Reiseplan · 14 Tage · 58 Orte
14 Tage Neuseeland
Zwei Wochen quer über die Südinsel: von Christchurch über Akaroa und den Sternenhimmel am Lake Tekapo zu den Gletscherzungen des Aoraki, weiter nach Wanaka und Queenstown und hinunter in den Fjord von Milford Sound.
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Foto: karen Alchin · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Christchurch
Anreise nach Christchurch
Hotel-Check-in
Quartier im wiederaufgebauten Central City rund um den Cathedral Square, von wo aus alles Innerstädtische zu Fuß erreichbar ist.
Spaziergang am Avon River
Der Uferweg zwischen Margaret Mahy Playground und Victoria Square führt an Weiden, Stechkähnen und den Gedenkstelen des Erdbebens vorbei.
Tag 2Christchurch: Beben, Gärten, Gondel
Christchurch Botanic Gardens
Rosengarten, Farnhaus und uralte Eichen in der Flussschleife des Avon, gleich neben dem Hagley Park.
Christchurch Art Gallery Te Puna o Waiwhetū
Hinter der wellenförmigen Glasfassade hängen neuseeländische Malerei und Māori-Gegenwartskunst, der Eintritt ist frei.
Quake City
Kleines Museum zum Beben von 2011 mit Trümmerstücken der alten Kathedrale und Videoberichten von Überlebenden.
Transitional Cathedral
Die Übergangskathedrale des Architekten Shigeru Ban steht auf 98 Pappröhren und ist von innen erstaunlich hell.
Christchurch Gondola
Die Seilbahn auf den Mount Cavendish gibt den Blick über die Lyttelton-Bucht und bis zu den Southern Alps frei.
Abends: New Regent Street
Die pastellfarbene Fußgängerzone im spanischen Stil ist abends beleuchtet, die alte Straßenbahn fährt hindurch.
Tag 3Akaroa: französisches Dorf im Vulkankrater
Weiterreise nach Akaroa
Hotel-Check-in
Akaroa Hafenpromenade
Zwischen Beach Road und Daly's Wharf reihen sich Holzhäuser der französischen Siedler von 1840 und der alte Zollschuppen.
Akaroa Harbour Nature Cruise
Zweistündige Bootsfahrt zu den Klippen am Kraterrand, wo die weltweit seltenen Hector-Delfine und Zwergpinguine leben.
Akaroa Lighthouse
Der 1880 gebaute Holzleuchtturm wurde von der Landspitze hierher ans Ufer versetzt und lässt sich innen besteigen.
Garden of Tāne
Ein schattiger Waldpark mit Wegen durch einheimische Bäume, der oberhalb des historischen Friedhofs zum Aussichtspunkt führt.
Abends: Rue Lavaud
Die Hauptstraße mit ihren französischen Straßennamen, kleinen Galerien und Weinbars bummelt man nach dem Essen ab.
Tag 4Lake Tekapo: türkises Wasser, dunkler Himmel
Weiterreise nach Lake Tekapo
Hotel-Check-in
Church of the Good Shepherd
Die Steinkirche von 1935 steht frei am Ufer, ihr Altarfenster rahmt den See und die Zweitausender dahinter.
Mount John Summit Circuit
Der Rundweg über den Aussichtsberg führt an den Kuppeln der Universitätssternwarte vorbei, unten liegt das ganze Becken.
Tekapo Springs
Drei warme Becken am Hang mit Blick über den See, gut für die Beine nach der Fahrt.
Abends: Sternenhimmel am Seeufer
Das Mackenzie Basin ist Dark Sky Reserve — bei klarer Nacht stehen Milchstraße und Magellansche Wolken über dem Wasser.
Tag 5Aoraki/Mount Cook: ins Hooker Valley
Weiterreise nach Aoraki/Mount Cook
Hotel-Check-in
Kea Point Track
Kurzer Weg durch Tussockgras zur Moränenkante mit Blick auf die Mueller-Gletscherzunge und die Wand des Mount Sefton.
Hooker Valley Track
Der bekannteste Talweg des Landes quert drei Hängebrücken und endet am Hooker Lake, auf dem Eisberge treiben.
Sir Edmund Hillary Alpine Centre
Museum und Planetarium zum Erstbesteiger des Everest, der hier im Tal seine Bergsteigerlaufbahn begann.
Abends: Sternenwarte am Governors Bush
Der kurze Waldweg hinter dem Dorf endet auf einer Lichtung, von der aus der Nachthimmel des Dark Sky Reserve offen liegt.
Tag 6Tasman-Gletscher und Eisberge
Tasman Glacier View Track
Gut 300 Stufen führen auf die Seitenmoräne, von der man den 23 km langen Tasman-Gletscher und seinen Endsee überblickt.
Blue Lakes
Die kleinen Seen in der alten Gletschermulde sind längst grün statt blau, weil sie nur noch Regenwasser sammeln.
Bootsfahrt am Tasman-Gletschersee
Mit dem Schlauchboot zwischen abgebrochenen Eisbergen bis dicht an die schuttbedeckte Gletscherfront.
Red Tarns Track
Steiler Anstieg über dem Dorf zu zwei Tümpeln, von denen aus Aoraki im Abendlicht dem Betrachter genau gegenübersteht.
Abends: Aussichtsdeck am Hermitage
Vom Deck vor dem Hotel färbt sich die Ostwand des Aoraki nach Sonnenuntergang noch lange rosa.
Tag 7Nach Wanaka an den See
Weiterreise nach Wanaka
Hotel-Check-in
Der Wanaka Tree am Seeufer
Die einzeln im Flachwasser stehende Weide ist der meistfotografierte Baum des Landes, vom Uferweg gut zu sehen.
Puzzling World
Schiefes Haus, Illusionsräume und ein großes Holzlabyrinth — schrullig, aber seit 1973 eine Institution am Ort.
Rippon Vineyard
Die Terrassen dieses Bioweinguts fallen direkt zum See ab, im Verkostungsraum gibt es Pinot Noir aus Central Otago.
Abends: Cinema Paradiso
Kino mit ausrangierten Sofas und einem alten Morris Minor als Sitzreihe, in der Pause gibt es hausgebackene Cookies.
Tag 8Wanaka: Aussichtsberge und Buchten
Mount Iron Track
Der von Gletschern rundgeschliffene Hügel am Ortsrand ist in 45 Minuten bestiegen und zeigt beide Seen auf einmal.
Diamond Lake & Rocky Mountain
Ein Steg führt um den kleinen Bergsee, der Weg darüber endet auf einem Felskopf mit Blick bis zum Mount Aspiring.
Glendhu Bay
Kiesbucht mit Weiden am Ufer, wo die Einheimischen schwimmen und das Wasser windgeschützt still liegt.
Wanaka Lavender Farm
Felder in Blau und Violett vor den Bergen, dazu Alpakas und Lavendeleis aus der eigenen Ernte.
Abends: Uferpfad zum Eely Point
Der flache Weg am Wasser entlang zur Landzunge ist der beste Platz für den Sonnenuntergang über dem See.
Tag 9Über die Crown Range nach Queenstown
Weiterreise nach Queenstown
Hotel-Check-in
Queenstown Gardens
Auf der Halbinsel vor der Stadt stehen Mammutbäume, ein Rosengarten und ein Frisbeegolf-Parcours am Seeufer.
Skyline Gondola auf Bob's Peak
Die steilste Seilbahn der Südhalbkugel fährt 450 Höhenmeter hinauf, oben liegt das Wakatipu-Becken bis Glenorchy offen.
Fahrt mit der TSS Earnslaw
Der kohlebefeuerte Dampfer von 1912 tuckert über den See, im Maschinenraum darf man den Heizern zusehen.
Abends: Queenstown Mall und Ballarat Street
Die Fußgängerzone im alten Goldgräberkern ist abends voll, an der Ecke steht die Schlange vor der bekanntesten Burgerbude.
Tag 10Goldgräber in Arrowtown, Wein in Gibbston
Arrowtown Chinese Settlement
Restaurierte Steinhütten am Fluss, in denen chinesische Goldsucher der 1870er Jahre am Rand der Siedlung lebten.
Lakes District Museum
Ortsgeschichte vom Goldrausch bis heute; hier leiht man sich auch die Pfanne zum Goldwaschen im Arrow River.
Buckingham Street
Bunte Holzfassaden aus der Goldgräberzeit, dahinter Buchladen, Käserei und die alte Postkutschenstation.
Kawarau Bungy Bridge
An der Hängebrücke von 1880 wurde 1988 das kommerzielle Bungyspringen erfunden; zusehen kostet nichts.
Gibbston Valley Winery
Verkostung von Pinot Noir in einem in den Fels getriebenen Weinkeller mitten in der Kawarau-Schlucht.
Abends: Blue Door Bar
Hinter der blauen Tür im Hinterhof knistert ein Kaminfeuer, es gibt Wein aus der Region und oft Livemusik.
Tag 11Te Anau: Tor nach Fiordland
Weiterreise nach Te Anau
Hotel-Check-in
Kepler Control Gates am Seeufer
Am Wehr beginnt der Kepler Track; von der Brücke sieht man den Waiau River und die Murchison Mountains gegenüber.
Punanga Manu o Te Anau
Vogelschutzgebiet am See, in dem der flugunfähige Takahē zu sehen ist, den man 50 Jahre lang für ausgestorben hielt.
Te Anau Glowworm Caves
Bootsfahrt über den See und dann im Dunkeln durch die Kalksteinhöhle unter der Decke voller Glühwürmchen.
Abends: Sonnenuntergang am Lake Te Anau
Vom Uferweg an der Lakefront Drive färben sich die Berge des Nationalparks gegenüber im letzten Licht.
Tag 12Milford Sound: der Fjord
Weiterreise nach Milford Sound
Hotel-Check-in
Milford Sound Bootsfahrt
Zwei Stunden zwischen den bis zu 1200 m hohen, steil abfallenden Wänden bis zur Tasmansee, vorbei an den Stirling Falls und Robbenfelsen.
The Chasm
Kurzer Rundweg über zwei Brücken, unter denen der Cleddau River runde Kessel in den Fels gefräst hat.
Homer Tunnel Ostportal
Am Portal im Felskessel stehen Keas auf der Leitplanke, ringsum stürzen nach Regen Dutzende Wasserfälle herunter.
Abends: Sternenhimmel über dem Fjord
Vom Deepwater Basin hinter dem Hafen ist es stockdunkel, nur der Fjord und der Mitre Peak zeichnen sich ab.
Tag 13Zurück nach Queenstown ans Wasser
Weiterreise nach Queenstown
Hotel-Check-in
Bob's Cove Track
Waldweg zu einer Bucht mit ungewöhnlich türkisem Wasser, dahinter stehen die Kalköfen der ersten Siedler.
Onsen Hot Pools
Private Holzwannen mit Fenster, das sich zur Shotover-Schlucht hin ganz öffnen lässt.
Frankton Arm Uferweg
Flacher Weg am Seearm entlang mit Blick auf die Remarkables, abends fliegen hier die Wasserflugzeuge ein.
Abends: Uferpromenade am Lake Wakatipu
Zwischen Steamer Wharf und Marine Parade sitzt abends die halbe Stadt auf der Wiese am Wasser.
Tag 14Letzter Blick über das Wakatipu-Becken
Queenstown Hill Time Walk
Zickzackweg durch Douglasien zum Basket of Dreams, einem Stahlkorb, durch den man auf See und Remarkables blickt.
Kiwi Birdlife Park
Im Gehege am Rand der Queenstown Gardens sieht man Kiwis im abgedunkelten Haus und wird bei der Fütterung dazugeholt.
Abreise ab Queenstown
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