Reiseplan · 7 Tage · 29 Orte
7 Tage Great Ocean Road
Sieben Tage von Melbourne an der Südküste Victorias entlang: Surfstrände bei Torquay, Wasserfälle und Aussichtsstraßen um Lorne, Koalas bei Kennett River, die Buchten von Apollo Bay und zum Höhepunkt die Zwölf Apostel und die Schiffswrackküste bei Port Campbell.
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Foto: Abdus Samad Mahkri · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Melbourne
Anreise nach Melbourne
Hotel-Check-in
Das Central Business District rund um die Flinders Lane ist das dichteste Viertel der Stadt: Gassen mit Cafés, Straßenbahnen vor der Tür und alles zu Fuß erreichbar.
Federation Square
Der schräge Platz aus Sandstein- und Zinkplatten liegt gegenüber dem Bahnhof Flinders Street und ist der Punkt, an dem sich Melbourne abends trifft.
Tag 2Melbourne: Gassen, Kunst und Markt
Queen Victoria Market
Unter den offenen Hallendächern verkaufen Stände seit 1878 Obst, Käse und Wurst; in der Deli Hall bekommt man Börek und Kaffee im Stehen.
Hosier Lane
Die Kopfsteingasse hinter dem Federation Square ist von oben bis unten mit Graffiti besprüht und wird jede Woche neu übermalt.
National Gallery of Victoria
Australiens älteste Kunstsammlung zeigt europäische Meister hinter einer Glaswand aus fließendem Wasser am Eingang.
Royal Botanic Gardens Melbourne
Der Landschaftsgarten am Yarra zeigt Eukalyptushaine, einen Farnschluchtpfad und den Ornamental Lake mit Schwarzschwänen.
Eureka Skydeck
Vom 88. Stock in Southbank sieht man an klaren Tagen bis zur Port Phillip Bay und in die Richtung, in die es morgen losgeht.
Abends: Brunswick Street in Fitzroy
Die Ausgehstraße nördlich der Innenstadt reiht Plattenläden, Vintageshops und Livemusikkneipen aneinander, die bis nach Mitternacht offen sind.
Tag 3Surfküste: Torquay bis Aireys Inlet
Weiterreise nach Torquay
Hotel-Check-in
Australian National Surfing Museum
Die Sammlung in Torquay zeigt Boards von Bells-Beach-Siegern und erzählt, wie Rip Curl und Quiksilver in diesem Ort entstanden sind.
Bells Beach
Von der Holzplattform über der Steilküste blickt man auf die Welle, an der seit 1962 jedes Ostern der Rip Curl Pro ausgetragen wird.
Point Addis
Der Aussichtspunkt über der Bucht liegt in einem Meeresnationalpark; ein Holzsteg führt hinunter zum breiten, meist menschenleeren Sandstrand.
Split Point Lighthouse
Der weiße Leuchtturm mit rotem Kopf steht seit 1891 über dem Eagle Rock; von der Klippenkante sieht man die Felsnadeln im Wasser stehen.
Abends: Fairhaven Beach zum Sonnenuntergang
Der sechs Kilometer lange Strand westlich von Aireys Inlet liegt genau nach Westen, die Sonne fällt hier direkt hinter die Brandung.
Tag 4Lorne: Wasserfälle über der Bucht
Weiterreise nach Lorne
Hotel-Check-in
Teddy's Lookout
Von der Plattform über dem St George River sieht man die Straße als S-Kurve zwischen Fluss und Meer liegen – das meistfotografierte Motiv der Strecke.
Erskine Falls
Ein 30 Meter hoher Wasserfall stürzt im Regenwald hinter Lorne in einen Farnkessel; 240 Stufen führen hinunter zum Fuß des Falls.
Lorne Pier
Am Steg landen die Fischerboote an, unter den Pfählen liegt eine bekannte Tauchstelle, und auf den Balken sitzen Pelikane.
Sheoak Falls
Ein kurzer Pfad vom Straßenrand führt in 20 Minuten zu einem breiten Wasserfall, der über eine Sandsteinstufe fächert.
Abends: Mountjoy Parade in Lorne
Die Uferstraße ist die einzige Ausgehmeile der Küste: Pubs mit Livemusik, ein Eisladen und Bänke mit Blick auf die beleuchtete Bucht.
Tag 5Koalas und Kaps um Apollo Bay
Weiterreise nach Apollo Bay
Hotel-Check-in
Marriners Lookout
Ein kurzer Aufstieg über eine Kuhweide endet auf dem Grat mit Blick über die gesamte Sichel der Apollo Bay.
Apollo Bay Harbour
Im kleinen Fischerhafen werden Hummerkörbe entladen; an der Mole verkauft ein Kiosk den Fang des Tages direkt vom Boot.
Marengo Reef Seal Colony
Vom Strand südlich von Apollo Bay sieht man auf die Felsbank, auf der australische Seebären liegen – ein Fernglas hilft.
Abends: Strandpromenade von Apollo Bay
Die Uferwiese entlang der Great Ocean Road ist abends voller Grillplätze und Sternenhimmel, weil kaum Straßenlicht stört.
Tag 6Zwölf Apostel und Schiffswrackküste
Weiterreise nach Port Campbell
Hotel-Check-in
Gibson Steps
86 in den Fels geschlagene Stufen führen hinunter an den Strand, von dem aus man zwei der Kalkfelsen von unten aufragen sieht.
Twelve Apostles
Von den Aussichtsplattformen über der Steilküste stehen heute noch sieben der Kalksteintürme im Wasser – der Rest ist ins Meer gestürzt.
Loch Ard Gorge
In der schmalen Schlucht strandeten 1878 die beiden einzigen Überlebenden des Klippers Loch Ard; Treppen führen bis auf den Sand hinunter.
The Arch
Ein freistehender Felsbogen, durch den die Brandung schießt – der kürzeste Halt der Küste, direkt neben dem Parkplatz.
London Bridge
Der Doppelbogen verlor 1990 seinen Landzugang und ließ zwei Ausflügler auf der Restinsel zurück; heute ist er eine freistehende Brücke im Meer.
Abends: Foreshore von Port Campbell
Die geschützte kleine Bucht mit Steg ist der einzige sichere Badeplatz weit und breit; abends sitzt der halbe Ort auf der Wiese darüber.
Tag 7Letzte Buchten und Rückweg
The Grotto
Eine halb eingestürzte Höhle, in deren Boden ein Meerwasserbecken steht – durch die Öffnung sieht man den Horizont wie durch ein Fenster.
Bay of Islands
Der letzte Aussichtspunkt der Küste blickt auf ein Dutzend Kalkinseln, die verstreut in türkisem Wasser stehen – meist ohne andere Besucher.
Abreise ab Melbourne
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