Reiseplan · 7 Tage · 34 Orte
7 Tage Rumänien
Sieben Tage Rumänien: Bukarest zum Ankommen, die Karpatenburgen um Brașov und Bran, die Transfăgărășan-Hochstraße über den Kamm und zum Schluss Sibiu und die Kirchenburgen Siebenbürgens.
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Foto: Adrian Bancu · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Bukarest
Anreise nach Bukarest
Hotel-Check-in
Quartier zwischen Piața Universității und der Altstadt: von hier sind Lipscani, die Calea Victoriei und die Metrolinie M2 zu Fuß erreichbar.
Stavropoleos-Kloster
Die kleine Klosterkirche von 1724 im Brâncoveanu-Stil, deren Innenhof aus geretteten Grabsteinen und Säulen abgerissener Bukarester Kirchen zusammengesetzt ist.
Curtea Veche — der alte Fürstenhof
Die freigelegten Grundmauern des Hofes aus dem 15. Jahrhundert, in dem Vlad Țepeș residierte, daneben die kleine Hofkirche, in der die Walachei-Fürsten gekrönt wurden.
Abends: Strada Lipscani
Die Gassen zwischen Lipscani und Șelari mit Terrassen und Weinbars, dazwischen der Buchladen Cărturești Carusel in einem weiß ausgebauten Handelshaus.
Tag 2Palast, Athenäum und Dorfmuseum
Parlamentspalast
Ceaușescus Koloss mit über 1.000 Räumen, von denen die Führung nur einen Bruchteil zeigt: Marmortreppen, tonnenschwere Kronleuchter und der Balkon über dem leeren Aufmarschplatz.
Cișmigiu-Garten
Der älteste öffentliche Park der Stadt von 1847 mit Ruderteich, Schachtischen unter den Platanen und dem Rondell mit den Büsten rumänischer Schriftsteller.
Rumänisches Athenäum
Der Kuppelbau von 1888, Sitz der George-Enescu-Philharmonie; rund um den Konzertsaal läuft ein 75 Meter langes Fresko zur rumänischen Geschichte.
Revolutionsplatz mit Memorial
Vom Balkon des früheren ZK-Gebäudes hielt Ceaușescu am 21. Dezember 1989 seine letzte Rede; gegenüber steht die Marmornadel für die Toten der Revolution.
Dorfmuseum Muzeul Satului
Über 300 abgetragene und am Herăstrău-See wieder aufgebaute Bauernhäuser, Windmühlen und Holzkirchen aus allen Landesteilen, viele mit originaler Einrichtung.
Abends: Calea Victoriei
Der Boulevard zwischen Athenäum und Kunstmuseum, abends beleuchtet, mit den Bars in der Passage Macca-Vilacrosse unter dem gelben Glasdach.
Tag 3Königsschlösser in Sinaia
Weiterreise nach Sinaia
Hotel-Check-in
Kloster Sinaia
Das Bergkloster von 1695, nach dem der Ort benannt ist: zwei Höfe, verrußte Fresken in der alten Kirche und in der großen Kirche das erste elektrische Licht Rumäniens.
Schloss Peleș
Die Sommerresidenz König Carols I. von 1883 mit 160 Zimmern, Waffensaal, maurischem Salon und einem Glasdach über der Halle, das sich elektrisch öffnen lässt.
Schloss Pelișor
Das kleinere Haus nebenan, im Jugendstil für Königin Maria eingerichtet; das Goldene Zimmer mit den geschnitzten Distelblättern geht auf ihren eigenen Entwurf zurück.
Kurpark Dimitrie Ghica mit Kasino
Der Kurpark von 1881 mit dem Kasino von 1913, das nach dem Vorbild von Monte Carlo gebaut wurde und heute als Kongresshaus mit Caféterrasse dient.
Abends: Bulevardul Carol I
Die Fußgängerachse des Kurorts zwischen Bahnhofstreppe und Park, abends mit beleuchteten Belle-Époque-Villen und offenen Kaffeehäusern.
Tag 4Kronstadt: Schwarze Kirche und Tâmpa
Weiterreise nach Brașov
Hotel-Check-in
Piața Sfatului mit Rathausturm
Der Marktplatz der sächsischen Kronstadt mit dem Rathaus von 1420 in der Mitte, von dessen Turm die Türmer früher stündlich in vier Richtungen bliesen.
Schwarze Kirche
Die größte gotische Hallenkirche zwischen Wien und Istanbul, vom Stadtbrand 1689 geschwärzt; an den Emporen hängen über hundert anatolische Teppiche der Kaufleute.
Strada Sforii
Die Seilgasse, gut einen Meter breit und damit eine der schmalsten Straßen Europas, ursprünglich als Löschgang für die Feuerwehr zwischen zwei Häuserzeilen freigelassen.
Katharinentor und Weberbastei
Das einzige erhaltene Stadttor von 1559 mit den vier Ecktürmchen und daneben die Bastei der Tuchweber, in der ein Holzmodell die Stadt um 1600 zeigt.
Seilbahn auf die Tâmpa
In drei Minuten auf 960 Meter über der Stadt: oben der Blick über die roten Dächer der Altstadt bis zu den Kämmen des Burzenlands.
Abends: Strada Republicii
Die Fußgängerstraße vom Rathausplatz zum Park, abends voller Terrassen, Eisdielen und Straßenmusiker.
Tag 5Burgen am Fuß des Piatra Craiului
Bauernburg Râșnov
Die Fluchtburg von 1335 auf dem Felsrücken über dem Ort, mit dem 146 Meter tiefen Brunnen, den der Sage nach zwei türkische Gefangene siebzehn Jahre lang gruben.
Schloss Bran
Die Zollburg von 1377 über dem Pass, in den 1920er Jahren Wohnsitz Königin Marias: enge Wendeltreppen, Innenhof mit Brunnen und eine Ausstellung zum Dracula-Mythos.
Bärenreservat Libearty bei Zărnești
Auf 69 Hektar Eichenwald leben über hundert aus Käfigen und Hotelgärten gerettete Braunbären; die Führung geht auf Stegen an den Gehegen entlang.
Poiana Brașov mit Seilbahn auf den Postăvarul
Der Wintersportort auf 1.030 Metern; die Gondel bringt einen auf 1.750 Meter, von wo der Blick über das Burzenland bis zu den Fogarascher Bergen reicht.
Abends: Strada Michael Weiss
Die Bar- und Terrassengasse hinter dem Rathausplatz, in der abends eher die Brașover als die Reisegruppen sitzen.
Tag 6Über den Transfăgărășan nach Sibiu
Weiterreise nach Sibiu über den Transfăgărășan
Hotel-Check-in
Bâlea-Wasserfall
Der 60 Meter hohe Wasserfall am Ende der Waldstufe, vom Parkplatz in zwanzig Minuten über Felsplatten erreichbar; daneben startet die Seilbahn hinauf zum See.
Serpentinen der Nordrampe
Die berühmten Kehren, in denen die Straße auf wenigen Kilometern siebenhundert Höhenmeter nimmt — an den Haltebuchten geht der Blick zurück ins Tal der Olt.
Bâlea-See
Der Gletschersee auf 2.034 Metern in seinem Felskessel, in einer halben Stunde zu umrunden; an den Nordhängen liegt oft bis in den Juni Schnee.
Transfăgărășan-Tunnel und Südrampe
Der 887 Meter lange Tunnel unter dem Hauptkamm, der längste Straßentunnel Rumäniens; am Südportal öffnet sich der Blick über die Kehren Richtung Vidraru.
Capra-Wasserfall
Der Wasserfall stürzt in mehreren Stufen direkt neben der Straße; ein kurzer Trampelpfad führt an den Fuß der untersten Kaskade.
Abends: Strada Nicolae Bălcescu
Die Fußgängerstraße vom Großen Ring nach Süden, abends beleuchtet, mit Terrassen unter den Barockfassaden der Hermannstädter Kaufmannshäuser.
Tag 7Hermannstadt und Abreise
Piața Mare mit Brukenthal-Palais
Der Große Ring mit dem barocken Palais des Gouverneurs Samuel von Brukenthal, dessen Gemäldesammlung seit 1817 als erstes öffentliches Museum Rumäniens hier hängt.
Evangelische Stadtpfarrkirche
Die gotische Hallenkirche mit dem 73 Meter hohen Turm, der größten Orgel Südosteuropas und dem Grabstein des walachischen Fürsten Mihnea cel Rău.
Piața Mică mit Lügenbrücke
Der Kleine Ring mit den Bogenlauben der Zünfte und der gusseisernen Lügenbrücke von 1859, der ersten Brücke ihrer Art in Rumänien.
Abreise ab Sibiu
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