Reiseplan · 10 Tage · 41 Orte
10 Tage Yucatán
Zehn Tage im Mietwagen von Cancún über Tulum, Cobá und Valladolid nach Chichén Itzá und Mérida — fast jeden Tag eine Maya-Stätte am Vormittag und ein Cenote zum Abkühlen am Nachmittag.
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Foto: Vintage Lenses · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Cancún
Anreise nach Cancún
Hotel-Check-in
Quartier im Centro von Cancún rund um die Avenida Tulum, wo die Stadt aus Marktständen und Taquerías besteht statt aus Hotelburgen.
Malecón Tajamar
Holzsteg am Lagunenufer, auf dem abends Reiher und Krokodile im flachen Wasser der Laguna Nichupté zu sehen sind.
Tag 2Karibik und Maya-Reste in Cancún
Museo Maya de Cancún
Drei Säle mit Funden aus ganz Quintana Roo, darunter die 10.000 Jahre alte Mujer de las Palmas; im Gartenteil liegt die Ruinenstadt San Miguelito.
Zona Arqueológica El Rey
Kleines Ruinenfeld mit 47 Bauten zwischen Lagune und Hotelzone, in dem Dutzende Leguane auf den warmen Steinen liegen.
Playa Delfines
Einer der wenigen Strände der Hotelzone ohne Hotelbauten dahinter, von einer Düne aus mit Blick auf das gestreifte Türkis des Riffwassers.
Mercado 28
Überdachter Markt im Centro mit Hängematten, Guayabera-Hemden und Ständen für Vanille und Achiote-Paste.
Abends: Avenida Yaxchilán
Die Kneipenstraße des Centro mit Cantinas, Mariachi vor den Türen und Ceviche-Bars, die bis spät geöffnet haben.
Tag 3Tulum: Ruinen über dem Meer
Weiterreise nach Tulum
Hotel-Check-in
Zona Arqueológica de Tulum
Die einzige Maya-Stadt direkt auf der Steilklippe: El Castillo, der Tempel des herabsteigenden Gottes und die Stadtmauer über dem türkisen Wasser.
Playa Paraíso
Breiter Sandstrand unmittelbar südlich der Ruinen, von dem aus man die Klippe mit dem Castillo im Rücken sieht.
Cenote Calavera
Rundes Erdloch mit drei Öffnungen wie Augen und Mund eines Schädels, in das man über eine Holzleiter oder mit einem Sprung einsteigt.
Abends: Calle Centauro Sur
Die Querstraße im Pueblo, in der abends Taco-Stände, kleine Mezcalerías und Straßenmusik nebeneinanderliegen.
Tag 4Cobá und die Cenoten im Dschungel
Zona Arqueológica de Cobá
Weitläufige Waldstadt an zwei Lagunen mit der 42 Meter hohen Nohoch Mul, sacbé-Wegen und Stelen; die Wege legt man am besten mit dem Leihrad zurück.
Laguna Cobá
Der Uferweg am Dorfsee, in dem regelmäßig Krokodile dösen und Reiher zwischen Seerosen stehen.
Cenote Choo-Ha
Höhlencenote bei Cobá, in den eine Wendeltreppe hinabführt; das flache Wasser steht zwischen Hunderten Stalaktiten.
Cenote Tamcach-Ha
Tiefe Kuppelhöhle wenige Minuten weiter, mit zwei Sprungplattformen in fünf und zehn Metern Höhe über dem Wasser.
Abends: Avenida Tulum
Die Hauptstraße des Pueblo, abends beleuchtet, mit Eisläden, Kunsthandwerk und dem Trubel rund um den Parque Municipal.
Tag 5Valladolid: Kolonialstadt und Stadtcenote
Weiterreise nach Valladolid
Hotel-Check-in
Cenote Zací
Halb offener Cenote mitten in der Stadt, in dessen dunkelgrünes Wasser Lianen von der überhängenden Felskante hängen.
Casa de los Venados
Privathaus mit über 3.000 Stücken mexikanischer Volkskunst, das nur in geführten Rundgängen gezeigt wird.
Convento de San Bernardino de Siena
Wehrhaftes Franziskanerkloster von 1560 mit Kreuzgang, Wasserrad und einem Cenote unter der Kirche.
Calzada de los Frailes
Die kopfsteingepflasterte Gasse zwischen Kloster und Zentrum, gesäumt von pastellfarbenen Häusern, Kunsthandwerk und alten Portalen.
Abends: Parque Francisco Cantón Rosado
Der Hauptplatz vor der Kathedrale, abends mit Confidente-Bänken, Marquesita-Ständen und Familien bis in die Nacht.
Tag 6Ek Balam und die Cenoten des Nordens
Zona Arqueológica de Ek Balam
Ruinenstadt mit der begehbaren Akropolis, deren Stuckfries El Trono geflügelte Figuren und ein Jaguarmaul als Eingang zur Unterwelt zeigt.
Cenote X'Canché
Offener Rundcenote zwei Kilometer hinter den Ruinen, erreichbar zu Fuß oder mit dem Fahrradtaxi, mit Seilrutsche über dem Wasser.
Cenote Hubiku
Große Tropfsteinhöhle bei Temozón mit Lichtschacht in der Decke; auf dem Gelände steht ein kleines Agavenmuseum.
Temozón
Kleines Landstädtchen, bekannt für sein Räucherfleisch (carne ahumada), die an den Ständen an der Durchgangsstraße verkauft wird.
Abends: Iglesia de San Servacio
Die angestrahlte Stadtkirche von 1705 an der Südseite des Hauptplatzes, vor der abends Musik und Marktstände stehen.
Tag 7Chichén Itzá
Weiterreise nach Chichén Itzá
Hotel-Check-in
Zona Arqueológica de Chichén Itzá
Kukulcán-Pyramide, der größte Ballspielplatz Mesoamerikas, Kriegertempel und der heilige Opfercenote auf einem weitläufigen Gelände.
Cenote Ik Kil
Runder Schachtcenote mit 26 Meter hohen Wänden, von denen Wurzelvorhänge bis auf die Wasseroberfläche hängen.
Cenote Yokdzonot
Von einer Dorfkooperative betriebener offener Cenote mit Wasserfallseil und Steg, deutlich ruhiger als die Cenoten an der Ruinenstraße.
Abends: Noches de Kukulkán
Die Licht-und-Ton-Projektion auf die Fassaden der Ruinenstadt, bei der die Geschichte von Chichén Itzá auf die Bauten gemalt wird.
Tag 8Mérida: die weiße Stadt
Weiterreise nach Mérida
Hotel-Check-in
Plaza Grande
Der von Laurel-Bäumen beschattete Hauptplatz mit den weißen Confidente-Bänken, um den herum Kathedrale, Rathaus und Gouverneurspalast stehen.
Catedral de San Ildefonso
Die älteste Kathedrale des amerikanischen Festlands, aus den Steinen der Maya-Stadt T'hó gebaut, mit dem riesigen Cristo de la Unidad im Chor.
Casa de Montejo
Renaissancefassade von 1549 mit den Konquistadoren über Maya-Köpfen; dahinter sind Wohnräume des 19. Jahrhunderts zu besichtigen.
Paseo de Montejo
Die breite Prachtstraße der Sisal-Barone mit ihren Stadtpalästen, darunter die Casas Gemelas und der Palacio Cantón.
Abends: Parque de Santa Lucía
Platz mit den weißen Sitzbänken, an dem donnerstags die Serenata gespielt wird und rundherum Terrassen bis spät geöffnet sind.
Tag 9Dzibilchaltún und Méridas Museen
Zona Arqueológica de Dzibilchaltún
Ruinenstadt vor den Toren Méridas mit dem Templo de las Siete Muñecas, durch dessen Türen zur Tagundnachtgleiche die Sonne scheint.
Cenote Xlacah
Offener Cenote mitten im Ruinengelände, aus dem Taucher tausende Opfergaben bargen und in dem man baden darf.
Gran Museo del Mundo Maya
Modernes Museum in Ceiba-Form mit Stelen, Grabbeigaben und einer Abteilung zum Chicxulub-Meteoriten unter der Halbinsel.
Mercado Lucas de Gálvez
Der große Stadtmarkt mit Habanero-Bergen, Recado-Pasten, Hängematten und den Cochinita-Ständen im Obergeschoss.
Abends: Calle 60
Die Ausgehstraße vom Hauptplatz nach Norden, an der abends Bars, Trova-Musik und der Teatro-Peón-Contreras-Vorplatz zusammenkommen.
Tag 10Letzter Vormittag und Abreise
Monumento a la Patria
Aus Kalkstein gehauenes Rundmonument am Paseo de Montejo, dessen Relief die Geschichte Mexikos von den Maya bis ins 20. Jahrhundert erzählt.
Museo Fernando García Ponce-MACAY
Museum für zeitgenössische Kunst Yucatáns im ehemaligen Bischofspalast neben der Kathedrale, mit wechselnden Ausstellungen um zwei Innenhöfe.
Abreise ab Mérida
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