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Reiseplan · 8 Tage · 33 Orte

8 Tage Kenia

Acht Tage Kenia: zwei Tage Nairobi mit Nationalpark und Elefantenwaisen, ein Zwischenstopp am Naivasha-See mit Hell's Gate und Crescent Island und dann drei volle Tage Masai Mara mit Ganztagespirsch, Ballonfahrt und Maasai-Dorf.

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8 Tage Kenia

Foto: Kureng Workx · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Nairobi

    1. Anreise nach Nairobi

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in Westlands, dem grünen Bürogeschäftsviertel im Nordwesten: kurze Wege zu Restaurants und Bars, ruhige Seitenstraßen unter Akazien und 20 Minuten zum Stadtzentrum.

    3. Village Market

      Offenes Einkaufszentrum in Gigiri mit einem festen Maasai-Kunsthandwerksmarkt im Untergeschoss, wo Perlenschmuck, Körbe und Holzschnitzereien verhandelt werden.

  2. Tag 2Nationalpark vor der Skyline & Karen

    1. Nairobi-Nationalpark

      Pirschfahrt auf dem einzigen Nationalpark innerhalb einer Hauptstadt: Nashörner, Giraffen und Löwen vor der Hochhauskulisse der Innenstadt.

    2. Sheldrick Wildlife Trust

      Die Waisenstation für Elefantenkälber öffnet nur eine Stunde am Tag, wenn die Jungtiere zur Milchflasche und ins Schlammbad kommen.

    3. Giraffe Centre

      Von einer hölzernen Plattform füttert man die bedrohten Rothschild-Giraffen auf Augenhöhe mit Futterpellets.

    4. Karen Blixen Museum

      Das Farmhaus der dänischen Autorin von „Jenseits von Afrika“ mit Originalmöbeln, Kaffeetrocknerei und Blick auf die Ngong-Hügel.

    5. Kazuri Beads

      In der Frauenkooperative am Mbagathi Ridge werden Keramikperlen von Hand gerollt, bemalt und gebrannt — Rundgang durch die Werkstatt inklusive.

    6. Abends: The Alchemist

      Hof mit Foodtrucks, Livemusik und Nairobis buntestem Publikum an der Parklands Road in Westlands.

  3. Tag 3Grabenbruch und Naivasha-See

    1. Weiterreise nach Naivasha

    2. Hotel-Check-in

    3. Hell's Gate Nationalpark

      Der einzige Park Kenias, den man mit dem Fahrrad durchqueren darf: zwischen Zebras und Warzenschweinen zum Fischer's Tower und in die enge Ol-Njorowa-Schlucht.

    4. Crescent Island

      Halbinsel im See ohne Raubtiere, deshalb zu Fuß begehbar — Giraffen, Gnus und Impalas lassen einen bis auf wenige Meter heran.

    5. Bootsfahrt zu den Nilpferden

      Vom Steg des Fisherman's Camp geht es im Aluminiumboot an Nilpferdgruppen und Fischadlern vorbei, die auf Zuruf nach Fischen stoßen.

    6. Abends: Lagerfeuer am Seeufer

      Unter Fieberakazien am Fisherman's Camp brennt abends ein Feuer, während die Nilpferde zum Grasen an Land kommen.

  4. Tag 4In die Masai Mara

    1. Weiterreise nach Masai Mara

    2. Hotel-Check-in

    3. Erste Pirschfahrt in der Sekenani-Ebene

      Nachmittagsrunde im offenen Geländewagen durch das Grasland östlich des Tors, wo Elefantenfamilien und Topi-Antilopen weiden.

    4. Talek-Fluss

      Am Talek warten Krokodile im flachen Wasser, während Elefanten die Uferböschung hinabsteigen.

    5. Sundowner über der Mara-Ebene

      Auf einer Anhöhe wird die Kühlbox ausgepackt, während die Sonne hinter den Oloololo-Steilhang sinkt.

    6. Abends: Lagerfeuer im Camp

      Vor dem Zelt knackt das Feuer, dahinter grunzen die Nilpferde im Talek — der Askari bringt einen später mit der Taschenlampe zum Bett.

  5. Tag 5Ganztagespirsch bis zum Mara-Fluss

    1. Morgenpirsch in der Olkiombo-Ebene

      Aufbruch im ersten Licht: Auf der kurz gefressenen Ebene um die Olkiombo-Landepiste jagen Geparde und Löwenrudel kehren von der Nacht zurück.

    2. Rhino Ridge

      Der langgezogene Höhenrücken gibt den weitesten Blick über die Mara frei und ist eines der letzten Rückzugsgebiete der Spitzmaulnashörner.

    3. Paradise Plain am Mara-Fluss

      Die Uferbänke der berühmten Flussüberquerung, wo sich zwischen Juli und Oktober die Gnuherden ins Wasser stürzen; ganzjährig liegen hier Krokodile und Flusspferde.

    4. Lookout Hill

      Einer der wenigen Punkte, an denen man aussteigen darf — von oben reicht der Blick über die ganze Ebene bis in die Serengeti.

    5. Nachmittagspirsch in der Topi-Ebene

      Offenes Grasland voller Topis, Elenantilopen und Straußen, mit guten Chancen auf einen Leoparden in den Feigenbäumen der Rinnsale.

    6. Abends: Sternenhimmel über der Mara

      Ohne jedes Streulicht steht die Milchstraße als breites Band über dem Camp; das Kreuz des Südens steht tief im Süden.

  6. Tag 6Ballonfahrt und Maasai-Land

    1. Heißluftballonfahrt über die Mara

      Start im Dunkeln bei Olkiombo, eine Stunde lautlos über Flusslauf und Herden, danach Sektfrühstück an weiß gedeckten Tischen mitten in der Savanne.

    2. Maasai-Dorf bei Talek

      Besuch in einem Manyatta aus Dung und Zweigen: Sprungtanz der Krieger, Feuermachen mit dem Reibholz und ein Blick in die niedrigen Wohnhütten.

    3. Ngama-Hügel

      Die von Buschwerk bedeckten Hügel im Osten der Mara sind das Revier der Spitzmaulnashörner, die hier in der Dämmerung äsen.

    4. Sonnenuntergang über der Talek-Ebene

      Letzte Runde in der weiten Ebene nördlich des Flusses, wenn das Gras kupferfarben wird und die Hyänen ihre Runde beginnen.

    5. Abends: Maasai-Tänze am Lagerfeuer

      Die Krieger des Nachbardorfes kommen ins Camp und singen den Adumu, bei dem sie ohne Anlauf in die Höhe springen.

  7. Tag 7Zurück nach Nairobi

    1. Weiterreise nach Nairobi

    2. Hotel-Check-in

    3. Karura-Wald

      Stadtwald mit Wegen aus rotem Lehm, einem Wasserfall und Höhlen der Mau-Mau-Kämpfer — mitten zwischen Botschaften und Hochhäusern.

    4. Kenyatta International Convention Centre

      Vom Hubschrauberdeck des Rundturms im 28. Stock sieht man an klaren Tagen bis zum Nationalpark und zu den Ngong-Hügeln.

    5. City Market an der Muindi-Mbingu-Straße

      Markthalle aus der Kolonialzeit: vorn Blumen und Fisch, hinten dicht gedrängte Stände mit Schnitzereien, Kikoi-Tüchern und Perlenarbeit.

    6. Uhuru-Park

      Der Bürgerpark mit Bootsteich am Rand der Innenstadt; am späten Nachmittag treffen sich hier ganze Familien.

    7. Abends: Kilimani

      Rund um die Lenana Road liegen die äthiopischen Lokale und Livemusik-Bars, in denen Nairobi bis spät sitzen bleibt.

  8. Tag 8Museum und Abreise

    1. Nairobi-Nationalmuseum

      Die Halle der menschlichen Ursprünge zeigt Originalfunde vom Turkana-See, darunter den Abguss des Turkana Boy; nebenan liegt der Schlangenpark.

    2. Nairobi Gallery

      Im kolonialen Verwaltungsbau von 1913 an der Kenyatta Avenue hängt die Sammlung Murumbi mit ostafrikanischem Schmuck, Textilien und Landkarten.

    3. Abreise ab Nairobi

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