Viatro AI

Reiseplan · 12 Tage · 49 Orte

12 Tage Patagonien

Zwölf Tage von Punta Arenas über Puerto Natales in den Torres del Paine und weiter nach Argentinien zum Perito Moreno und an den Fitz Roy — mit einem Grenzübergang, mehreren Standortwechseln und den beiden großen Tageswanderungen an ihrem jeweils besten Tag.

In der App öffnen

Dort passt du den Plan an deine Daten, dein Tempo und deine Interessen an.

12 Tage Patagonien

Foto: Marek Piwnicki · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Punta Arenas

    1. Anreise nach Punta Arenas

    2. Hotel-Check-in

      Quartier im alten Handelsviertel zwischen Plaza Muñoz Gamero und der Costanera, von wo aus man Altstadt und Uferpromenade zu Fuß erreicht.

    3. Plaza Muñoz Gamero

      Von Zypressen umstellter Hauptplatz mit dem Magellan-Denkmal, an dessen Sockel Reisende den bronzenen Zeh einer indigenen Figur für die sichere Rückkehr blank reiben.

  2. Tag 2Magellan-Geschichte am Ende der Welt

    1. Cementerio Municipal Sara Braun

      Friedhof der Schafbarone und kroatischen Einwanderer, dessen beschnittene Zypressenalleen zwischen Mausoleen wie Wohnhäuser wirken.

    2. Museo Regional de Magallanes

      Der Palacio Braun-Menéndez zeigt die original erhaltenen Salons einer Wollhandelsfamilie mit französischen Möbeln und Billardzimmer.

    3. Mirador Cerro de la Cruz

      Aussichtsterrasse über die bunten Blechdächer der Stadt bis zur Magellanstraße und der dunklen Linie von Tierra del Fuego.

    4. Museo Nao Victoria

      Begehbare Nachbauten von Magellans Nao Victoria, der Beagle und dem Rettungsboot Shackletons in Originalgröße auf freiem Feld.

    5. Abends: Calle Bories

      Die Fußgängerachse der Innenstadt mit Buchläden, Wollgeschäften und Bars, in denen Austral-Bier aus der örtlichen Brauerei ausgeschenkt wird.

  3. Tag 3Puerto Natales am Fjord

    1. Weiterreise nach Puerto Natales

    2. Hotel-Check-in

    3. Costanera de Puerto Natales

      Uferstraße am Fjord mit dem Monumento al Viento und Blick auf die Gletscher der Cordillera Sarmiento auf der anderen Seite.

    4. Plaza de Armas Arturo Prat

      Ruhiger Hauptplatz mit der blechgedeckten Kirche María Auxiliadora und den Wetterfahnen der alten Estancia-Häuser ringsum.

    5. Museo Histórico Municipal

      Kleine Sammlung zu den Aónikenk, den ersten Schaffarmen und der Höhle des Milodon, mit Werkzeugen und Fotografien der Siedlerzeit.

    6. Mirador Cerro Dorotea

      Steiler Anstieg über eine Privatweide auf den Kamm, von dem der ganze Fjord und die Zufahrt nach Torres del Paine im Blick liegt.

    7. Abends: Calle Manuel Bulnes

      Die Ausgehstraße des Ortes, in der Trekker aus dem Park in den Brauhäusern über Wind und Wegzeiten reden.

  4. Tag 4Ins Herz des Paine — Salto Grande und Cuernos

    1. Weiterreise nach Torres del Paine

    2. Hotel-Check-in

    3. Salto Grande

      Breiter Wasserfall, über den der Lago Nordenskjöld türkis in den Lago Pehoé stürzt, kurzer Weg über Grasbüschel und Kalafate-Sträucher.

    4. Mirador Cuernos

      Kiesbank am Ufer des Lago Nordenskjöld, von der die dunklen Schieferhauben der Cuernos del Paine direkt gegenüberstehen.

    5. Mirador Cóndor

      Kurzer, sehr steiler Anstieg über dem Lago Pehoé mit Rundblick auf das gesamte Paine-Massiv und die Seenkette dahinter.

    6. Abends: Ufer des Río Serrano

      Der Fluss vor dem Massiv fängt das letzte Licht; hier stehen abends Guanakos am Ufer und der Wind legt sich für eine halbe Stunde.

  5. Tag 5Eis am Lago Grey

    1. Mirador Ferrier

      Schweißtreibender Anstieg über eine Holztreppe und offenen Kamm, oben liegen Lago Grey, Gletscherzunge und das Südeisfeld auf einen Blick.

    2. Playa de Lago Grey

      Hängebrücke über den Río Pingo auf eine graue Kiesbank, an der gestrandete Eisberge in Blau und Weiß auf Grund liegen.

    3. Navegación zum Glaciar Grey

      Katamaranfahrt zwischen den Eisbergen bis dicht vor die 30 Meter hohe Abbruchkante des Gletschers.

    4. Abends: Sonnenuntergang am Lago Toro

      Weites Ufer südlich des Parks, wo die Cuernos in der späten Sonne rot anlaufen und der See kaum Wellen wirft.

  6. Tag 6Ostflanke: Laguna Azul und Sarmiento

    1. Weiterreise nach Sector Torres

    2. Hotel-Check-in

    3. Laguna Amarga

      Salziger See mit weißem Krustenrand, auf dem Chileflamingos stehen, dahinter die drei Türme ohne jede Vegetation davor.

    4. Mirador Lago Sarmiento

      Kalkweiße Thrombolithen — von Bakterien gebaute Wülste — säumen das Ufer des tiefblauen Sees; Guanakoherden queren die Steppe daneben.

    5. Cascada Río Paine

      Der Río Paine fällt hier in einer breiten Stufe über schwarzen Fels, von der Brücke aus mit dem Massiv im Hintergrund.

    6. Laguna Azul

      Der frontalste Blick auf die drei Torres überhaupt, vom Nordufer des Sees, wo kaum ein Bus hinfährt.

    7. Abends: Sternenhimmel über der Laguna Amarga

      Ohne Straßenlicht steht die Milchstraße über der Steppe; an klaren Abenden zeichnen sich die Türme als Schattenriss ab.

  7. Tag 7Der Klassiker: Base de las Torres

    1. Mirador Valle Ascencio

      Nach der Hängebrücke führen offene Serpentinen in den Windkanal des Tals, unten schäumt der Río Ascencio grau vom Gletscherwasser.

    2. Refugio Chileno

      Holzhütte im Lengawald am Talboden, Kontrollpunkt für den Weiterweg und letzter Ort mit Wasser und Dach vor dem Anstieg.

    3. Morrena de las Torres

      Der letzte Kilometer über eine Blockhalde aus faustgroßem bis hausgroßem Granit, markiert nur durch orange Stangen.

    4. Mirador Base Las Torres

      Türkise Gletscherlagune unmittelbar unter den drei senkrechten Granittürmen, die 1.200 Meter aus dem Wasser aufsteigen.

    5. Abends: Terrasse der Hostería Las Torres

      Windgeschützte Terrasse am Fuß des Massivs, auf der die Rückkehrer bei Calafate-Sour sitzen, während die Türme rot werden.

  8. Tag 8Über die Grenze nach El Calafate

    1. Weiterreise nach El Calafate

    2. Hotel-Check-in

    3. Laguna Nimez

      Vogelreservat am Stadtrand mit Bohlenwegen durch Schilf und Salzwiesen, in denen Chileflamingos und Schwarzhalsschwäne zu sehen sind.

    4. Bahía Redonda

      Flache Bucht des Lago Argentino, deren Wasser bei Wind milchig türkis wird vom Gletschermehl der Zuflüsse.

    5. Avenida del Libertador

      Die Hauptstraße aus Holz- und Blechfassaden mit Chocolaterías, Wollwaren und Schaufenstern voller Lammfelle.

    6. Abends: Librobar

      Buchladen und Bar in einem, oben mit Fenstern zur Straße und einer Karte patagonischer Weine nach Anbaugebiet.

  9. Tag 9Perito Moreno

    1. Curva de los Suspiros

      Nach 78 Kilometern Ruta 11 der erste frontale Blick auf die fünf Kilometer breite Gletscherfront — die Kurve heißt nicht umsonst so.

    2. Pasarelas del Perito Moreno

      Vier Kilometer Stahlstege auf der Halbinsel Magallanes, von ganz oben bis auf Höhe der Abbruchkante, wo alle paar Minuten Eis abbricht.

    3. Safari Náutico am Brazo Rico

      Bootsfahrt von Puerto Bajo de las Sombras bis auf 300 Meter an die Südwand, die aus der Wasserlinie erst richtig hoch wirkt.

    4. Abends: Don Diego de la Noche

      Peña mit Livemusik aus Santa Cruz, gegrilltem Lammrücken über offener Glut und Gitarrenrunden bis spät.

  10. Tag 10Nach El Chaltén, Hauptstadt des Trekkings

    1. Weiterreise nach El Chaltén

    2. Hotel-Check-in

    3. Centro de Visitantes Ceferino Fonzo

      Pflichtstopp am Ortseingang: Wegekarten, Wetterlage für den Fitz Roy und die Ranger-Einweisung zu Feuerverbot und Zeltplätzen.

    4. Mirador de los Cóndores

      Kurzer Anstieg über dem Ort auf einen Felsrücken, von dem Andenkondore starten und das ganze Tal des Río de las Vueltas offen liegt.

    5. Mirador de las Águilas

      Windiger Aussichtspunkt nach Süden über die Steppe zum Lago Viedma, wo die Böen ohne Hindernis über den Kamm streichen.

    6. Abends: Avenida San Martín

      Die einzige durchgehende Straße des Dorfes, abends voller Brauereien, Bäckereien und Trekkern, die Wetterberichte vergleichen.

  11. Tag 11Fitz Roy und die Laguna de los Tres

    1. Mirador Fitz Roy

      Erste offene Kante des Sendero Río Blanco, an der das Massiv mit Fitz Roy, Poincenot und Saint-Exupéry in ganzer Breite auftaucht.

    2. Laguna Capri

      Kleiner See im Lengawald mit Kiesstrand und Spiegelbild des Fitz Roy, wenn morgens noch kein Wind auf dem Wasser steht.

    3. Campamento Poincenot

      Freies Zeltlager im Wald am Río Blanco, letzter Wasserpunkt vor dem 400-Höhenmeter-Anstieg zur Lagune.

    4. Laguna de los Tres

      Türkise Lagune direkt unter der Granitnadel des Fitz Roy, erreicht über eine Stunde Steilstufe in losem Geröll.

    5. Mirador Laguna Sucia

      Wenige Schritte über den Moränenrand fällt der Blick 300 Meter senkrecht auf die grüne Laguna Sucia und ihren Wasserfall.

    6. Abends: La Vinería

      Enge Weinbar mit offenen Flaschen aus Mendoza und Patagonien, in der nach dem Abstieg jeder Platz besetzt ist.

  12. Tag 12Letzter Blick und Abreise

    1. Chorrillo del Salto

      Flacher Weg nach Norden aus dem Ort zu einem 20 Meter hohen Wasserfall, der im Lengawald über eine Basaltstufe fällt.

    2. Punto Panorámico an der Ruta 23

      Ausgeschilderter Halt an der Straße nach El Calafate, an dem sich Fitz Roy und Cerro Torre zum Abschied noch einmal ganz zeigen.

    3. Abreise ab El Calafate

Mach daraus deine Reise

Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.

In der App öffnen

Ähnliche Reiseziele