Reiseplan · 6 Tage · 30 Orte
6 Tage Dolomiten
Sechs Tage in den Sextner und Ampezzaner Dolomiten: drei Tage vom Hochpustertal aus rund um die Drei Zinnen und ins Fischleintal, dann Standortwechsel nach Cortina d'Ampezzo mit Lagazuoi, Cinque Torri und Tofana.
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Foto: Dirk Pothen · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen im Hochpustertal
Anreise nach Toblach
Hotel-Check-in
Toblach liegt am flachen Talboden zwischen Pustertal und Höhlensteintal, alles Wichtige liegt zwischen Bahnhof und Pfarrkirche in Gehweite.
Toblacher See
Ein flacher Uferrundweg von gut zwei Kilometern führt um den grünen See, an dessen Südufer sich die Wände des Sarlkofels spiegeln.
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Toblach
Der barocke Bau von 1774 gilt als größte Dorfkirche Tirols und trägt ein Deckenfresko von Franz Anton Zeiller.
Abends: Dorfkern von Toblach
Rund um den Herbstenburg-Turm und die Hauptstraße haben die Cafés und Weinstuben bis in den späten Abend offen.
Tag 2Die Drei Zinnen umrunden
Auronzohütte an den Drei Zinnen
Vom Parkplatz auf 2.320 m sieht man die Südwände der Drei Zinnen frontal, daneben steht die kleine Kapelle degli Alpini.
Rifugio Lavaredo
Ein breiter, fast ebener Karrenweg führt in einer halben Stunde zur Hütte am Fuß der Schutthänge unter der Kleinen Zinne.
Paternsattel
Auf der Scharte in 2.454 m öffnet sich der Blick nach Norden auf die berühmte Nordseite der drei Türme.
Dreizinnenhütte
Von der Terrasse der Locatelli-Hütte auf 2.405 m stehen die drei Zinnen exakt in einer Reihe — das bekannteste Bild der Dolomiten.
Bödenseen
Zwei winzige Karseen wenige Minuten unterhalb der Hütte, in denen sich bei Windstille die Zinnen spiegeln.
Misurinasee
Der größte natürliche See des Cadore liegt auf 1.754 m, mit dem Sorapiss-Massiv als Kulisse und einem Uferweg von rund 2,5 km.
Abends: Fußgängerzone von Innichen
Zwischen Stiftskirche und Pflanzgarten reihen sich Eisdielen und Bars, die Gassen sind bis spät belebt.
Tag 3Sextner Dolomiten und Fischleintal
Fischleinboden
Am Talanfang öffnet sich der Blick auf Zwölferkofel und Einserkofel, die Sextner Sonnenuhr steht komplett in einer Reihe.
Talschlusshütte im Fischleintal
Eine flache Stunde auf der Schotterstraße talein endet vor dem Amphitheater aus Elferkofel, Zwölfer und Oberbachernspitze.
Rotwandwiesen
Die Sesselbahn ab Moos bringt einen auf die weiten Almwiesen unter der Rotwand mit Blick zurück auf die Zinnen.
Helm-Gipfel über Vierschach
Vom Aussichtspunkt auf 2.434 m überblickt man das ganze Hochpustertal bis zu den Zillertaler Alpen im Norden.
Kreuzbergpass
Der Sattel auf 1.636 m trennt Sexten vom Comelico und trägt noch Bunker und Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg.
Abends: Kirchplatz von Sexten
Der Platz vor der Pfarrkirche St. Peter und Paul ist abends Treffpunkt, die umliegenden Stuben schenken bis spät aus.
Tag 4Über das Höhlensteintal nach Cortina
Weiterreise nach Cortina d'Ampezzo
Hotel-Check-in
Dürrensee
Der türkisgrüne See an der Passstraße liegt direkt unter der Nordwand des Monte Cristallo, ein Uferpfad führt in 20 Minuten herum.
Passo Tre Croci
Der Sattel auf 1.809 m ist der Ausgangspunkt zum Sorapis-See und bietet den Blick zurück auf die Cristallo-Gruppe.
Basilika Santi Filippo e Giacomo
Die Pfarrkirche mitten in Cortina hat einen freistehenden Campanile von 65 m und barocke Altäre der Ampezzaner Bildhauerfamilie Ghedina.
Museo Mario Rimoldi
Das Museum der Regole d'Ampezzo zeigt moderne italienische Malerei von de Chirico bis Morandi, gesammelt von einem Cortineser Hotelier.
Olympia-Eisstadion Cortina
Die Eisbahn der Winterspiele von 1956 steht mitten im Ort und ist auch im Sommer für eine Runde geöffnet.
Abends: Corso Italia
Cortinas autofreie Hauptstraße ist die Bühne der abendlichen Passeggiata, Bars und Auslagen bleiben bis 22 Uhr offen.
Tag 5Lagazuoi, Cinque Torri und Passo Giau
Passo Falzarego
Der Pass auf 2.105 m war Frontlinie im Gebirgskrieg, am Straßenrand beginnen die Stollenwege in den Kleinen Lagazuoi.
Rifugio Lagazuoi
Die Seilbahn führt in vier Minuten auf 2.752 m, von der Terrasse sieht man Tofane, Marmolada und die Sellagruppe auf einmal.
Cinque Torri
Fünf freistehende Felstürme auf einer Almwiese, um die ein flacher Rundweg von 45 Minuten führt.
Freilichtmuseum des Ersten Weltkriegs an den Cinque Torri
Restaurierte italienische Schützengräben, Geschützstellungen und Mannschaftsunterkünfte lassen sich frei begehen.
Passo Giau
Der Pass auf 2.236 m gilt als schönster Aussichtspunkt der Straße, mit dem gezackten Ra Gusela direkt über dem Sattel.
Abends: Piazza Angelo Dibona
Der kleine Platz hinter dem Corso ist abends voller Tische, benannt nach Cortinas berühmtestem Bergführer.
Tag 6Tofana zum Abschied
Tofana di Mezzo mit der Freccia nel Cielo
Drei Seilbahnsektionen bringen einen auf 3.244 m, einen der höchsten mit der Bahn erreichbaren Punkte der Dolomiten.
Lago Ghedina
Ein stiller Waldsee westlich von Cortina, in dem sich die Tofane spiegeln, mit einem Rundweg von 15 Minuten.
Abreise ab Cortina d'Ampezzo
Mach daraus deine Reise
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