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Reiseplan · 12 Tage · 54 Orte

12 Tage Kolumbien

Zwölf Tage durch drei sehr verschiedene Kolumbien: das kühle Bogotá auf 2.600 Metern, die grünen Kaffeeberge um Salento und Filandia und zum Schluss die warme Karibik von Cartagena.

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12 Tage Kolumbien

Foto: K · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Bogotá

    1. Anreise nach Bogotá

    2. Hotel-Check-in

      Das Hotel liegt in Chapinero Alto, einem ruhigen Wohnviertel mit Backsteinhäusern, Cafés und kurzen Wegen in die Restaurantgegend.

    3. Zona G

      Ein kurzer Bummel durch die Straßen der Zona Gourmet, wo sich Bogotás bekannteste Küchen in umgebauten Wohnhäusern aneinanderreihen.

  2. Tag 2La Candelaria und der Hausberg

    1. Museo del Oro

      Über 30.000 Goldarbeiten der Muisca, Quimbaya und Tairona, darunter das berühmte Floß von El Dorado.

    2. Plaza de Bolívar

      Der große Hauptplatz zwischen Kathedrale, Kapitol und Justizpalast, immer voll mit Tauben und fliegenden Händlern.

    3. Museo Botero

      Fernando Boteros Schenkung im Kolonialhof: seine runden Figuren neben Werken von Picasso, Dalí und Monet, Eintritt frei.

    4. Cerro de Monserrate

      Mit Seilbahn oder Standseilbahn auf 3.152 Meter zur Wallfahrtskirche, von wo aus sich die ganze Stadt bis zum Horizont ausbreitet.

    5. Chorro de Quevedo

      Der winzige Platz, an dem Bogotá 1538 gegründet worden sein soll, heute Treffpunkt für Chicha-Trinker und Straßenkünstler.

    6. Abends: La Macarena

      Das Künstlerviertel am Hang unterhalb der Berge mit kleinen Galerien, Weinbars und Blick auf die beleuchtete Innenstadt.

  3. Tag 3Markt, Museen und der Norden

    1. Plaza de Mercado de Paloquemao

      Bogotás großer Versorgungsmarkt: Blumenhalle, Fischtresen und ein Obststand nach dem anderen mit Lulo, Guanábana und Granadilla.

    2. Museo Nacional de Colombia

      Das älteste Museum des Landes in einem früheren kreuzförmigen Gefängnis, dem Panóptico, von präkolumbischer Keramik bis zur Geschichte des Bürgerkriegs.

    3. Jardín Botánico José Celestino Mutis

      Ein Rundgang durch Páramo-Beete, Palmenhaus und Orchideensammlung — die Vegetation Kolumbiens auf einem Gelände zusammengezogen.

    4. Usaquén

      Das ehemalige Dorf im Norden mit Kopfsteinpflaster, kolonialer Kirche und dem Kunsthandwerkermarkt rings um die Hauptplatzarkaden.

    5. Abends: Parque de la 93

      Ein von Restaurants und Bars gerahmter Park, an dem sich Bogotá abends unter Lichterketten zum Essen und Reden trifft.

  4. Tag 4In die Kaffeezone nach Salento

    1. Weiterreise nach Salento

    2. Hotel-Check-in

    3. Calle Real

      Die Hauptgasse Salentos mit knallbunt gestrichenen Balkonhäusern, Kunsthandwerksläden und Röstereien auf beiden Seiten.

    4. Mirador Alto de la Cruz

      Gut 250 Stufen am Ende der Calle Real hinauf zum Kreuz, von dem der Blick über das Tal des Río Quindío bis zu den Wachspalmen reicht.

    5. Parque Principal Salento

      Der Dorfplatz mit weißer Kirche, Jeep-Stellplatz und Bänken, auf denen die Kaffeebauern am Nachmittag zusammensitzen.

    6. Abends: Billardkneipen an der Calle 6

      In den offenen Sälen wird bis spät Billard und Rana gespielt, dazu gibt es Bier aus dem Kühlschrank und viel Gesprächslärm.

  5. Tag 5Wachspalmen im Valle de Cocora

    1. Mirador Cocora

      Vom oberen Weg des Rundwegs sieht man die 60 Meter hohen Quindío-Wachspalmen wie Streichhölzer über den Weiden stehen.

    2. Wachspalmenwald Cocora

      Ein Gang über Wiesenhänge zwischen den einzeln stehenden Palmen, Kolumbiens Nationalbaum, oft in ziehenden Nebelschwaden.

    3. Reserva Natural Acaime

      Die Kolibri-Station im Nebelwald, wo an den Zuckerspendern mehrere Arten gleichzeitig anfliegen, dazu eine heiße Aguapanela mit Käse.

    4. Finca El Ocaso

      Kaffeefinca unterhalb von Salento: Pflücken mit dem Korb, Schälen, Trocknen und Rösten werden Schritt für Schritt vorgeführt und verkostet.

    5. Abends: Café Jesús Martín

      Die Rösterei an der Calle Real schenkt am Abend Espresso und Cascara-Drinks aus den eigenen Quindío-Ernten aus.

  6. Tag 6Filandia und die grünen Hügel

    1. Mirador Colina Iluminada

      Ein hölzerner Aussichtsturm über Filandia, von dem der Blick an klaren Tagen bis zum Tal des Río Cauca reicht.

    2. Parque Principal Filandia

      Der Hauptplatz mit noch farbigeren Balkonen als in Salento und deutlich weniger Reisebussen davor.

    3. Cestería-Werkstätten Filandia

      In den Hinterhöfen flechten Handwerker aus Bejuco-Fasern die Körbe, mit denen im Quindío bis heute Kaffee gepflückt wird.

    4. Reserva Natural Bremen-La Popa

      Nebelwaldreservat nördlich von Filandia mit ruhigen Waldwegen, Bromelien und guten Chancen auf Tukane und Schwarzbrusttrogone.

    5. Abends: Tejo-Halle in Salento

      Beim Nationalsport wirft man Metallscheiben auf Schießpulverkapseln im Lehm — es knallt, und das Bier gehört zur Bahnmiete dazu.

  7. Tag 7An die Karibik nach Cartagena

    1. Weiterreise nach Cartagena

    2. Hotel-Check-in

    3. Torre del Reloj

      Der gelbe Uhrturm über dem Haupttor der Stadtmauer, davor die Gewölbe, in denen früher der Sklavenmarkt abgehalten wurde.

    4. Plaza Santo Domingo

      Der Platz vor der ältesten Kirche der Stadt mit Boteros liegender Bronzefigur „La Gorda" und Tischen unter den Balkonen.

    5. Stadtmauer am Baluarte de Santo Domingo

      Auf der Krone der Murallas läuft man dem Meer entlang bis zur Bastion, wo die Sonne genau hinter den Wellenbrechern untergeht.

    6. Abends: Plaza de la Trinidad

      In Getsemaní füllt sich der Kirchplatz nach Einbruch der Dunkelheit mit Straßenküchen, Trommlern und Tanzgruppen.

  8. Tag 8Festungen und Getsemaní

    1. Castillo San Felipe de Barajas

      Die größte spanische Festung Amerikas mit begehbaren Tunneln im Berg und Blick über die ganze Bucht.

    2. Convento de la Popa

      Kloster auf dem höchsten Hügel der Stadt mit blühendem Innenhof und dem weitesten Rundblick über Cartagena und die Lagune.

    3. Wandbilder in Getsemaní

      In den Gassen um die Calle de la Sierpe erzählen großflächige Murals vom Viertel selbst, dazu hängen bunte Wimpel über der Straße.

    4. Museo del Oro Zenú

      Kleines, gut gemachtes Museum am Parque Bolívar über die Goldschmiede und die Kanalbauten des Zenú-Volkes im Sinú-Tal.

    5. Las Bóvedas

      Dreiundzwanzig Gewölbe in der Stadtmauer, einst Munitionslager und Kerker, heute Läden für Hängematten und Kunsthandwerk.

    6. Abends: Café del Mar auf der Stadtmauer

      Die Bar auf dem Baluarte de Santo Domingo serviert bei Meeresrauschen und Wind auf der Mauerkrone, sobald es dunkel ist.

  9. Tag 9Islas del Rosario und Barú

    1. Playa Blanca auf Barú

      Heller Sandstreifen mit türkisem, flach abfallendem Wasser; früh am Morgen ist es dort noch fast leer.

    2. Mangrovenkanal Cholón

      Enge Wasserwege durch die Mangroven der Bucht von Cholón, in denen Reiher und kleine Fischerboote unterwegs sind.

    3. Oceanario Islas del Rosario

      Meeresstation auf Isla San Martín mit Becken für Rochen, Haie und Karettschildkröten und Erklärungen zum Korallenriff.

    4. Laguna Encantada auf Isla Grande

      Eine von Mangroven umschlossene Lagune, in der abends Leuchtplankton aufblitzt; tagsüber ein ruhiger Badeplatz.

    5. Abends: Bar Alquímico

      Dreistöckiges Kolonialhaus in der Altstadt, unten Cocktailbar mit Trockenkräutern, oben eine Dachterrasse mit Musik.

  10. Tag 10Markt, Manga und Bocagrande

    1. Mercado de Bazurto

      Der laute Versorgungsmarkt der Stadt: Fischhalle, Kokosreis aus dem Topf und Obstsorten, die man im Zentrum nicht sieht.

    2. Barrio Manga

      Villenviertel auf einer Insel in der Bucht mit republikanischen Herrenhäusern wie der Casa Román und schattigen Alleen.

    3. Playa de Bocagrande

      Der Stadtstrand vor der Hochhauszeile, gut für ein Bad im warmen Wasser und eine Kokosnuss vom fahrenden Händler.

    4. Museo Naval del Caribe

      Schiffsmodelle, Karten und Kanonen erzählen von Piratenüberfällen und der Belagerung durch Admiral Vernon 1741.

    5. Parque Bolívar Cartagena

      Schattiger Platz mit hohen Bäumen, auf dem am späten Nachmittag Palenqueras mit Obstschalen und Tanzgruppen auftreten.

    6. Abends: Café Havana

      Salsa-Kneipe in Getsemaní mit Livekapelle, Deckenventilatoren und einer Bar mitten im Raum — Bargeld mitnehmen.

  11. Tag 11Tierrabomba und Bocachica

    1. Fuerte de San Fernando de Bocachica

      Hufeisenförmige Festung an der Hafeneinfahrt, deren Kette einst quer über die Meerenge zum gegenüberliegenden Fort gespannt war.

    2. Batería de San José

      Die kleinere Gegenbatterie auf der anderen Seite der Fahrrinne, mit Kanonen, die noch immer aufs offene Meer zeigen.

    3. Playa de Punta Arena

      Ruhiger Strand auf Tierrabomba mit ruhigem Wasser und der Skyline von Bocagrande am Horizont gegenüber.

    4. Dorf Tierrabomba

      Ein Fischerdorf ohne Autos, in dem die Boote am Strand liegen und die Wege zwischen den Häusern aus Sand bestehen.

    5. Abends: Plaza San Diego

      Kleiner Platz im ruhigsten Altstadtviertel, abends von Kerzenlicht auf den Tischen der umliegenden Lokale gesäumt.

  12. Tag 12Letzter Vormittag und Abreise

    1. Iglesia de San Pedro Claver

      Kirche und Kloster des Jesuiten, der sich im 17. Jahrhundert um die verschleppten Afrikaner kümmerte; sein Grab liegt unter dem Altar.

    2. Palacio de la Inquisición

      Kolonialpalast mit dem schmalen Anzeigefenster an der Seitenwand, dahinter das Stadtmuseum zur Geschichte Cartagenas.

    3. Abreise ab Cartagena

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