Reiseplan · 10 Tage · 43 Orte
10 Tage Kuba
Zehn Tage Kuba mit drei Standquartieren: die Plätze und Nächte von Havanna, die Kolonialgassen von Trinidad mit Zuckertal und Karibikstrand, dann das Tabaktal von Viñales — und über Havanna zurück zum Flughafen.
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Foto: Alejandra Abril · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Havanna
Anreise nach Havanna
Hotel-Check-in
Quartier in der Habana Vieja rund um die Plaza del Cristo, von wo aus die ganze Altstadt zu Fuß erreichbar ist.
Paseo del Prado
Die von Löwenfiguren gesäumte Marmorpromenade zwischen Capitolio und Meer, auf deren Bänken abends halb Centro Habana sitzt.
Tag 2Habana Vieja zu Fuß
Plaza de la Catedral
Barocke Kathedrale aus Korallenstein mit zwei ungleichen Türmen, umstellt von Palästen aus dem 18. Jahrhundert.
Plaza de Armas
Schattiger ältester Platz der Stadt mit Antiquariatsständen und der Festung Castillo de la Real Fuerza samt Wetterfahne La Giraldilla.
Plaza Vieja
Bunt restaurierte Arkadenhäuser rund um einen Brunnenplatz, dazu die Camera Obscura im Eckturm mit Rundblick über die Dächer.
El Capitolio
Die Kuppel des kubanischen Parlamentsgebäudes, davor die Oldtimer-Reihe und das prächtige Gran Teatro.
Plaza de San Francisco de Asís
Hafenplatz mit dem Löwenbrunnen und dem Glockenturm des alten Franziskanerklosters, in dem heute Konzerte stattfinden.
Abends: Cañonazo in der Fortaleza de la Cabaña
Soldaten in Uniformen des 18. Jahrhunderts feuern um Punkt 21 Uhr den Kanonenschuss über die Bucht, davor der beste Blick auf die beleuchtete Altstadt.
Tag 3Centro Habana & Vedado
Callejón de Hamel
Eine Gasse, die Salvador González ganz mit afrokubanischen Wandbildern, Badewannen-Skulpturen und Santería-Symbolen zugemalt hat.
Universidad de La Habana
Die klassizistische Freitreppe mit dem Alma-Mater-Standbild, dahinter der stille Innenhof der Universität von 1728.
Hotel Nacional de Cuba
Gartenterrasse über dem Meer mit Pfauen, Kanonenstellungen aus der Raketenkrise und der Galerie berühmter Gäste im Foyer.
Necrópolis Cristóbal Colón
Riesige Marmorstadt der Toten mit Grabkapellen ganzer Familienclans und dem stets mit Blumen bedeckten Grab der Milagrosa.
Parque Coppelia
Der Eispavillon von 1966 im Park an der Rampa, wo man sich wie die Habaneros in die Schlange stellt und Kugeln in Pesos zahlt.
Abends: Fábrica de Arte Cubano
Umgebautes Öl-Werk mit Ausstellungshallen, Konzertbühnen und Bars auf mehreren Ebenen — donnerstags bis sonntags ab 20 Uhr geöffnet.
Tag 4Weiterreise nach Trinidad
Weiterreise nach Trinidad
Hotel-Check-in
Museo Histórico Municipal Palacio Cantero
Zuckerbaronen-Palast mit bemalten Wänden; über eine enge Holztreppe geht es auf den Turm mit Blick über alle Ziegeldächer.
Plaza Mayor
Der von weißen Eisengittern eingefasste Hauptplatz mit Palmen, Kolonialpalästen und dem gelben Glockenturm im Rücken.
Plazuela del Jigüe
Kleiner gekachelter Platz unter einem Jigüe-Baum, an dem die erste Messe der Stadt gelesen wurde.
Abends: Casa de la Música
Die große Freitreppe neben der Kirche, auf der jeden Abend Salsabands spielen und getanzt wird.
Tag 5Valle de los Ingenios
Manaca Iznaga
Der 45 Meter hohe Wachturm der Zuckerplantage, von dem aus die Sklaven auf den Feldern überwacht wurden — heute steigt man ihn für den Blick übers Tal hinauf.
Mirador de la Loma del Puerto
Aussichtspunkt an der Straße nach Sancti Spíritus, von dem das ganze Zuckertal bis zu den Bergen der Escambray offen liegt.
Museo Romántico Palacio Brunet
Wohnräume einer Zuckerdynastie mit Kristalllüstern, Porzellan und italienischen Möbeln, gleich neben der Plaza Mayor.
Museo Nacional de la Lucha Contra Bandidos
Ehemaliges Kloster San Francisco, dessen gelber Turm das Wahrzeichen der Stadt ist; oben stehen Boote und Wracks aus dem Escambray-Konflikt.
Taller de Alfarería Casa Chichi
Familienwerkstatt im Töpferviertel, in der seit Generationen an der Fußscheibe die typischen Trinidad-Krüge gedreht werden.
Abends: Taberna La Canchánchara
Alte Taverne mit Innenhof, in der das gleichnamige Getränk aus Rum, Honig und Limette im Tonbecher zu Livemusik serviert wird.
Tag 6Karibikküste bei Trinidad
Playa María Aguilar
Ruhige Bucht auf der Halbinsel Ancón mit flachem Wasser und Seegrasfeldern, an denen morgens kaum jemand liegt.
Playa Ancón
Der lange helle Strand der Halbinsel mit Blick zurück auf die Escambray-Berge; Schnorchelboote fahren von hier nach Cayo Blanco.
La Boca
Fischerdorf an der Mündung des Río Guaurabo, wo Einheimische zwischen Felsen baden und Pferde am Wasser stehen.
Ermita de Nuestra Señora de la Candelaria de la Popa
Die Ruine der Hügelkirche über der Altstadt, von deren Vorplatz man Ziegeldächer, Meer und Berge auf einmal sieht.
Abends: Bar Disco Ayala
Diskothek in einer echten Tropfsteinhöhle am Hang, in der ab dem späten Abend Salsa und Reggaetón laufen.
Tag 7Weiterreise nach Viñales
Weiterreise nach Viñales
Hotel-Check-in
Mirador Los Jazmines
Terrasse hoch über dem Tal, von der aus die Mogotes und die roten Tabakfelder im Abendlicht liegen.
Parque José Martí
Der Dorfplatz mit der kleinen Kirche Sagrado Corazón, Schaukelstühlen unter Kiefern und dem Casa de la Cultura an der Ecke.
Calle Salvador Cisneros
Die Hauptstraße mit Veranden, Ochsenkarren und Straßenständen, an der abends aus jedem zweiten Haus Musik kommt.
Abends: Centro Cultural Polo Montañez
Offener Innenhof am Dorfplatz, in dem Livebands spielen und Einheimische wie Reisende zusammen tanzen.
Tag 8Mogotes und Tabak
Jardín Botánico de Caridad
Verwunschener Hausgarten zweier Schwestern mit Orchideen, Mangobäumen und Papageien, in dem man Früchte zum Probieren bekommt.
Cueva del Indio
Von den Guanahatabey bewohnte Tropfsteinhöhle, deren hinterer Teil im Boot auf dem unterirdischen Fluss durchfahren wird.
Mural de la Prehistoria
120 Meter hohes Felsbild an einem Mogote-Hang, das Ammoniten, Dinosaurier und Urmenschen in grellen Farben zeigt.
Valle del Silencio
Stiller Talkessel voller Tabakfelder und Trockenscheunen, in denen die Blätter monatelang an Stangen hängen — hier wird das Rollen einer Zigarre vorgeführt.
Abends: 3J Tapas Bar
Kleine Cocktailbar an der Hauptstraße mit Terrasse zum Bummeln und den besten Mojitos des Dorfes.
Tag 9Weiterreise nach Havanna
Weiterreise nach Havanna
Hotel-Check-in
Fusterlandia
Ein ganzes Fischerviertel in Jaimanitas, das der Künstler José Fuster mit Mosaiken aus Kacheln, Kuppeln und Fabelwesen überzogen hat.
Plaza de la Revolución
Der riesige Aufmarschplatz mit dem Martí-Denkmal und den Stahlporträts von Che Guevara und Camilo Cienfuegos an den Ministerien.
Bosque de La Habana
Dschungelartiger Uferwald am Río Almendares mit Würgefeigen und Lianen, mitten in der Stadt und trotzdem still.
Abends: Casa de la Música Galiano
Traditionsreicher Musiksaal in Centro Habana, in dem abends große Salsa-Orchester spielen — Karten an der Abendkasse.
Tag 10Abschied von Havanna
Almacenes San José
Alte Hafenlagerhalle voller Stände mit Malerei, Holzarbeiten und Musikinstrumenten — der beste Ort für Mitbringsel.
Museo del Ron Havana Club
Führung durch Fassdauben, Destillierkolben und eine Modelleisenbahn der Zuckermühlen, am Ende ein Glas gereifter Rum.
Abreise ab Havanna
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