Reiseplan · 10 Tage · 41 Orte
10 Tage Peru
Zehn Tage vom Inkaherz Cusco durch das Heilige Tal bis nach Machu Picchu — mit zwei ruhigen Tagen zum Akklimatisieren, bevor es in die Höhe und auf die Terrassen geht.
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Foto: Laura Rudi · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft auf 3.400 Metern — San Blas
Anreise nach Cusco
Hotel-Check-in
Quartier im Künstlerviertel San Blas: steile Gassen, weiße Wände mit blauen Balkonen, fünf Gehminuten oberhalb der Plaza de Armas.
Plaza de Armas
Der abends angestrahlte Hauptplatz mit Kathedrale und Compañía-Kirche, umlaufenden Arkaden und Bänken, auf denen halb Cusco sitzt.
Tag 2Inkamauern und Kolonialbarock
Qorikancha (Sonnentempel)
Der wichtigste Inkatempel, dessen fugenlose Mauern die Spanier als Fundament für das Santo-Domingo-Kloster nutzten — beide Bauwerke stecken ineinander.
Kathedrale von Cusco
Dreischiffiger Bau auf dem Palast des Inka Wiracocha, mit dem geschnitzten Chorgestühl aus Zedernholz und dem Abendmahlsbild samt gebratenem Meerschweinchen.
Mercado Central de San Pedro
Die Markthalle von 1925: Reihen mit Maissorten, Chirimoya und Käse, dazu die Saftstände, an denen man sich einen Becher mixen lässt.
Museo Inka
Im Casa del Almirante zeigen Keramik, Textilien und eine Sammlung bemalter Keros, wie das Reich vor der Eroberung organisiert war.
Calle Hatun Rumiyoc mit dem Zwölfeckigen Stein
Die Palastmauer des Inka Roca, in der ein einzelner Block mit zwölf Ecken fugenlos verkeilt sitzt — Handwerk ohne Mörtel.
Abends: Calle Plateros
Die Bar- und Musikgasse westlich der Plaza de Armas, wo ab neun Live-Bands spielen und die Lokale bis spät offen haben.
Tag 3Die Ruinen über der Stadt
Tambomachay
Die sogenannten Inkabäder: drei Terrassen mit Kanälen, durch die bis heute Quellwasser gleichmäßig rinnt.
Puka Pukara
Rötliche Festungsanlage am Weg ins Tal, von deren Mauerkrone der Blick über die Hochebene bis nach Cusco reicht.
Q'enqo
Ein aus dem Fels geschlagenes Heiligtum mit Zickzack-Rinnen und einer unterirdischen Kammer mit steinernem Altar.
Sacsayhuamán
Die zyklopischen Zickzackmauern über der Stadt, deren größte Blöcke über hundert Tonnen wiegen und ohne Mörtel ineinandergreifen.
Cristo Blanco
Die weiße Christusfigur auf dem Hügel Pukamoqo, von der aus man das ganze Häusermeer von Cusco im Talkessel überblickt.
Abends: Plaza San Francisco
Platz mit Kloster und Palmen, abends von Straßenküchen und Familien belegt — deutlich weniger touristisch als die Plaza de Armas.
Tag 4Ins Heilige Tal nach Písac
Weiterreise nach Písac
Hotel-Check-in
Ruinen von Písac
Terrassenfächer über dem Tal, dazu das Sonnenobservatorium Intihuatana und die Felswand mit hunderten ausgeraubten Grabnischen.
Markt von Písac
Der bekannteste Handwerksmarkt des Tals: Alpakadecken, Keramik aus dem Nachbarort und die Lehmöfen, in denen Empanadas gebacken werden.
Iglesia San Pedro Apóstol de Písac
Die schlichte Dorfkirche am Plaza, in der die Quechua-Gemeinden aus den Bergdörfern sonntags in Tracht zusammenkommen.
Awanacancha
Weideanlage an der Straße nach Cusco, wo Lamas und Alpakas grasen und Weberinnen zeigen, wie Wolle mit Pflanzen gefärbt wird.
Abends: Plaza de Armas de Písac
Der Dorfplatz unter alten Pisonay-Bäumen, abends von Ofenduft und ein paar Lokalen mit Terrasse bestimmt.
Tag 5Salzterrassen, Moray und Chinchero
Weiterreise nach Urubamba
Hotel-Check-in
Salinas de Maras
Rund dreitausend Verdunstungsbecken an einem Hang, seit der Inkazeit von einer salzigen Quelle gespeist und von Familien einzeln bewirtschaftet.
Moray
Konzentrische Terrassenringe in einer Senke, deren Böden je nach Tiefe mehrere Grad auseinanderliegen — vermutlich ein Versuchsfeld für Saatgut.
Chinchero — Webereien und Kolonialkirche
Das Weberdorf auf 3.760 m: Vorführungen mit Naturfarben und die Lehmkirche, die auf einer Inkamauer aus Túpac Yupanquis Landsitz steht.
Abends: Plaza de Armas de Urubamba
Ruhiger Platz mit Kirche und Straßenständen, angenehm warm — Urubamba liegt sechshundert Meter tiefer als Cusco.
Tag 6Ollantaytambo — die lebende Inkastadt
Weiterreise nach Ollantaytambo
Hotel-Check-in
Festung von Ollantaytambo
Steile Terrassentreppe zum unvollendeten Sonnentempel aus sechs rosa Porphyrmonolithen, die von jenseits des Flusses herangeschafft wurden.
Inka-Altstadt von Ollantaytambo
Der einzige durchgehend bewohnte Inka-Ortsgrundriss: Kanchas hinter Originalmauern, Wasserrinnen mitten in den Gassen.
Pinkuylluna — Inka-Speicher
Aufstieg zu den Getreidespeichern am Gegenhang, wo der Wind die Vorräte kühlte; von oben liegt die Festung wie ein Modell gegenüber.
Museo CATCCO
Kleines Ortsmuseum in einem Adobe-Haus, das Bewässerung, Weberei und die Baugeschichte des Tals erklärt.
Abends: Plaza de Armas de Ollantaytambo
Der von Inkamauern gefasste Platz, abends von Wanderern, Zugreisenden und Hunden bevölkert.
Tag 7Mit dem Zug in den Nebelwald
Weiterreise nach Aguas Calientes
Hotel-Check-in
Museo de Sitio Manuel Chávez Ballón
Fundstücke aus der Zitadelle — Keramik, Werkzeug, Bauskizzen — mit angeschlossenem Orchideengarten am Puente Ruinas.
Jardines de Mandor
Uferweg flussabwärts zu einem privaten Garten mit Wasserfall, gut für Kolibris, Tanager und Orchideen.
Baños Termales de Aguas Calientes
Die heißen Quellen am Ortsrand, die dem Dorf den Namen gaben — mehrere Becken zwischen 38 und 44 Grad unter Bergwänden.
Abends: Mercado Artesanal von Aguas Calientes
Die überdachte Marktgasse zwischen Bahnhof und Brücke, abends beleuchtet und bis in die Nacht offen.
Tag 8Machu Picchu
Machu Picchu — Zitadelle
Der Rundgang durch Sonnentempel, Hauptplatz und Intihuatana-Stein, mit Huayna Picchu als Kulisse über den Terrassen.
Inti Punku (Sonnentor)
Anstieg auf dem alten Inkatrail zum Torbau, durch den die Pilger einst ankamen — von dort liegt die Stadt komplett im Blick.
Aguas Calientes — Plaza Manco Cápac
Zurück im Ort: der Dorfplatz mit Kirche und Inkastatue, rundum Cafés zum Ausruhen nach dem Abstieg.
Abends: Uferweg am Río Vilcanota
Die Promenade an den Stromschnellen unterhalb der Bahngleise, abends beleuchtet und laut vom Wasser.
Tag 9Zurück nach Cusco — Kunst und Kirchen
Weiterreise nach Cusco
Hotel-Check-in
Museo de Arte Precolombino
Im Casa Cabrera an der Plaza Nazarenas: Gold, Holz und Keramik von Nazca bis Chimú, museal beleuchtet wie Skulpturen.
Iglesia de la Compañía de Jesús
Die Jesuitenkirche an der Plaza mit der wohl schönsten Barockfassade Perus und einem vergoldeten Hauptaltar aus Zedernholz.
Barrio de San Cristóbal
Aufstieg zur Kirche San Cristóbal auf der Terrasse des Colcampata-Palasts, mit dem weitesten Blick über die Dächer der Altstadt.
Abends: Plaza Regocijo
Der zweite Platz der Altstadt, ruhiger als die Plaza de Armas, mit Rathaus, Bänken und Lokalen in den Arkaden.
Tag 10Letzter Vormittag und Abreise
Museo Histórico Regional (Casa Garcilaso)
Das Geburtshaus des Chronisten Garcilaso de la Vega, heute Sammlung von präkolumbischer Keramik bis zur Cusqueña-Malschule.
Iglesia de la Merced
Kloster mit zweistöckigem Kreuzgang und der Custodia, einer über einen Meter hohen Monstranz aus Gold und Perlen.
Abreise ab Cusco
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