Reiseplan · 14 Tage · 58 Orte
14 Tage Route 66
Zwei Wochen auf der Mother Road: vom Startschild an der Adams Street in Chicago über Lincolns Springfield, den Gateway Arch, Tulsa und Oklahoma City, die Cadillac Ranch in Amarillo und die Neonstraßen von Albuquerque, Winslow und Kingman bis zum Schild „End of the Trail“ auf dem Pier von Santa Monica.
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Foto: AJ Ahamad · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Chicago — Meile Null im Loop
Anreise nach Chicago
Hotel-Check-in
Quartier im Loop zwischen Michigan Avenue und Chicago River, von wo aus der Startpunkt der Route 66 an der Adams Street zu Fuß erreichbar ist.
Buckingham Fountain
Der Brunnen im Grant Park wirft zu jeder vollen Stunde eine bis zu 46 Meter hohe Fontäne, ab der Dämmerung in wechselndem Licht, dahinter die Silhouette der Michigan Avenue.
Tag 2Chicago — Meile Null, Kunst und Skyline
Route 66 Begin Sign an der Adams Street
Das braun-weiße Schild an der Ecke Adams Street und Michigan Avenue markiert den offiziellen Anfang der Mother Road nach Westen.
Art Institute of Chicago
Hinter den beiden Bronzelöwen hängen Hoppers „Nighthawks“, Seurats Sonntagsnachmittag und eine der größten Impressionistensammlungen außerhalb Frankreichs.
Millennium Park
Der spiegelnde Cloud Gate, die Crown Fountain mit ihren wechselnden Gesichtern und die Konzertmuschel von Frank Gehry liegen auf wenigen hundert Metern beieinander.
Skydeck im Willis Tower
Aus 412 Metern Höhe blickt man über den Lake Michigan, an klaren Tagen bis Indiana, und die gläsernen Ledge-Balkone hängen frei über der Wacker Drive.
Architekturfahrt auf dem Chicago River
Vom Boot aus erklärt ein Guide des Chicago Architecture Center die Hochhäuser vom Wrigley Building bis zum Marina City in ihrer Reihenfolge am Fluss.
Abends: Navy Pier
Der Pier mit dem Centennial Wheel ist bis in die Nacht geöffnet; von der Riesenradgondel sieht man die beleuchtete Skyline über dem Wasser.
Tag 3Nach Springfield — Lincolns Stadt
Weiterreise nach Springfield
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Lincoln Home National Historic Site
Das einzige Haus, das Abraham Lincoln je besaß, steht möbliert in einem ganzen Straßenzug aus den 1860er Jahren, den Ranger kostenlos führen.
Old State Capitol State Historic Site
Im wiederaufgebauten Plenarsaal hielt Lincoln 1858 seine „House Divided“-Rede; die Kuppelhalle steht mitten auf dem alten Marktplatz.
Abraham Lincoln Presidential Library and Museum
Lebensgroße Szenen vom Blockhaus bis zum Weißen Haus, dazu Originalbriefe und eine der wenigen erhaltenen Ausfertigungen der Emanzipationsproklamation.
Abends: Route 66 Motorheads Bar & Grill and Museum
Eine Halle voller Neonschilder, Zapfsäulen und Blechautos an der alten 66 im Süden der Stadt, abends mit Livemusik im Biergarten.
Tag 4St. Louis — Torbogen und alte Mississippibrücke
Weiterreise nach St. Louis
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Gateway Arch
Kleine Kapselwagen fahren im Inneren des 192 Meter hohen Edelstahlbogens nach oben, von den schmalen Fenstern sieht man Fluss, Stadt und die Ebene von Illinois.
City Museum
Eine ehemalige Schuhfabrik voller begehbarer Skulpturen aus Schrott, Rutschen durch zehn Stockwerke und einem Schulbus, der über die Dachkante ragt.
Old Chain of Rocks Bridge
Die stillgelegte Straßenbrücke mit dem berühmten Knick in der Mitte trug die Route 66 über den Mississippi und ist heute nur noch zu Fuß begehbar.
Abends: Ted Drewes Frozen Custard
Der Stand an der Chippewa Street verkauft seit 1941 seinen Concrete so dick, dass er kopfüber gereicht wird; die Schlange steht bis in die Nacht auf dem Parkplatz.
Tag 5Springfield, Missouri — Geburtsort der Route 66
Weiterreise nach Springfield, Missouri
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Birthplace of Route 66 Roadside Park
An der College Street erinnert eine Stele daran, dass hier am 30. April 1926 das Telegramm abging, das der Straße die Nummer 66 gab.
History Museum on the Square
Fünf Stockwerke über dem alten Marktplatz erzählen vom Bahnknoten, vom Schießduell Wild Bill Hickoks 1865 und vom Werden der Mother Road.
Wonders of Wildlife National Museum and Aquarium
Hinter dem Bass-Pro-Stammhaus zieht sich ein Rundgang durch nachgebaute Lebensräume und rund 5,7 Millionen Liter Aquarien mit Haien und Rochen.
Abends: Park Central Square
Der runde Platz im Zentrum ist abends von Bars, Eisdielen und der Leuchtschrift des Gillioz Theatre umstellt.
Tag 6Tulsa — Art déco und Cyrus Avery
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Cyrus Avery Centennial Plaza
Am alten Übergang über den Arkansas River steht die Bronzegruppe „East Meets West“ für den Tulsaer Straßenbauer, der die Route 66 durchsetzte.
Philbrook Museum of Art
Die Ölvilla im italienischen Stil zeigt europäische Malerei und indigene Kunst, dahinter fällt ein Terrassengarten zum Wasserbecken ab.
Golden Driller
Die 23 Meter hohe Statue eines Ölarbeiters lehnt seit 1966 vor dem Messegelände an einem echten Bohrturm.
Boston Avenue United Methodist Church
Der Turm von 1929 gilt als eines der reinsten Art-déco-Kirchengebäude der USA, innen Terrakotta-Ornamente und schmale Buntglasbahnen.
Abends: Tulsa Arts District
Rund um die Brady Street reihen sich Backsteinlager mit Livemusik, Brauereien und der Cain's Ballroom aneinander.
Tag 7Oklahoma City — Memorial und Stockyards
Weiterreise nach Oklahoma City
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Oklahoma City National Memorial and Museum
Zwischen zwei Torwänden mit den Uhrzeiten 9:01 und 9:03 stehen 168 leere Stühle für die Opfer des Anschlags von 1995.
Stockyards City
Rund um den größten Markt für Mast- und Jungrinder der Welt verkaufen Sattler und Hutmacher seit hundert Jahren an echte Cowboys.
National Cowboy and Western Heritage Museum
James Earle Frasers riesige Gipsplastik „End of the Trail“, Colts, Sättel und eine begehbare Westernstadt erzählen den Mythos des Westens.
Route 66 Park am Lake Overholser
Ein Aussichtsturm in Form eines Straßenschilds und eine begehbare Karte der Mother Road liegen am Ufer des Sees, den die alte Trasse überquerte.
Abends: Bricktown Canal
Am Kanal durch das Lagerhausviertel legen kleine Ausflugsboote an, die Uferpromenade ist bis spät voller Restaurants und Livemusik.
Tag 8Amarillo — Cadillac Ranch und Sixth Street
Weiterreise nach Amarillo
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Cadillac Ranch
Zehn Cadillacs stecken seit 1974 mit der Schnauze im Weizenfeld westlich der Stadt; Sprühdosen sind ausdrücklich erwünscht.
Historic Route 66 District an der Sixth Street
Dreizehn Blocks alter Ziegelbauten mit Antiquitätenläden, Plattenläden und der originalen Trasse aus den 1920er Jahren unter dem Asphalt.
American Quarter Horse Hall of Fame and Museum
Die Halle des größten Pferdezuchtverbands der Welt zeigt Sättel, Stammbäume und Filme vom Cutting und Reining.
Abends: Golden Light Cantina
Neben dem ältesten durchgehend betriebenen Grill der texanischen Route 66 spielen abends Country- und Blues-Bands auf kleiner Bühne.
Tag 9Albuquerque — Old Town und Neon der Central Avenue
Weiterreise nach Albuquerque
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Old Town Albuquerque
Um die Lehmkirche San Felipe de Neri von 1793 liegen niedrige Adobehöfe, in denen Navajo- und Pueblo-Händler Silberschmuck auf Decken auslegen.
Indian Pueblo Cultural Center
Die neunzehn Pueblos von New Mexico erzählen hier ihre Geschichte selbst; im Innenhof tanzen an Wochenenden Gruppen aus den Dörfern.
Nob Hill an der Central Avenue
Der Abschnitt der alten 66 östlich der Universität hat seine Leuchtreklamen aus den 1940ern behalten, dazwischen Buchläden und Cafés.
Abends: Sandia Peak Tramway
Die längste Kabinenbahn der USA zieht in fünfzehn Minuten auf 3163 Meter; von oben sieht man den Rio Grande und die Lichter der Stadt.
Tag 10Winslow — Standin' on the Corner
Weiterreise nach Winslow
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Standin' on the Corner Park
An der Ecke Second Street und Kinsley Avenue stehen der Bronzemann mit Gitarre und der rote Flatbed Ford aus dem Eagles-Lied „Take It Easy“.
La Posada Hotel and Gardens
Mary Colters letzte große Bahnhofshotelanlage von 1930 ist im Original wiederhergestellt: Fliesenböden, Gärten und Züge, die direkt hinter der Terrasse durchfahren.
Old Trails Museum
In einer alten Bankfiliale an der Kinsley Avenue liegen Harvey-Girl-Uniformen, Fotos vom Bahnbetrieb und Fundstücke der Hopi.
Homolovi State Park
Nördlich der Stadt liegen die Fundamente von Hopi-Dörfern des 14. Jahrhunderts, dazwischen Tausende Tonscherben, die liegen bleiben müssen.
Abends: Second Street im alten Winslow
Die zweispurige Trasse der alten 66 durch das Zentrum leuchtet abends von restaurierten Motelschildern, ein paar Bars und die Brauerei haben offen.
Tag 11Flagstaff — Ponderosakiefern und Sternwarte
Weiterreise nach Flagstaff
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Walnut Canyon National Monument
Ein Treppenweg führt in die Schlucht hinab zu 25 Felswohnungen der Sinagua, die vor 800 Jahren unter die Kalksteinüberhänge gebaut wurden.
Historisches Downtown Flagstaff
Um den alten Bahnhof stehen Backsteinhäuser aus der Holzfällerzeit; die Güterzüge der BNSF fahren im Zehnminutentakt mitten durch den Ort.
Riordan Mansion State Historic Park
Das Doppelhaus zweier Holzbaronbrüder von 1904 steht mit Möbeln, Spielzeug und Stickley-Interieur unverändert im Kiefernwald.
Museum of Northern Arizona
Das Museum an der Fort Valley Road ordnet Geologie des Colorado-Plateaus, Hopi-Keramik und Navajo-Weberei in einem Bau aus Malpais-Stein.
Abends: Lowell Observatory
Auf dem Mars Hill wurde 1930 Pluto entdeckt; abends öffnen der historische Clark-Refraktor und die Teleskope des Giovale Open Deck Observatory.
Tag 12Kingman — längster Abschnitt der alten Trasse
Weiterreise nach Kingman
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Arizona Route 66 Museum im Powerhouse
Das alte Kraftwerk von 1907 zeigt die Straße vom Ochsenkarren über die Ford-Karawanen der Dust-Bowl-Jahre bis zum Reiseboom der 1950er.
Mohave Museum of History and Arts
Bergbau, Hualapai-Körbe und eine Sammlung zu Andy Devine, dem in Kingman aufgewachsenen Westernschauspieler.
Locomotive Park
Die Dampflok 3759 der Santa Fe steht seit 1957 auf einem Stück Gleis am Straßenrand, daneben ein Rastplatz mit Blick auf die Hualapai Mountains.
Historische Andy Devine Avenue
Die Durchfahrtsstraße trägt noch die Neonschilder der alten Motels, dazwischen Werkstätten, Souvenirläden und Oldtimer am Bordstein.
Abends: Beale Street Historic District
Um das Beale Hotel liegen die ältesten Ziegelbauten der Stadt; abends sind ein paar Brauereien und Bars geöffnet, im Sommer mit Straßenmusik.
Tag 13Mojave — Barstow und Calico
Weiterreise nach Barstow
Hotel-Check-in
Casa del Desierto Harvey House
Der maurisch anmutende Bahnhof von 1911 war Hotel und Harvey-Restaurant zugleich; die Arkaden stehen unverändert am Gleisfeld der BNSF.
Route 66 Mother Road Museum
Im Westflügel des Bahnhofs liegen Fotos, Zapfsäulen und Motelregister aus achtzig Jahren Straßenverkehr durch die Mojave.
Calico Ghost Town
Die Silberstadt der 1880er Jahre liegt als halb restaurierte Geisterstadt in den bunten Bergen; man geht durch Stollen, Schule und Saloon.
Abends: Main Street Barstow bei Neonlicht
Entlang der alten Trasse leuchten die Schilder von El Rancho und Route 66 Motel, die aus der Zeit vor der Interstate stammen.
Tag 14Santa Monica — das Ende der Mother Road
Weiterreise nach Santa Monica
Hotel-Check-in
Santa Monica Pier und das Schild End of the Trail
Am Ende des Piers markiert ein Holzschild den offiziellen Schlusspunkt der Route 66, dahinter drehen sich Riesenrad und Karussell über dem Pazifik.
Palisades Park
Der schmale Streifen Palmen auf der Steilküste über dem Pacific Coast Highway ist der letzte Blick zurück auf 3940 Kilometer Straße.
Abreise ab Los Angeles
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