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Reiseplan · 7 Tage · 33 Orte

7 Tage Curaçao

Eine Woche Curaçao mit Standquartier in Willemstad: zwei Tage für die Pastellfassaden, Forts und Synagoge der Altstadt, dazu Tagesfahrten an die Riffbuchten im Westen, zum rauen Nordufer und an die Badebuchten im Osten.

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7 Tage Curaçao

Foto: thiago japyassu · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Willemstad

    1. Anreise nach Willemstad

    2. Hotel-Check-in

      Quartier in Pietermaai, dem sanierten Altstadtviertel östlich der Punda, wo die Boutiquehotels in bunten Kolonialhäusern direkt an der Uferstraße liegen.

    3. Pietermaai Boulevard

      Die Uferstraße von Pietermaai führt an restaurierten Herrenhäusern in Ocker, Türkis und Pink entlang, unten schlägt die Brandung gegen die alte Ufermauer.

  2. Tag 2Punda & Otrobanda — die bunte Altstadt

    1. Königin-Emma-Brücke

      Die schwimmende Pontonbrücke über die Sint-Annabaai schwenkt mehrmals täglich beiseite, wenn ein Schiff einläuft, und man wartet mit den Pendlern am Ufer.

    2. Schwimmender Markt

      Am Waaigat verkaufen venezolanische Händler von ihren Booten aus Papaya, Yamswurzel und Fisch unter blauen Planen.

    3. Mikvé-Israel-Emanuel-Synagoge

      Die älteste durchgehend genutzte Synagoge Amerikas von 1732, deren Boden mit feinem weißem Sand ausgestreut ist; im Hof das kleine jüdische Museum.

    4. Fort Amsterdam

      Der ockergelbe Festungsbau von 1635 ist heute Regierungssitz; in der Außenwand der Fortkirche steckt noch eine britische Kanonenkugel von 1804.

    5. Museum Kura Hulanda

      Auf dem Gelände eines früheren Sklavenhofs in Otrobanda erzählt das Museum den transatlantischen Sklavenhandel anhand von Schiffsmodellen, Fesseln und westafrikanischer Kunst.

    6. Rif Fort

      Aus dem Küstenfort von 1828 an der Hafeneinfahrt ist ein Innenhof mit Läden und Terrassen geworden, von der Mauer sieht man die Kreuzfahrer einlaufen.

    7. Abends: Punda bei Nacht

      Wenn die Handelskade angestrahlt wird, spiegeln sich die Pastellfassaden im Wasser, und auf dem Wilhelminaplein spielen Musiker.

  3. Tag 3Südostküste — Buchten und Wracks

    1. Curaçao Sea Aquarium

      Die Becken werden mit offenem Meerwasser gespeist, dahinter liegt ein Lagunenbereich, in dem man Ammenhaie und Rochen aus nächster Nähe sieht.

    2. Jan Thiel Beach

      Weiße Sandbucht mit ruhigem Wasser und Strandclubs; links vom Steg beginnt gleich hinter der Boje das Riff.

    3. Fort Beekenburg

      Der runde Wehrturm von 1703 über der Caracasbaai ist frei zugänglich, oben blickt man über die ganze Bucht bis zur Raffinerie.

    4. Tugboat Beach

      Vor dem Kiesstrand liegt in fünf Metern Tiefe ein versunkener Schlepper, dicht bewachsen und von Sergeant-Major-Fischen umschwärmt — Schnorchelzeug mitbringen.

    5. Directors Bay

      Kleine, von Klippen gerahmte Bucht unterhalb der alten Gouverneursvilla, nachmittags im Schatten und selten voll.

    6. Abends: Mambo Beach Boulevard

      Zweistöckige Promenade über dem Strand mit Bars, Eisläden und Blick aufs beleuchtete Wasser — der Ort, an dem die Insel abends ausgeht.

  4. Tag 4Westen — Flamingos und Riffbuchten

    1. Salzpfannen von Sint Willibrordus

      In den flachen Salzbecken am Ortsrand stehen morgens Flamingos; vom Weg aus lassen sie sich ohne Zaun beobachten, aber nicht näher als etwa 50 Meter.

    2. Landhuis Jan Kok

      Ältestes Landhaus der Insel über den Salzpfannen, im Inneren die schrillen bunten Bilder der Malerin Nena Sanchez.

    3. Playa Porto Mari

      Doppelriff direkt vor dem Strand — man schnorchelt über die erste Korallenbank, dahinter fällt der Grund ab; am Sand laufen halbzahme Hängebauchschweine herum.

    4. Cas Abou Beach

      Die feinsandigste Bucht der Insel mit türkisem, flach abfallendem Wasser und einem Riff an der rechten Felsseite.

    5. Abends: Klippen am Coral Estate

      Die Sonne ist schon beim Abendessen ohne vorgelagertes Land ins Meer gefallen; danach bleibt man auf den Klippen bei Rif Sint Marie sitzen, während unten das Riff im Restaurantlicht leuchtet.

  5. Tag 5Nordwesten — raue Küste und Kenepa

    1. Shete Boka National Park

      An der Boka Tabla schlägt der Atlantik von unten in eine Felsgrotte, die man über eine Treppe betritt; der Küstenpfad führt weiter zu den Blaslöchern der Boka Pistol.

    2. Christoffelpark Landhuis Savonet

      Das Museum im alten Plantagenhaus erklärt Sklaverei und Landwirtschaft des Nordwestens; von hier starten die Fahrpisten durch den Kaktuswald des Nationalparks.

    3. Playa Grandi

      Winziger Fischerstrand, an dem die Fischer ihren Fang ausnehmen — deshalb ziehen hier ständig grüne Meeresschildkröten dicht unter der Oberfläche vorbei.

    4. Grote Knip

      Die bekannteste Bucht der Insel: heller Sand in einer Felsschale, das Wasser wechselt vom Ufer zur Mitte von Hellgrün zu Tiefblau, rechts kann man von den Klippen springen.

    5. Playa Forti

      Dunkler Kiesstrand unter einer zwölf Meter hohen Klippe, von der Einheimische ins Wasser springen; oben steht die Terrasse mit dem Blick über die Bucht.

    6. Abends: Playa Kalki

      Die Bucht an der Nordwestspitze liegt nach Sonnenuntergang ganz still, über den Klippen sieht man den Sternenhimmel ohne Stadtlicht.

  6. Tag 6Höhlen, Likör und Scharloo

    1. Hato-Höhlen

      Geführter Rundgang durch eine gehobene Korallenkalkhöhle mit Tropfsteinen, einem Wasserfallgebilde und Indianerzeichnungen der Arawak an der Wand.

    2. Landhuis Chobolobo

      In diesem Landhaus wird seit 1947 der echte Blue Curaçao der 1896 gegründeten Firma Senior & Co. aus der Schale der Laraha-Orange destilliert; der Rundgang endet an der Verkostungstheke im Innenhof.

    3. Scharloo Abou

      Ehemaliges Kaufmannsviertel, dessen verfallene Villen mit großformatigen Wandbildern internationaler Streetart-Künstler bemalt wurden.

    4. Fort Nassau

      Festungsrest von 1797 auf dem Hügel über der Sint-Annabaai — von der Terrasse überblickt man Punda, Otrobanda und die Juliana-Brücke auf einen Blick.

    5. Waterfortbögen

      Die Gewölbebögen der alten Seebefestigung unterhalb von Fort Amsterdam, direkt an der Brandung, heute mit Terrassen unter den Bögen.

    6. Abends: Wilhelminaplein

      Der Platz zwischen Punda und Scharloo ist abends beleuchtet, an den Ständen wird Karibikküche verkauft und donnerstags spielen Bands im Freien.

  7. Tag 7Letztes Bad und Abreise

    1. Blue Bay Beach

      Breite Sandbucht westlich der Stadt mit flachem Einstieg und einem Riffabbruch am linken Ende — nah genug am Flughafen für den letzten Vormittag.

    2. Riffort Village

      Ladenzeile am Hafenmund in Otrobanda mit Chichi-Puppen, Likör und Sonnenbrillen, dazu der letzte Blick auf die Emmabrücke.

    3. Abreise ab Willemstad

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