Reiseplan · 7 Tage · 35 Orte
7 Tage Toskana
Sieben Tage Toskana: drei Tage Florenz zwischen Dom, Uffizien und dem Oltrarno, ein Tag im muschelförmigen Siena und drei Tage im Val d'Orcia mit Pienza, Montepulciano, Bagno Vignoni und Montalcino.
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Foto: Giuseppe Di Maria · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Florenz
Anreise nach Florenz
Hotel-Check-in
Quartier zwischen Santa Croce und der Piazza della Signoria, von hier sind Dom, Uffizien und der Ponte Vecchio alle in zehn Gehminuten erreichbar.
Piazza della Signoria
Der politische Platz der Stadt mit der Kopie des David vor dem Palazzo Vecchio und den Marmorgruppen unter der offenen Loggia dei Lanzi, darunter Cellinis bronzener Perseus.
Basilica di Santa Croce
In der Franziskanerkirche liegen Michelangelo, Galilei und Machiavelli begraben, und in der Cappella dei Pazzi im Kreuzgang steht Brunelleschis strengster Raum.
Ponte Vecchio
Die einzige Brücke, die 1944 stehen blieb, heute dicht an dicht mit Goldschmiedeläden bebaut; oben quert unsichtbar der Vasarikorridor vom Palazzo Vecchio zum Pitti.
Abends: Piazzale Michelangelo
Der Aussichtsbalkon über dem Arno, von dem aus die Kuppel und der Turm der Signoria nach Sonnenuntergang angestrahlt über der Altstadt stehen.
Tag 2Dom, Markt und Uffizien
Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore
463 Stufen zwischen der inneren und der äußeren Schale von Brunelleschis Kuppel, vorbei am Jüngsten Gericht von Vasari und Zuccari, hinauf auf die Laterne über der Stadt.
Battistero San Giovanni
Der achteckige Taufbau gegenüber dem Dom mit dem goldenen Mosaikhimmel im Inneren und Ghibertis Paradiespforte an der Ostseite (die Tafeln draußen sind Kopien, die Originale hängen im Dommuseum).
Mercato Centrale
Die gusseiserne Markthalle von 1874: unten Metzger, Käse und die Lampredotto-Stände der Florentiner, oben eine Etage mit Garküchen.
Galleria degli Uffizi
Botticellis Geburt der Venus und der Frühling, Leonardos Verkündigung und Caravaggios Medusa in Vasaris langem Bürogebäude der Medici.
Palazzo Vecchio
Der Salone dei Cinquecento mit Vasaris Schlachtenfresken und den geheimen Treppen im Mauerwerk, dahinter das winzige Studiolo von Francesco I.
Abends: Piazza Santo Spirito
Der unaufgeräumte Platz im Oltrarno, auf dem sich abends Florentiner vor Brunelleschis schmuckloser Kirchenfassade auf die Stufen setzen und die kleinen Bars ringsum offen haben.
Tag 3Oltrarno und der David
Palazzo Pitti
Der wuchtige Medici-Palast am linken Arnoufer, in dessen Galleria Palatina Raffaels Madonna della Seggiola und ein Dutzend Tizians noch in der Hängung des 18. Jahrhunderts über den Wänden stehen.
Giardino di Boboli
Der terrassierte Hofgarten hinter dem Pitti mit dem Amphitheater, der Neptunfontäne und der tropfsteinartigen Grotta del Buontalenti am Eingang.
Basilica di Santa Maria Novella
Albertis Marmorfassade und im Inneren Masaccios Dreifaltigkeit, das erste Fresko mit korrekter Zentralperspektive, sowie Ghirlandaios Freskenzyklus im Chor.
Galleria dell'Accademia
Am Ende des Ganges steht Michelangelos David im eigens gebauten Rundsaal, davor die unvollendeten Sklaven, die noch halb im Marmorblock stecken.
Museo di San Marco
Im Dominikanerkloster hat Fra Angelico jede der 44 Mönchszellen mit einem eigenen Fresko ausgemalt; oben am Treppenabsatz hängt die Verkündigung.
Abends: Borgo San Frediano
Die lange Handwerkergasse im Oltrarno, in der abends Werkstätten, Weinbars und Trattorien nebeneinander offen haben und kaum Reisegruppen unterwegs sind.
Tag 4Siena rund um den Campo
Weiterreise nach Siena
Hotel-Check-in
Piazza del Campo
Der muschelförmige Platz fällt in neun Ziegelsegmenten zum Palazzo Pubblico hin ab; zweimal im Sommer wird auf dem Ring aus Tuffsand der Palio geritten.
Duomo di Siena
Schwarzweiß gestreifte Säulen, Pisanos Marmorkanzel und ein Fußboden aus 56 eingelegten Bildtafeln, der nur im Spätsommer und Herbst ganz aufgedeckt wird; nebenan die Libreria Piccolomini mit Pinturicchios Fresken.
Torre del Mangia
400 enge Stufen im Glockenturm des Palazzo Pubblico, oben der Rundblick über die Ziegeldächer bis in die Crete Senesi; eingelassen wird in kleinen Gruppen.
Basilica di San Domenico
Die kahle Backsteinkirche über dem Fontebranda-Tal, in deren Kapelle der Kopf der heiligen Katharina von Siena als Reliquie aufbewahrt wird.
Abends: Via di Città
Die gekrümmte Hauptgasse auf dem Höhenrücken zwischen Campo und Dom, abends beleuchtet und ruhig, mit den alten Palastfassaden und ein paar offenen Enoteche.
Tag 5Pienza und Montepulciano
Weiterreise nach Pienza
Hotel-Check-in
Piazza Pio II
Der trapezförmige Renaissanceplatz, den Pius II. binnen drei Jahren in sein Heimatdorf setzen ließ: Dom, Palazzo Piccolomini und Rathaus stehen so, dass keine Fassade der anderen die Sonne nimmt.
Stadtmauerweg Via del Casello
Der schmale Gang auf der Südmauer von Pienza, von dem aus das ganze Val d'Orcia mit dem Monte Amiata am Horizont liegt; unterwegs die Käseläden mit Pecorino di Pienza.
Piazza Grande in Montepulciano
Ganz oben auf dem Bergrücken der unverputzte Dom, der Palazzo Comunale mit Zinnenturm und der Brunnen mit den beiden Medici-Löwen.
Cantina Contucci
Unter dem Palazzo Contucci an der Piazza Grande lagert der Vino Nobile in Kastanienfässern in Kellern aus dem 13. Jahrhundert; verkostet wird direkt im Gewölbe.
Abends: Corso von Montepulciano
Die Gasse Via di Gracciano nel Corso zieht sich vom Stadttor bergauf an Renaissancepalästen vorbei; abends sind die Enoteche offen und der Blick über die Ebene wird weit.
Tag 6Thermalwasser und Zypressen im Val d'Orcia
Cappella della Madonna di Vitaleta
Die kleine Steinkapelle steht allein auf einem Hügelkamm zwischen Pienza und San Quirico; hin führt ein Feldweg von der Straße San Quirico–Pienza, morgens liegt oft noch Dunst in den Senken.
Horti Leonini
Der öffentliche Renaissancegarten von San Quirico d'Orcia aus dem 16. Jahrhundert, streng in Buchsbaumdreiecke geschnitten und von einem Steineichenhain abgeschlossen.
Collegiata dei Santi Quirico e Giulitta
Romanische Pfarrkirche an der Via Francigena mit drei sehr verschiedenen Portalen, deren Löwenfiguren und verschlungene Säulen von lombardischen Steinmetzen stammen.
Piazza delle Sorgenti in Bagno Vignoni
Statt eines Platzes liegt hier ein rechteckiges Thermalbecken aus der Medici-Zeit mitten im Dorf, aus dem das 50 Grad warme Wasser dampft; baden darf man darin nicht.
Parco dei Mulini
Unterhalb des Dorfes stürzt das Thermalwasser über weiße Kalksinterterrassen ins Orcia-Tal, vorbei an vier in den Fels gehauenen mittelalterlichen Mühlen.
Rocca di Tentennano
Der weiße Wehrturm der Salimbeni auf dem Felskegel über Rocca d'Orcia, von dessen Plattform man das gesamte Tal bis zum Monte Amiata überblickt.
Abends: Altstadtgassen von San Quirico d'Orcia
Innerhalb des vollständig erhaltenen Mauerrings sind die Gassen abends fast leer; an der Via Dante Alighieri haben ein paar Weinlokale und die Bar am Rathaus offen.
Tag 7Montalcino und zurück zum Flughafen
Abbazia di Sant'Antimo
Die romanische Abteikirche aus hellem Travertin steht allein in einem Olivental unterhalb von Castelnuovo dell'Abate; im Chor lassen die Alabastersäulen morgens Licht durch.
Fortezza von Montalcino
Die fünfeckige Festung von 1361 am höchsten Punkt der Stadt: über die Wehrgänge geht der Blick auf die Brunello-Hänge, unten im Hof schenkt eine Enoteca die Weine der Umgebung aus.
Abreise ab Florenz
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