Reiseplan · 6 Tage · 25 Orte
6 Tage Slowenien
Sechs Tage durch den Triglav-Nationalpark: zwei Tage am Bleder See mit Vintgar-Klamm und Burgblick, ein Tag am Bohinjer See mit Savica-Wasserfall und Vogel-Seilbahn, dann über den Vršič-Pass ins smaragdgrüne Soča-Tal nach Bovec und Kobarid.
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Foto: Pham Ngoc Anh · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen am Bleder See
Anreise nach Bled
Hotel-Check-in
Das Viertel rund um die Ljubljanska cesta oberhalb der Seepromenade ist der bequemste Standort: alles am See ist zu Fuß erreichbar, die Busstation liegt fünf Minuten entfernt.
Uferweg um den Bleder See
Der sechs Kilometer lange, weitgehend flache Rundweg führt am Wasser entlang und gibt an der Westseite den klassischen Blick auf Insel, Kirchturm und Burg zugleich frei.
Bleder Insel mit Pletna-Boot
Vom Bootssteg in Mlino rudert ein Pletna-Fährmann in gut 20 Minuten zur Insel, wo man in der Marienkirche an der Wunschglocke zieht.
Burg Bled
Auf dem 130 Meter hohen Felsen liegt Sloweniens älteste Burg mit Museum, Druckwerkstatt und einer Terrasse, von der man den ganzen See und bei klarer Sicht den Triglav überblickt.
Abends: Seepromenade Bled
Der beleuchtete Uferweg zwischen Kurhaus und Bootshäusern ist abends belebt, und im Park-Café gibt es die originale Bleder Cremeschnitte bis spät.
Tag 2Vintgar-Klamm und Aussicht über Bled
Vintgar-Klamm
Auf Holzstegen geht es 1,6 Kilometer durch die enge Schlucht der Radovna über türkisfarbene Gumpen bis zum Šum-Wasserfall; Eintritt nur mit vorab gebuchtem Zeitfenster.
Kirche Sv. Katarina über Zasip
Vom Dorf Zasip führt ein kurzer Anstieg auf den Hügel Homberk zu einer kleinen Wallfahrtskirche mit freiem Blick über das Save-Tal und die Karawanken.
Aussichtspunkt Ojstrica
Ein steiler, wurzeliger Pfad vom Westufer bringt einen in 20 Minuten auf den Felsvorsprung, von dem das bekannteste Foto des Sees mit der Insel im Zentrum entsteht.
Velika Zaka am Westufer
Am ruhigen Westende des Sees liegen das Rudererzentrum und eine Liegewiese, wo man Ruderboote mietet oder im 22 Grad warmen Wasser badet.
Abends: Kavarna Park in Bled
Die große Terrasse über der Promenade ist bis 22 Uhr offen und der Ort, an dem Einheimische wie Gäste den Abend mit Blick auf die beleuchtete Insel ausklingen lassen.
Tag 3Bohinj — See, Wasserfall und Vogel
Weiterreise nach Bohinj
Hotel-Check-in
Kirche Sv. Janez und Steinbrücke in Ribčev Laz
Am Seeausfluss steht die gotische Johanneskirche mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert, davor die alte Steinbogenbrücke und der Blick über den ganzen Bohinjer See.
Uferweg am Nordufer des Bohinjer Sees
Der schattige Pfad unter Buchen führt vom Kirchlein am Wasser entlang nach Westen, mit Kiesbuchten, in denen man das kalte Gletscherwasser probieren kann.
Savica-Wasserfall
Vom Parkplatz in Ukanc steigt man 553 Stufen zur Aussichtskanzel, von der der Slap Savica in A-Form 78 Meter aus der Felswand schießt.
Seilbahn Vogel
Die Gondel bringt einen in vier Minuten auf 1535 Meter, wo sich der See tief unten und gegenüber die Wand des Triglav mit den Julischen Alpen auftut.
Abends: Seeufer bei Ukanc
Am Westende des Sees wird das Wasser abends spiegelglatt, und von der Wiese bei Ukanc sieht man die letzte Sonne auf den Gipfeln über dem Tal stehen.
Tag 4Über den Vršič ins Soča-Tal
Weiterreise nach Bovec
Hotel-Check-in
Velika Korita der Soča
Bei Lepena hat sich der Fluss eine 750 Meter lange, bis 15 Meter tiefe Klamm ins Kalkgestein gefräst; von der Hängebrücke sieht man das Wasser leuchtend türkis darin stehen.
Kluže-Festung im Koritnica-Tal
Die österreichisch-ungarische Sperrfestung klemmt über einer schmalen Schlucht und erzählt in ihren Kasematten die Geschichte der Isonzofront von 1915.
Boka-Wasserfall Aussicht
Vom Parkplatz an der Straße nach Žaga blickt man über die Brücke auf Sloweniens mächtigsten Wasserfall, der 106 Meter frei aus der Felswand fällt.
Abends: Bovec Dorfplatz
Der Trg golobarskih žrtev ist abends der Treffpunkt der Raftguides und Gleitschirmflieger, mit Terrassen rund um die Kirche Sv. Urh.
Tag 5Kobarid, Isonzofront und Tolminer Klammen
Weiterreise nach Kobarid
Hotel-Check-in
Museum von Kobarid
Das mehrfach ausgezeichnete Kriegsmuseum zeigt in Reliefkarten, Fotos und Fundstücken, wie 1917 an dieser Front eine halbe Million Soldaten kämpften.
Napoleonbrücke und Kozjak-Wasserfall
Vom steinernen Bogen über der Soča führt ein halbstündiger Steig zu einer Felsenhalle, in der der Kozjak 15 Meter in ein rundes türkises Becken stürzt.
Tolminer Klammen
Am tiefsten Punkt des Nationalparks treffen sich Tolminka und Zadlaščica; über der Schlucht klemmt der Bärenkopf-Felsen und die Teufelsbrücke hängt 60 Meter über dem Wasser.
Javorca-Gedenkkirche
Die hölzerne Kirche am Berghang wurde 1916 von österreichisch-ungarischen Soldaten gebaut; innen stehen die Namen von 2564 Gefallenen auf aufklappbaren Holztafeln.
Abends: Italienisches Beinhaus über Kobarid
Vom Hügel Gradič führen drei Terrassen mit den Gebeinen von 7014 italienischen Soldaten zur Kirche Sv. Anton, und von oben liegt das ganze Tal im Abendlicht.
Tag 6Kolovrat und Abschied vom Soča-Tal
Dorf Drežnica mit Herz-Jesu-Kirche
Das Bergdorf über Kobarid liegt unter der Wand des Krn, und seine rot gedeckte Kirche gilt als eines der meistfotografierten Motive des oberen Soča-Tals.
Freilichtmuseum Kolovrat
Auf dem Grenzkamm zu Italien sind Schützengräben, Stollen und Geschützstände der italienischen Dritten Verteidigungslinie begehbar, mit Blick bis zur Adria.
Abreise ab Ljubljana
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