Von den Felsen hinter dem Lager sieht man die Serpentinen der Nachtroute und den Rebmann-Gletscher am Kraterrand.
Abends: Lichter von Moshi vom Barafu-Grat
Rund 3.800 Meter unter dem Lager leuchtet Moshi in klaren Nächten als Lichtermeer durch die Wolkenlücken — danach geht es sehr früh in den Schlafsack.
Tag 7Gipfelnacht zum Uhuru Peak
Nachtaufstieg zum Kraterrand
Ab Mitternacht geht es im Stirnlampenlicht in engen Serpentinen über gefrorenes Geröll, Schritt für Schritt und ohne Pause länger als fünf Minuten.
Stella Point (5.756 m)
Der Punkt am Kraterrand, an dem der Aufstieg endet und bei Sonnenaufgang die Gletscherwände des Kraters aufleuchten.
Uhuru Peak (5.895 m)
Das grüne Gipfelschild am höchsten Punkt Afrikas, daneben die Reste des Nördlichen Eisfelds; bleib wegen der dünnen Luft nur kurz.
Abstieg über das Rebmann-Geröllfeld
Im lockeren Schotter rutscht man in weiten Schritten die Nachtroute hinunter, für die man aufwärts sechs Stunden gebraucht hat.
Rast im Barafu-Zeltlager
Zurück am Basislager wird gepackt und eine Stunde geschlafen, bevor der Abstieg in die Wärme weitergeht.
Millennium Camp (3.790 m)
Auf dem Weg nach unten taucht bei diesem Lagerplatz die erste Vegetation seit drei Tagen wieder auf.
Mweka Camp (3.100 m)
Letztes Zeltlager, am oberen Rand des Nebelwaldes gelegen, wo die Luft nach dem Gipfeltag wieder dick und feucht ist.
Abends: Kilimanjaro-Lied und Trinkgeldzeremonie
Guides und Träger singen das Kilimanjaro-Lied, danach wird das Trinkgeld der Gruppe übergeben — die Gipfelurkunde gibt es erst morgen am Mweka Gate.
Tag 8Mweka Gate & Abreise
Abstieg durch den Nebelwald nach Mweka
Ein rutschiger, oft nasser Waldweg zwischen Farnen und Moospolstern, auf dem Diademmeerkatzen über den Pfad springen.
Mweka Gate (1.640 m)
Am Ausgangstor auf 1.640 m trägst du dich zum letzten Mal aus und bekommst die offizielle Gipfelurkunde des Nationalparks.
Uhrturm von Moshi
Der weiße Uhrturm am Kreisverkehr ist der Mittelpunkt der Stadt, von hier läuft man in fünf Minuten zu den Kaffeeröstereien.
Moshi Central Market
Markthallen mit Gewürzen, Bananenbergen und den bunten Kanga-Tüchern — der beste Ort für Kilimandscharo-Kaffee als Mitbringsel.
Abreise ab Kilimandscharo
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





