Viatro AI

Reiseplan · 6 Tage · 27 Orte

6 Tage Provence

Sechs Tage von Aix-en-Provence über das blühende Plateau bei Valensole und die Verdonschlucht bis in den Luberon — Lavendelfelder am Vormittag, Ockerdörfer am Abend.

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6 Tage Provence

Foto: Baraa Jalahej · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankommen in Aix-en-Provence

    1. Anreise nach Aix-en-Provence

    2. Hotel-Check-in

      Das Quartier Mazarin südlich des Cours Mirabeau ist das ruhige Adelsviertel aus dem 17. Jahrhundert, von dem aus man alles zu Fuß erreicht.

    3. Quartier Mazarin & Fontaine des Quatre Dauphins

      Schachbrettartige Gassen mit Stadtpalais und der kleinen Delphinbrunnen-Kreuzung von 1667, an der vier Fische Wasser speien.

    4. Cathédrale Saint-Sauveur

      In der Kathedrale stehen romanisches Langhaus, gotisches Schiff und das Triptychon vom brennenden Dornbusch nebeneinander, dazu ein Kreuzgang mit geschnitzten Kapitellen.

    5. Abends: Cours Mirabeau

      Die Platanenallee mit den Moosbrunnen ist abends die Bühne der Stadt — Terrassen, Straßenmusik und der warme Moosbrunnen in der Mitte der Allee.

  2. Tag 2Cézannes Aix

    1. Markt auf der Place Richelme

      Jeden Morgen stehen hier Stände mit Ziegenkäse, Oliven, Melonen aus Cavaillon und Lavendelhonig unter den Platanen.

    2. Atelier de Cézanne

      Das Gartenatelier über der Stadt steht so, wie Cézanne es 1906 verließ — Mantel, Schädel und Obstschalen liegen noch auf dem Tisch.

    3. Musée Granet

      Im ehemaligen Malteserpriorat hängen neun Cézannes sowie die Sammlung Planque mit Picasso, Van Gogh und Giacometti.

    4. Pavillon de Vendôme

      Ein barockes Lusthaus mit Atlanten am Portal und einem streng geschnittenen französischen Garten, in dem man im Schatten sitzt.

    5. Fondation Vasarely

      Sechzehn schwarz-weiße Wabenhallen mit den raumgroßen Op-Art-Wandbildern, die Victor Vasarely eigens für dieses Gebäude entworfen hat.

    6. Abends: Place des Cardeurs

      Der lange Platz hinter dem Rathaus ist abends eine durchgehende Terrassenreihe, an der die Aixer bis spät sitzen bleiben.

  3. Tag 3Lavendelplateau & Moustiers

    1. Weiterreise nach Moustiers-Sainte-Marie

    2. Hotel-Check-in

    3. Lavendelfelder an der D953 bei Puimoisson

      Hier laufen die violetten Reihen bis zum Horizont, unterbrochen von einzelnen Steineichen und den weißen Bienenkästen der Imker.

    4. Altstadt von Moustiers-Sainte-Marie

      Enge Treppengassen unter zwei Felsklippen, dazwischen die Fayence-Werkstätten, für die der Ort seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist.

    5. Chapelle Notre-Dame de Beauvoir

      262 Stufen führen zur Felsenkapelle über dem Dorf, an der die berühmte Kette mit dem vergoldeten Stern zwischen den Klippen hängt.

    6. Musée de la Faïence

      Kleines Museum im alten Bischofshaus, das die weiß glasierten Teller mit Jagdszenen und Grotesken aus vier Jahrhunderten zeigt.

    7. Abends: Étoile de Moustiers vom Dorfplatz

      Wenn es dunkel wird, hängt der beleuchtete Stern scheinbar frei über der Schlucht — vom Platz an der Pfarrkirche sieht man ihn am besten.

  4. Tag 4Verdonschlucht & türkiser See

    1. Sainte-Croix-du-Verdon am See

      Vom Dorf führt ein kurzer Weg zur flachen Kiesbucht, in der das Gletschermilch-türkise Wasser am Morgen noch spiegelglatt liegt.

    2. Pont du Galetas

      Unter der Brücke öffnet sich das Schluchtenmaul; mit Kajak oder Tretboot paddelt man zwischen den 300 Meter hohen Wänden hinein.

    3. Falaise des Cavaliers

      Der Aussichtsbalkon der Corniche Sublime steht 300 Meter senkrecht über dem Verdon, der hier als grünes Band durch die Klamm zieht.

    4. Balcons de la Mescla

      Von der Kanzel sieht man die Kehre, in der Artuby und Verdon zusammenlaufen, gleich daneben spannt sich die Bogenbrücke Pont de l'Artuby.

    5. Aiguines: Dorf über dem See

      Das Renaissanceschloss mit den bunten Ziegeltürmen und die alte Drechslerei für Buchsbaumkugeln stehen hoch über dem Lac de Sainte-Croix.

    6. Abends: Rue Marcel Provence

      Die Hauptgasse von Moustiers bleibt bis spät hell: beleuchtete Fayence-Auslagen, ein plätschernder Brunnen und der Bach mitten im Ort.

  5. Tag 5Luberon: Sénanque, Gordes, Ocker

    1. Weiterreise nach Gordes

    2. Hotel-Check-in

    3. Abbaye Notre-Dame de Sénanque

      Vor der nackten Zisterzienserkirche von 1148 liegt das Lavendelfeld, das die Mönche bis heute selbst schneiden und destillieren.

    4. Dorf Gordes

      Kalkweiße Häuser stapeln sich in Terrassen um Burg und Kirche, dazwischen laufen gepflasterte Calades den Hang hinunter.

    5. Village des Bories

      Zwanzig fensterlose Trockensteinhütten mit Kraggewölbe, in denen Bauern bis ins 19. Jahrhundert Schafe, Werkzeug und sich selbst unterbrachten.

    6. Roussillon: Sentier des Ocres

      Ein Rundweg durch die stillgelegten Ockerbrüche, deren Felsnadeln in siebzehn Rot-, Orange- und Gelbtönen leuchten.

    7. Abends: Belvédère auf Gordes

      Vom Aussichtsplatz an der D15 sieht man das nachts angestrahlte Dorf als beleuchtete Pyramide über dem dunklen Tal stehen.

  6. Tag 6Quellen der Sorgue & Heimflug

    1. Fontaine-de-Vaucluse

      Am Fuß einer 230 Meter hohen Felswand tritt Frankreichs stärkste Karstquelle aus einem Trichter, daneben arbeitet die alte Papiermühle mit Wasserrad.

    2. L'Isle-sur-la-Sorgue: Wasserräder & Antiquitätenhöfe

      Die Stadt liegt auf Inseln in der Sorgue; moosbewachsene Mühlräder drehen sich zwischen den Höfen der Antiquitätenhändler.

    3. Abreise ab Marseille

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