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Reiseplan · 5 Tage · 24 Orte

5 Tage Mexiko-Stadt

Fünf Tage Mexiko-Stadt in klaren Etappen: ankommen in der Roma, ein ganzer Tag im Centro Histórico zwischen Zócalo und Templo Mayor, Frida Kahlo und Diego Rivera in San Ángel und Coyoacán, ein Tagesausflug zu den Pyramiden von Teotihuacán und zum Abschluss das Anthropologiemuseum im Chapultepec-Park vor dem Rückflug.

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5 Tage Mexiko-Stadt

Foto: Israel Torres · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in der Roma Norte

    1. Anreise nach Mexiko-Stadt

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in der Roma Norte, dem Viertel der Jugendstilvillen und Jacarandabäume, von dem aus Condesa zu Fuß und das Centro mit einer Metrofahrt erreichbar sind.

    3. Plaza Río de Janeiro

      Ein Platz mit Springbrunnen und Davidkopie, umstellt von Backsteinvillen aus der Porfirio-Díaz-Zeit — abends sitzen hier Nachbarn mit Hunden auf den Bänken.

  2. Tag 2Centro Histórico — Azteken, Vizekönige, Murales

    1. Zócalo

      Der zweitgrößte Platz der Welt mit der riesigen Nationalflagge in der Mitte, morgens noch leer genug, um Kathedrale, Nationalpalast und die schiefe Pflasterung des abgesackten Untergrunds in Ruhe anzusehen.

    2. Catedral Metropolitana

      Die größte Kathedrale Lateinamerikas steht auf dem Schutt des aztekischen Tempelbezirks und sackt sichtbar schief ab; im Inneren zeigt ein Pendel an der Decke die Neigung an.

    3. Templo Mayor

      Die 1978 beim Kabelverlegen entdeckte Doppelpyramide der Azteken liegt heute freigelegt neben der Kathedrale, das Museum zeigt den acht Tonnen schweren Coyolxauhqui-Stein.

    4. Palacio Nacional

      Im Treppenhaus des Regierungssitzes malte Diego Rivera auf 275 Quadratmetern die gesamte Geschichte Mexikos von Quetzalcóatl bis zum Klassenkampf — Eintritt frei, aber nur mit Ausweis.

    5. Palacio de Bellas Artes

      Der Marmorbau mit Jugendstilfassade und Art-déco-Innerem sackt seit hundert Jahren in den Seeboden; im ersten und zweiten Stock hängen die Wandbilder von Rivera, Orozco und Siqueiros.

    6. Torre Latinoamericana

      Vom Aussichtsdeck im 44. Stock des erdbebensicheren Wolkenkratzers von 1956 sieht man, wie sich die Stadt bis an die Ränder des Talkessels schiebt — am schönsten kurz vor Sonnenuntergang.

    7. Abends: Plaza Garibaldi

      Auf dem Platz warten dutzende Mariachi-Ensembles in Silberknopfanzügen darauf, für rund 200 Pesos pro Lied engagiert zu werden; ringsum stehen die alten Cantinas und die Pulquerías.

  3. Tag 3Frida & Diego — San Ángel und Coyoacán

    1. Museo Casa Estudio Diego Rivera y Frida Kahlo

      Zwei kubische funktionalistische Häuser von Juan O'Gorman, eines rot, eines blau, durch eine Brücke verbunden — in Riveras Atelier stehen noch seine Pinsel und die Judas-Figuren aus Pappmaché.

    2. Plaza San Jacinto

      Kopfsteinpflaster, Bougainvillea über den Mauern und die Kirche San Jacinto aus dem 16. Jahrhundert; samstags breitet sich hier der Kunstmarkt Bazar Sábado aus.

    3. Museo de El Carmen

      Das Karmeliterkloster von 1615 mit gekachelten Kuppeln zeigt Sakralmalerei und im Keller zwölf natürlich mumifizierte Leichname aus dem 18. Jahrhundert.

    4. Museo Frida Kahlo (Casa Azul)

      Fridas kobaltblaues Geburts- und Sterbehaus mit dem Atelier am Fenster, dem Bett mit Deckenspiegel, ihren Korsetts und dem Garten voller Kakteen und präkolumbischer Steinfiguren.

    5. Jardín Centenario und Plaza Hidalgo

      Die beiden Plätze im Herzen von Coyoacán mit dem Kojotenbrunnen, Straßenmusikern, Zuckerwatteverkäufern und der Kirche San Juan Bautista an der Stirnseite.

    6. Mercado de Coyoacán

      Markthalle mit Blumenständen, Mole-Pasten in zwölf Farben und der Gasse der Tostadas-Stände, an denen mittags Schlangen stehen.

    7. Abends: Calle Higuera in Coyoacán

      Die kurze Gasse hinter dem Jardín Centenario mit der Cantina La Coyoacana, wo abends Trio-Musiker zwischen den Tischen spielen und der Mezcal in Tonschalen kommt.

  4. Tag 4Teotihuacán — Sonne, Mond und die Straße der Toten

    1. Templo de Quetzalcóatl in der Ciudadela

      Hinter der jüngeren Deckpyramide liegt die Fassade mit den herausragenden Köpfen der Gefiederten Schlange und des Regengottes Tláloc, teils noch mit Farbresten.

    2. Calzada de los Muertos

      Die zwei Kilometer lange, vierzig Meter breite Achse der Stadt, an deren Rändern die Plattformen der Wohnpaläste liegen und die exakt auf den Cerro Gordo ausgerichtet ist.

    3. Pirámide del Sol

      Mit 65 Metern die drittgrößte Pyramide der Welt, errichtet über einer natürlichen Höhle; besteigen darf man sie nicht mehr, man umrundet sie und sieht die Bauetappen an der Südflanke.

    4. Pirámide de la Luna

      Der nördliche Abschluss der Achse, kleiner als die Sonnenpyramide, aber auf höherem Grund — von der Plaza davor stimmt die Symmetrie der ganzen Anlage.

    5. Palacio de Quetzalpapálotl

      Der Wohnpalast der Priesterschaft mit rekonstruiertem Innenhof, geschnitzten Pfeilern voller Vogel-Schmetterling-Wesen und den Muschelmotiven des angrenzenden Jaguarpalastes.

    6. Museo de la Cultura Teotihuacana

      Das Museum am Fuß der Sonnenpyramide zeigt Grabbeigaben, Obsidianklingen und ein begehbares Modell der Stadt unter Glasboden.

    7. Abends: Parque México in der Condesa

      Der ovale Art-déco-Park der Condesa mit Pergola, Springbrunnen und Hundewiese; ringsum haben die Terrassen an der Avenida Michoacán bis spät offen.

  5. Tag 5Anthropologie, Chapultepec & Abreise

    1. Museo Nacional de Antropología

      Um den Betonschirm des Innenhofs liegen die Säle der Hochkulturen: der Sonnenstein der Azteken, die Olmekenköpfe und die Grabkammer des Pakal aus Palenque.

    2. Castillo de Chapultepec

      Das einzige Schloss Nordamerikas, in dem echte Monarchen wohnten — Maximilians Wagen, Kaiserin Charlottes Zimmer und von der Dachterrasse der Blick die Reforma hinunter.

    3. Abreise ab Mexiko-Stadt

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