Reiseplan · 7 Tage · 30 Orte
7 Tage Kreta
Sieben Tage Westkreta: vier Nächte im venezianischen Chania mit Altstadt, Akrotiri-Klöstern und der Samaria-Schlucht, dann über die Berge an die Südküste nach Chora Sfakion mit Loutro, Imbros-Schlucht und Frangokastello.
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Foto: Pham Ngoc Anh · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft im venezianischen Chania
Anreise nach Chania
Hotel-Check-in
Quartier im Topanas-Viertel oberhalb des Hafens, wo die venezianischen Gassen so eng sind, dass kein Auto hineinpasst.
Venezianischer Hafen von Chania
Das halbrunde Hafenbecken mit der ägyptischen Leuchtturmspitze, den Arsenali-Bogenhallen und der Kuppel der Küçük-Hasan-Moschee.
Abends: Topanas-Viertel
Die Gassen Zampeliou und Theotokopoulou mit Weinbars in venezianischen Hauseingängen, abends bis spät belebt.
Tag 2Chanias Altstadt zwischen Markt und Mole
Dimotiki Agora (Markthalle)
Kreuzförmige Markthalle von 1913 mit Ständen für Graviera, Bergkräuter, Oliven und Raki.
Etz Hayyim Synagoge
Die wiederhergestellte Synagoge im Judenviertel Evraiki, mit Mikwe im Hof und einer Gedenkwand für die 1944 deportierte Gemeinde.
Nautisches Museum Kreta
Schiffsmodelle vom minoischen Ruderboot bis zur Fregatte und ein ganzer Saal zur Luftlandeschlacht um Kreta 1941.
Firkas-Festung
Die venezianische Bastion am Hafeneingang, wo 1913 die griechische Flagge gehisst wurde; von der Mauerkrone sieht man über das ganze Becken.
Splantzia-Viertel
Der schattige Platz 1821 unter einer alten Platane mit der Kirche Agios Nikolaos, die noch das Minarett ihrer Zeit als Moschee trägt.
Nea Chora Strand
Der Stadtstrand zehn Gehminuten westlich der Altstadt, flach abfallend, mit Fischtavernen direkt hinter dem Sand.
Abends: Alte Hafenmole zum Leuchtturm
Der 500 Meter lange Wellenbrecher hinaus zum venezianischen Leuchtturm, abends beleuchtet und mit Blick zurück auf die Hafenfront.
Tag 3Akrotiri — Klöster und stille Buchten
Kloster Agia Triada Tzagarolon
Venezianisch-barocke Klosteranlage von 1634 mit ockerfarbener Fassade, eigener Ölmühle und Weinkellerei im Hof.
Kloster Gouverneto
Festungsartiges Kloster von 1548 am Rand der Hochebene; von hier führen Stufen hinab zur Bärenhöhle Arkoudiotissa.
Stavros-Bucht
Die fast kreisrunde, sehr flache Bucht unter dem Felsberg, an dem „Alexis Sorbas" gedreht wurde.
Marathi-Strand
Zwei kleine Sandbuchten mit türkisem Wasser an der Ostseite der Halbinsel, mit Blick auf die Bucht von Souda.
Venizelos-Gräber
Die Grabplatten von Eleftherios und Sophoklis Venizelos auf der Felskante, mit dem weitesten Blick über Chania und die Weißen Berge.
Abends: Bars an der Sarpidona-Straße
Die Gasse hinter den Arsenali, wo sich abends die Cocktailbars und Rakadika bis in die Nacht füllen.
Tag 4Die Samaria-Schlucht ans Libysche Meer
Omalos-Hochebene und Xyloskalo
Der hölzerne Treppenabstieg auf 1.230 Metern, von dem aus die Schlucht 600 Meter tief unter dem Gingilos abfällt.
Verlassenes Dorf Samaria
Das 1962 für den Nationalpark geräumte Dorf mit der Kirche Ossia Maria von 1379 und den Rastplätzen unter Zypressen.
Sideroportes (Eiserne Pforte)
Die engste Stelle der Schlucht: drei Meter breit zwischen 300 Meter hohen Wänden.
Strand von Agia Roumeli
Der graue Kiesstrand am Schluchtausgang, wo man sich vor der Fähre im Libyschen Meer abkühlt.
Abends: Katechaki-Platz an der Ostmauer
Der Platz am Grand Arsenal unter der venezianischen Stadtmauer, abends mit Blick über die beleuchtete Hafenfront.
Tag 5Über die Weißen Berge nach Sfakia
Weiterreise nach Chora Sfakion
Hotel-Check-in
Hafen von Chora Sfakion
Der winzige Fährhafen unter der Felswand, von dem die Boote nach Loutro und Agia Roumeli ablegen.
Loutro
Weiß-blaues Fischerdorf ohne Straßenanschluss, nur per Boot oder Küstenpfad erreichbar, an einer geschützten Bucht.
Glyka Nera (Sweetwater Beach)
Kieselstrand unter senkrechter Felswand, in dem Süßwasserquellen direkt aus dem Kies ins Meer sickern.
Abends: Uferpromenade von Chora Sfakion
Die kurze Tavernenzeile über dem Wasser, wo abends die Rückkehrer der Schluchtwanderungen sitzen.
Tag 6Imbros-Schlucht und Frangokastello
Imbros-Schlucht
Acht Kilometer bergab durch eine Schlucht, die sich stellenweise auf zwei Meter verengt — der Rückzugsweg der Alliierten 1941.
Frangokastello
Venezianische Kastellruine von 1371 direkt am Sand, um die sich die Sage der Drosoulites, der Morgentau-Schatten, rankt.
Orthi Ammos Strand
Dünenstrand östlich der Burg mit sehr flachem, warmem Wasser über hellem Sand.
Abends: Strandbar am Frangokastello
Die Terrassen gegenüber der Burg, von denen aus die Mauern im letzten Licht rot werden.
Tag 7Bergsee, Aptera und Abflug
Kournas-See
Kretas einziger Süßwassersee, türkis unter den Hängen der Weißen Berge, mit Tretbooten und Wasserschildkröten am Ufer.
Antike Stadt Aptera
Ausgrabungsfeld auf dem Plateau über der Bucht von Souda mit gewaltigen römischen Zisternen und einem kleinen Theater.
Abreise ab Chania
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