Reiseplan · 14 Tage · 70 Orte
14 Tage USA Westen
Zwei Wochen im Uhrzeigersinn durch den Südwesten: von Las Vegas über Zion, Bryce und Page an den Südrand des Grand Canyon, dann quer durchs Death Valley und über den Tioga Pass ins Yosemite Valley. Die Etappen sind so gelegt, dass jeder Tag in einer Gegend bleibt und die langen Fahrten immer vormittags liegen.
In der App öffnenDort passt du den Plan an deine Daten, dein Tempo und deine Interessen an.

Foto: Sam Jotham Sutharson · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Las Vegas
Anreise nach Las Vegas
Hotel-Check-in
Quartier am mittleren Strip zwischen Bellagio und Paris Las Vegas, von wo aus man die Springbrunnen und die Fußgängerbrücken zu Fuß erreicht.
Bellagio-Springbrunnen
Vom Geländer am Las Vegas Boulevard schießen alle 15 Minuten Wasserfontänen über den künstlichen See, abgestimmt auf Musik und beleuchtet.
Tag 2Las Vegas: Neon, Quellen und Strip
Neon Museum
Auf dem Freigelände am nördlichen Stadtrand stehen die abmontierten Leuchtschriften abgerissener Kasinos, vom Stardust bis zum Moulin Rouge.
Springs Preserve
Der Quellgrund, aus dem Las Vegas entstand, heute mit Wüstengarten, Botanischem Garten und einem Museum zur Geschichte des Mojave-Beckens.
The STRAT Tower
Von der Aussichtsplattform in 260 Metern Höhe sieht man den ganzen Strip von Norden bis zum Flughafen und die Bergketten ringsum.
Bellagio Conservatory & Botanical Garden
Die Glashalle hinter der Lobby wird fünfmal im Jahr komplett neu bepflanzt, mit frischen Blumen, Wasserspielen und beweglichen Figuren.
High Roller Riesenrad
Die 167 Meter hohe Kabinenrunde über der Linq dauert eine halbe Stunde und zeigt den Strip aus der Vogelperspektive.
Abends: Linq Promenade
Die Fußgängergasse zwischen Flamingo und Linq mit Freiluftbars, Straßenmusik und dem beleuchteten Riesenrad am Ende.
Tag 3Über die Mojave in den Zion Canyon
Weiterreise nach Springdale
Hotel-Check-in
Zion Canyon Visitor Center
Am Parkeingang beginnt das kostenlose Shuttle in den Canyon; die Ausstellung erklärt Gesteinsschichten und die Wanderwege mit Genehmigungspflicht.
Court of the Patriarchs
Drei nach Abraham, Isaak und Jakob benannte Sandsteintürme stehen als Reihe über dem Talboden, vom Aussichtspunkt in fünf Minuten erreicht.
Emerald Pools Trail
Der Weg führt hinter einen dünnen Wasserfall und weiter zu drei Becken, in denen sich die roten Wände spiegeln.
Canyon Junction Bridge
Von der Brücke über den Virgin River blickt man flussabwärts auf den Watchman, der bei tief stehender Sonne rot aufglüht.
Abends: Zion Park Boulevard in Springdale
Die eine Straße des Dorfes mit Galerien, Brauhaus und Eisdiele, über der die Canyonwände auch nach Sonnenuntergang noch hell stehen.
Tag 4Zion: Narrows und Talboden
Temple of Sinawava
Endhaltestelle des Shuttles, wo sich der Canyon auf wenige hundert Meter verengt und die Wände senkrecht über dem Fluss stehen.
The Narrows am Riverside Walk
Ein befestigter Uferweg endet dort, wo der Wanderweg zum Fluss selbst wird und man knietief zwischen den Felswänden weitergeht.
Big Bend
Die weite Flussschleife gibt den einzigen Blick auf die Rückwand des Angels Landing und auf den Great White Throne frei.
The Grotto
Schattige Picknickwiese unter Pappeln, Ausgangspunkt für den West Rim Trail und den Aufstieg zum Angels Landing.
Pa'rus Trail
Der asphaltierte Weg folgt dem Virgin River vom Campingplatz zum Canyon Junction und ist als einziger im Park auch für Räder und Hunde offen.
Abends: Sternenhimmel über dem Watchman
Vom Wiesenrand beim Watchman Campground schaut man in einen Himmel ohne Streulicht, die Milchstraße steht über dem Canyonausgang.
Tag 5Hoodoos im Bryce Canyon
Weiterreise nach Bryce Canyon City
Hotel-Check-in
Sunrise Point
Erster Blick über das Amphitheater, in dem tausende orange Felsnadeln dicht an dicht in einer Senke stehen.
Sunset Point
Der Aussichtspunkt über dem Silent City genannten Hoodoo-Feld, mit dem freistehenden Thor's Hammer direkt unterhalb.
Navajo Loop und Wall Street
Serpentinen führen 160 Meter hinab in eine Schlucht, in der zwei Douglasien zwischen den Felswänden zum Licht gewachsen sind.
Inspiration Point
Von der obersten Stufe überblickt man das gesamte Amphitheater in drei Ebenen übereinander.
Bryce Point
Der südlichste Punkt über dem Amphitheater ragt als Kanzel vor und zeigt die Hoodoos im Gegenlicht des Spätnachmittags.
Abends: Astronomieprogramm am Bryce Canyon Visitor Center
Ranger stellen im Sommer Teleskope auf dem Parkplatz auf; die Höhe und die trockene Luft machen den Himmel hier außergewöhnlich klar.
Tag 6Page: Slot Canyon und Colorado-Schleife
Weiterreise nach Page
Hotel-Check-in
Horseshoe Bend
Ein 1,2 Kilometer langer Sandweg endet an der ungesicherten Kante, 300 Meter über der Hufeisenschleife des Colorado.
Lower Antelope Canyon
Über Leitern steigt man in eine schmale Sandsteinspalte, in der das Licht die geschliffenen Wände orange und violett färbt.
Glen Canyon Dam Overlook
Von der Felskanzel sieht man die 216 Meter hohe Staumauer und die Brücke, die den Colorado darunter überspannt.
Wahweap Overlook am Lake Powell
Der Hügel über der Marina gibt den Blick über die verzweigten Seitenarme des Stausees und die Insel Castle Rock frei.
Abends: Lake Powell Boulevard in Page
Die Hauptstraße der 1957 für die Staudammarbeiter gebauten Stadt, mit Brauhaus, Eisdiele und Blick über das Plateau.
Tag 7Erster Blick in den Grand Canyon
Weiterreise nach Grand Canyon Village
Hotel-Check-in
Mather Point
Die Aussichtskanzel gleich hinter dem Besucherzentrum zeigt auf einen Schlag rund 16 Kilometer Schluchtbreite und den Colorado tief unten.
Yavapai Geology Museum
Die verglaste Halle steht auf einer Felsnase; drinnen erklären Modelle die 1,8 Milliarden Jahre Gestein, die vor dem Fenster liegen.
Grand Canyon Village Historic District
Alte Bahnstation, Hopi House und die Blockhäuser der Fred-Harvey-Zeit stehen dicht am Rand, teils von Mary Colter entworfen.
Bright Angel Trailhead
Der Einstieg des bekanntesten Abstiegs; die ersten Kehren und der Tunnel mit den Felszeichnungen sind in einer halben Stunde machbar.
Hopi Point
Der weit vorspringende Punkt an der Hermit Road gilt als bester Sonnenuntergangsplatz am Südrand, mit Blick auf drei Colorado-Abschnitte.
Abends: Rim Trail zwischen Bright Angel Lodge und Verkamp's
Der befestigte Randweg ist auch nach Einbruch der Dunkelheit begehbar, unter einem der dunkelsten Himmel der USA.
Tag 8Grand Canyon: Hermit Road und Kaibab
Yaki Point
Nur per Shuttle erreichbarer Ostpunkt, von dem aus man den Bergrücken des O'Neill Butte und den South Kaibab Trail sieht.
South Kaibab Trailhead
Der Weg läuft anders als der Bright Angel offen auf einem Grat; bis Ooh Aah Point sind es 45 Minuten hinab und eine Stunde zurück.
Powell Point
Ein Granitdenkmal für die Colorado-Expedition von 1869 steht auf der Felsnase, dahinter öffnet sich der Blick nach Westen.
Mohave Point
Von hier sieht man gleich drei Stromschnellen des Colorado und hört bei Windstille das Rauschen der Hermit Rapids herauf.
The Abyss
Die Great Mojave Wall fällt hier fast 900 Meter am Stück ab, der senkrechteste Blick des ganzen Südrands.
Hermits Rest
Endpunkt der Hermit Road: Mary Colters Steinhütte von 1914 mit riesigem Kamin, Wasserstelle und Blick auf den Hermit Canyon.
Abends: Lookout Studio am Canyonrand
Das aus Kalkstein gemauerte Studio klebt an der Kante; von seinen Terrassen schaut man abends in die dunkel werdende Schlucht.
Tag 9Route 66 und der Hoover-Damm
Weiterreise nach Boulder City
Hotel-Check-in
Hoover Dam
Die 221 Meter hohe Bogenmauer von 1935 staut den Colorado zum Lake Mead; die Führung fährt zu den Turbinen im Fels hinunter.
Mike O'Callaghan–Pat Tillman Memorial Bridge
Vom Fußweg auf der Betonbogenbrücke schaut man 270 Meter tief in die Schlucht und seitlich auf die ganze Staumauer.
Boulder Beach am Lake Mead
Flacher Kiesstrand am Stausee mit sichtbaren hellen Kalkrändern an den Ufern, die den früheren Wasserstand markieren.
Boulder City Historic District
Die 1931 auf dem Reißbrett für die Dammarbeiter gebaute Stadt hat bis heute kein Kasino, dafür Antiquitätenläden am Wilbur Square.
Abends: Nevada Way und Boulder Dam Hotel
Die kurze Ladenzeile mit dem weißen Kolonialhotel von 1933, in dem Howard Hughes wohnte, und Brauhaus samt Freiluftterrasse.
Tag 10Death Valley: unter dem Meeresspiegel
Weiterreise nach Furnace Creek
Hotel-Check-in
Badwater Basin
Der tiefste Punkt Nordamerikas, ein Salzpfannenboden in sechseckigen Krusten; an der Felswand markiert ein Schild den Meeresspiegel.
Artist's Palette
Eine Einbahnstraße führt an Hängen entlang, die durch Eisen, Mangan und Chlorit grün, rosa und türkis gefärbt sind.
Golden Canyon Trailhead
Ein trockenes Bachbett führt zwischen goldgelben Wänden hinauf Richtung Red Cathedral; bis dorthin und zurück sind es rund zwei Stunden, für ein erstes Stück reicht gut eine Stunde.
Zabriskie Point
Von der kleinen Kanzel über den gefalteten Schlammhügeln des Furnace Creek Lake glüht das ganze Badland bei Sonnenuntergang.
Abends: Sternenhimmel am Harmony Borax Works
Zwischen den Resten der Boraxmühle von 1883 steht der Himmel eines Dark-Sky-Parks der höchsten Stufe, ohne jede Lichtquelle am Horizont.
Tag 11Owens Valley unter der Sierra
Weiterreise nach Lone Pine
Hotel-Check-in
Manzanar National Historic Site
Das rekonstruierte Lager, in dem ab 1942 über 10.000 Japanischstämmige interniert waren, mit Baracken, Wachturm und Friedhofsobelisk.
Museum of Western Film History
Requisiten, Plakate und Fahrzeuge aus über 400 Western, die seit den 1920ern in den Alabama Hills gedreht wurden.
Alabama Hills und Mobius Arch
Rundgeschliffene Granitblöcke in einer Wüstenebene; durch den kleinen Bogen rahmt sich der Mount Whitney wie von selbst ein.
Whitney Portal
Die Straße endet auf 2550 Metern an einem Wasserfall und dem Einstieg zum höchsten Berg der zusammenhängenden USA.
Abends: Main Street in Lone Pine
Der US-395 als Dorfstraße, mit Kino, Saloon und dem Blick die Straße hinunter direkt auf die verschneite Whitney-Kette.
Tag 12Über den Tioga Pass ins Yosemite Valley
Weiterreise nach Yosemite Valley
Hotel-Check-in
Tunnel View
Der Klassiker gleich hinter dem Wawona-Tunnel: El Capitan links, Bridalveil Fall rechts, Half Dome am Ende des Tals.
Bridalveil Fall
Ein 189 Meter hoher Fall, den der Wind auf halber Höhe zerstäubt; der gepflasterte Weg zur Aussicht dauert zehn Minuten.
Valley View am Merced River
Vom Kiesufer unter den Kiefern spiegeln sich El Capitan und Cathedral Rocks im ruhigen Wasser des Flusses.
Sentinel Bridge
Von der Brücke über den Merced steht der Half Dome genau in der Achse — der Blick, den Ansel Adams berühmt gemacht hat.
Abends: Cook's Meadow im Abendlicht
Der Bohlenweg quer über die Talwiese, von dem aus Yosemite Falls und Half Dome gleichzeitig zu sehen sind.
Tag 13Yosemite: Wasserfälle und Glacier Point
Lower Yosemite Fall
Ein kurzer Rundweg endet an der Brücke unter der Unterstufe, wo die Gischt im Frühsommer bis auf den Weg schlägt.
Mirror Lake
Ein flacher See am Fuß des Half Dome, der im Sommer zur Kiesbank austrocknet; der Rundweg führt durch Eichenwald am Tenaya Creek.
Vernal Fall Footbridge
Der gepflasterte Mist Trail steigt 120 Höhenmeter zur Brücke, von der aus man den 97 Meter hohen Fall frontal sieht.
Glacier Point
Von der Kanzel 980 Meter über dem Talboden sieht man Half Dome auf Augenhöhe und dahinter die Gipfel der Hohen Sierra.
Washburn Point
Der Aussichtspunkt kurz vor Glacier Point zeigt Vernal und Nevada Fall übereinander in der Merced-Schlucht.
Abends: Great Lounge im Ahwahnee
Die Halle des Hotels von 1927 mit zehn Meter hohen Fenstern, Granitkaminen und Indianermustern an den Wänden steht abends offen.
Tag 14Mammutbäume und Heimreise
Tuolumne Grove der Mammutbäume
Ein Kiesweg fällt 150 Höhenmeter zu zwei Dutzend Riesenmammutbäumen ab, darunter ein durchfahrbarer Tunnelbaum von 1878.
El Capitan Meadow
Von der Wiese am Talboden beobachtet man mit dem Fernglas die Kletterer als winzige Punkte in der 900 Meter hohen Granitwand.
Abreise ab San Francisco
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





