Reiseplan · 12 Tage · 47 Orte
12 Tage Costa Rica
Zwölf Tage vom Kaffeeplateau über den Vulkan Arenal und den Nebelwald von Monteverde bis an den Pazifik bei Manuel Antonio — mit Faultieren, Hängebrücken im Kronendach und heißen Quellen unter dem Vulkan.
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Foto: Mariam · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in San José
Anreise nach San José
Hotel-Check-in
Das Quartier liegt in Barrio Escalante, dem ruhigen Gründerzeitviertel östlich der Innenstadt, in dem die meisten guten Küchen der Stadt stehen.
Barrio Escalante
Ein erster Bummel durch die Calle 33 zwischen Holzvillen, Kaffeeröstereien und offenen Werkstätten, um nach dem langen Flug in Bewegung zu bleiben.
Tag 2San José: Gold, Jade und Kaffeebarone
Mercado Central
Überdachter Markt von 1880 mit Gassen voller Gewürze, Ochsenkarrenfarben und Sodas, an deren Theken die Ticos ihren Café chorreado trinken.
Museo del Oro Precolombino
Unter der Plaza de la Cultura liegen rund 1.600 Goldfiguren der Diquís-Kultur, dazu Erklärungen zum Handel vor der Ankunft der Spanier.
Teatro Nacional
Das 1897 vom Kaffeegeld erbaute Opernhaus mit Marmortreppe, Deckengemälde der Kaffeeernte und Führungen zur vollen Stunde.
Museo Nacional de Costa Rica
In der alten Bellavista-Kaserne, deren Ecktürme noch Einschusslöcher von 1948 tragen; davor der Schmetterlingsgarten, drinnen die Steinkugeln der Diquís.
Barrio Amón
Das Viertel der Kaffeeexporteure mit karibischen Holzhäusern, Jugendstilvillen und Straßenkunst an jeder zweiten Ecke.
Abends: Calle 33 in Barrio Escalante
Die Bar- und Restaurantstraße der Stadt, wo am Abend Tische auf den Gehsteig gestellt werden und alles zu Fuß nebeneinander liegt.
Tag 3Zum Vulkan Arenal
Weiterreise nach La Fortuna
Hotel-Check-in
Parque Central de La Fortuna
Der Dorfplatz mit weißer Kirche, hinter deren Turm der Vulkan steht — das meistfotografierte Motiv der Gegend.
Catarata Río Fortuna
500 Betonstufen führen in die Schlucht zu einem 70 Meter hohen Wasserfall mit türkisem Becken, in dem man am Rand baden darf.
Mirador El Silencio
Aussichtspunkt auf dem erstarrten Lavastrom von 1992 mit freiem Blick auf Vulkan und Lagune, besonders im letzten Licht.
Abends: Tabacón Hot Springs
Vom Vulkan erwärmte Bäche fließen über Terrassen durch den Garten; abends dampft das Wasser im Scheinwerferlicht.
Tag 4Hängebrücken und Lavafelder
Mistico Puentes Colgantes Arenal
Ein Rundweg von gut drei Kilometern führt über sechs Hängebrücken durch das Kronendach; morgens sind Brüllaffen und Tukane am lautesten.
Represa del Lago Arenal
Auf der Staumauer des Stausees, der rund ein Sechstel des Stroms im Land liefert, steht man zwischen Wasserfläche und Vulkanflanke.
Sendero Arenal 1968
Privatweg über den Lavastrom des verheerenden Ausbruchs von 1968, mit Schautafeln und dem besten Blick auf die Südflanke.
Mirador El Castillo
Das Dorf am Südufer liegt dem Krater am nächsten; von der Straße oberhalb sieht man See und Kegel in einem Bild.
Abends: Baldi Hot Springs
25 Thermalbecken in Stufen den Hang hinunter, mit Wassertemperaturen von 33 bis 67 Grad, geöffnet bis in die Nacht.
Tag 5Faultiere am Vulkanfuß
Nationalpark Vulkan Arenal, Sektor Península
Der offizielle Parkzugang mit Wegen durch Sekundärwald bis zum Aussichtspunkt über dem erkalteten Lavafeld.
Ecocentro Danaus
Kleines Schutzgebiet mit Lagune, in dem Faultiere, Kaimane und Pfeilgiftfrösche verlässlich zu sehen sind, dazu ein Schmetterlingshaus.
El Salto Rope Swing
Frei zugängliche Flussbiegung am Río Fortuna, an der ein Seil über dem Wasser hängt und die Dorfjugend springt.
Reserva Bogarín
Ehemaliges Weideland, das zu Wald zurückgewachsen ist; die Guides finden dort fast immer Zweifinger- und Dreifingerfaultiere.
Abends: Calle Central von La Fortuna
Die Straßen um den Parque Central mit Souvenirläden, Eisdielen und Bars, in denen Livemusik läuft.
Tag 6In den Nebelwald von Monteverde
Weiterreise nach Monteverde
Hotel-Check-in
Jardín de Mariposas Monteverde
Vier begehbare Gehege nach Klimazonen geordnet, dazu ein Insektarium mit Blattschneiderameisenstraße.
Ranario de Monteverde
Terrarien mit rund 25 Froscharten des Landes; wer die Eintrittskarte behält, darf abends wiederkommen, wenn die Tiere rufen.
Café Monteverde Kaffeefinca
Führung durch Pflanzung, Trocknung und Röstung einer Genossenschaftsfinca, am Ende wird verkostet.
Abends: Nachtwanderung im Refugio de Vida Silvestre
Mit Taschenlampe und Guide durch den Wald, wenn Vogelspinnen, Wickelbären und Glasfrösche unterwegs sind.
Tag 7Im Kronendach des Nebelwaldes
Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde
Das Kernstück der Region: moosbehangene Bäume auf der Kontinentalwasserscheide, mit Glück der Quetzal im Avocadobaum.
Selvatura Park Hängebrücken
Acht Brücken bis 170 Meter Länge spannen sich in Wipfelhöhe über die Schluchten, sodass man den Wald von oben sieht.
Jardín de Orquídeas Monteverde
Über 450 Orchideenarten auf engem Raum, darunter die kleinste Blüte der Welt, die man nur durch die Lupe erkennt.
Abends: Bar Amigos in Santa Elena
Der Treffpunkt des Dorfes mit Billardtischen, Livemusik und Blick über die Lichter der Tiefebene.
Tag 8Hinunter an den Pazifik
Weiterreise nach Manuel Antonio
Hotel-Check-in
Marina Pez Vela in Quepos
Sportboothafen mit Promenade, an dem morgens die Hochseefischer und nachmittags die Pelikane einlaufen.
Playa Biesanz
Kleine geschützte Bucht am Ende eines Waldpfads, ruhiges Wasser und deshalb der beste Badestrand der Gegend.
Playa Espadilla Norte
Langer offener Strand vor dem Nationalpark, an dem die Sonne um kurz nach halb sechs in den Pazifik fällt.
Abends: Barba Roja
Terrasse hoch über der Bucht mit Blick auf die vorgelagerten Inseln, abends Bar mit Livemusik.
Tag 9Kapuzineraffen im Nationalpark
Nationalpark Manuel Antonio
Auf dem Hauptweg zeigen die Guides mit dem Fernrohr Faultiere, Kapuzineraffen und Rotaugenlaubfrösche im Küstenregenwald.
Punta Catedral Rundweg
Ein Rundpfad über die bewaldete Landzunge, die einst eine Insel war, mit zwei Aussichtskanzeln über den Klippen.
Playa La Macha
Versteckte Bucht mit Felsen und Schatten, zu Fuß über einen unscheinbaren Pfad von der Straße aus erreichbar.
Abends: Ronny's Place
Aussichtsterrasse auf einem Hügel über zwei Buchten, an der man den Sonnenuntergang und danach die Sterne sieht.
Tag 10Mangroven und Regenmacher
Mangroven von Isla Damas
Mit dem Boot durch die Wasserarme des Mangrovenwaldes, wo Weißgesichtsaffen, Krokodile und Fledermäuse dicht am Ufer sitzen.
Rainmaker Park
Privates Schutzgebiet in den Bergen hinter Quepos mit Hängebrücken über einer Schlucht und Naturbecken zum Baden.
Malecón von Quepos
Die Uferpromenade des alten Bananenhafens mit Fischerbooten, Wandbildern und dem Markt an der Hauptstraße.
Abends: Z Gastro Bar an der Marina
Bar am Hafenbecken, in der abends die Bootscrews sitzen und die Masten beleuchtet sind.
Tag 11Kaffee im Zentraltal
Weiterreise nach Alajuela
Hotel-Check-in
Doka Estate Kaffeefinca
Führung durch die älteste noch arbeitende Nassmühle des Landes am Südhang des Poás, von der Kirsche bis zur Röstung.
Museo Histórico Juan Santamaría
In der alten Waffenkammer erzählt das Museum vom Trommlerjungen aus Alajuela, der 1856 im Kampf gegen die Filibuster William Walkers fiel.
Parque Central von Alajuela
Der Mangobaumplatz vor der Kathedrale, auf dem sich am späten Nachmittag die halbe Stadt zum Reden trifft.
Abends: Paseo de la Cultura in Alajuela
Die Fußgängerzone zwischen Kathedrale und Markt, abends mit Straßenmusikern und offenen Cafés.
Tag 12Krater, Wasserfall, Abflug
Nationalpark Vulkan Poás
Vom gesicherten Aussichtsbalkon blickt man in einen 1,3 Kilometer weiten Krater mit türkisem Säuresee, der ständig dampft.
La Paz Waterfall Gardens
Ein Treppenweg führt an fünf Wasserfällen des Río La Paz entlang, dazu Volieren mit Tukanen und ein Kolibrigarten.
Abreise ab San José
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





