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Reiseplan · 6 Tage · 27 Orte

6 Tage Seoul

Sechs Tage Seoul: drei der fünf Königspaläste und Bukchon, Gangnam mit Bongeunsa und K-Pop, Hongdae und der Han-Fluss, die Marktgassen um Gwangjang und Dongdaemun — und jeden Abend ein Viertel, das erst nach Sonnenuntergang wach wird.

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6 Tage Seoul

Foto: Jaythen Bag-ayan · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft und erster Abend in Myeongdong

    1. Anreise nach Seoul

    2. Hotel-Check-in

      Myeongdong liegt zwischen Namsan und Stadtmitte: zwei U-Bahn-Linien vor der Tür, abends Garküchen bis Mitternacht auf der Straße.

    3. Myeongdong-Straßenmarkt

      Ab dem frühen Abend stehen in den Fußgängergassen Hunderte Garküchenwagen mit Käse-Hummer, Eierbrot und gegrillten Tintenfischspießen.

  2. Tag 2Paläste, Bukchon und Insadong

    1. Gyeongbokgung-Palast

      Der größte Joseon-Palast mit Thronhalle Geunjeongjeon und dem auf Pfeilern im Teich stehenden Pavillon Gyeonghoeru; um 10:00 zieht die Wachablösung am Gwanghwamun-Tor auf.

    2. Nationales Volkskundemuseum Koreas

      Im Nordosten des Palastgeländes zeigen drei Säle Alltag, Jahreslauf und Lebensstationen der Koreaner vom Reisbau bis zur Trauerfeier.

    3. Bukchon Hanok-Dorf

      An den Hanggassen zwischen den beiden Palästen stehen mehrere hundert bewohnte Hanok-Häuser mit geschwungenen Ziegeldächern; Aussicht am besten von der Bukchon-ro 11-gil.

    4. Changdeokgung-Palast mit Geheimem Garten

      Der UNESCO-Palast schmiegt sich an den Hang, dahinter liegt der Huwon mit Lotosteich und Lesepavillon, den man nur im geführten Rundgang betritt.

    5. Insadong-Gasse

      In der Hauptgasse und den Seitenarmen reihen sich Pinsel- und Papierläden, Antiquariate und Teehäuser, dazwischen das spiralförmige Ssamziegil-Haus.

    6. Abends: Cheonggyecheon-Bachpromenade

      Der freigelegte Stadtbach liegt sechs Meter unter dem Verkehr, abends beleuchtet und über Trittsteine zu queren — vom Springbrunnen an der Gwanghwamun-Kreuzung ostwärts.

  3. Tag 3Gangnam: Tempel, K-Pop und Königsgräber

    1. Bongeunsa-Tempel

      Zwischen den Bürotürmen liegt eine 1.200 Jahre alte Klosteranlage mit 23 Meter hohem Mireuk-Buddha; morgens hört man die Sutrenrezitation in der Haupthalle.

    2. Starfield-Bibliothek im COEX

      Im Untergeschoss des größten Untergrund-Einkaufszentrums Asiens stehen 13 Meter hohe Regalwände mit 50.000 frei zugänglichen Büchern.

    3. K-Pop Square am COEX

      Die 80 Meter breite, gekrümmte LED-Wand am Artium-Gebäude zeigt die berühmte Wellen-Illusion und K-Pop-Videos; im Haus saß bis 2020 das SMTOWN-Museum der Agentur von EXO und Girls' Generation.

    4. Garosu-gil in Sinsa

      Die Ginkgo-Allee ist Seouls Schaufenster für koreanische Modelabels und Concept Stores, in den Seitengassen (Serosu-gil) sitzen die kleinen Cafés.

    5. Seonjeongneung-Königsgräber

      Drei bewaldete Grabhügel des 15. und 16. Jahrhunderts mitten im Bankenviertel, mit steinernen Wächterfiguren und dem hölzernen Opferpavillon davor.

    6. Abends: Apgujeong Rodeo-Straße

      Das Ausgehviertel nördlich der Dosan-daero füllt sich nach 20:00 mit Dessertcafés, Pojangmacha-Zelten und dem Hallyu-Star-Sternenweg K-Star Road.

  4. Tag 4Westliches Seoul: Hongdae und der Han

    1. Seodaemun-Gefängnismuseum

      In den erhaltenen Backsteinzellen der japanischen Kolonialzeit werden Verhörräume, Hofgänge und die Geschichte der Unabhängigkeitsbewegung gezeigt.

    2. Campus der Ewha-Frauenuniversität

      Das ECC von Dominique Perrault schneidet als gläserne Schlucht in den Hang — links und rechts sechs Etagen Uni unter der Erde, oben eine Rasentreppe.

    3. Hongdae-Straßenkunst und Playground

      Rund um den kleinen Platz vor der Hongik-Universität treten am Nachmittag Tanzcrews und Straßenmusiker auf, die Nebengassen sind flächendeckend bemalt.

    4. Gyeongui-Linien-Park in Yeonnam-dong

      Auf der stillgelegten Bahntrasse zieht sich ein schmaler Grünstreifen durch das Viertel, gesäumt von Röstereien, Buchläden und Picknickdecken.

    5. Hangang-Park Yeouido

      Breite Uferwiesen am Nordufer der Flussinsel mit Fahrradverleih, Fähranleger und Blick auf die Bürotürme — im Frühjahr blühen die Kirschbäume der Yunjung-ro.

    6. Abends: Banpo-Brücke mit Mondlicht-Regenbogenbrunnen

      Von April bis Oktober speit die Brücke abends auf 570 Metern beleuchtete Wasserfächer in den Han, zu sehen vom Sebitseom-Ufer aus.

  5. Tag 5Märkte, Stadtmauer und Dongdaemun

    1. Gwangjang-Markt

      Koreas ältester überdachter Markt: In der Mittelgasse sitzt man an Blechtresen vor Bindaetteok-Mungbohnenpuffern und dem Reisrollen-Klassiker Mayak Gimbap.

    2. Dongdaemun Design Plaza

      Zaha Hadids fugenlose Aluminiumwelle beherbergt Ausstellungshallen, dahinter liegen die im Bau freigelegten Fundamente der alten Militärkaserne.

    3. Seoul-Stadtmauer am Naksan

      Der Wehrgang von 1396 zieht sich über den Rücken des Hausbergs; von der Mauerkrone sieht man nach Westen bis zum Inwangsan.

    4. Ihwa-Mural-Dorf

      Im Hanggewirr unter der Stadtmauer haben Künstler Treppen, Mauern und Stromkästen bemalt — Wohnviertel, also leise gehen.

    5. Dongmyo-Flohmarkt

      Rund um den Guan-Yu-Schrein breiten Händler Schallplatten, Militärjacken und Elektronikkram auf Planen aus, dazwischen Gemüsestände.

    6. Abends: Euljiro Nogari-Gasse

      In der Gasse hinter der Euljiro-3-ga-Station stellen die alten Bierschänken abends Klapptische auf die Straße, dazu getrockneter Nogari-Seelachs.

  6. Tag 6Letzter Vormittag am Rathausplatz

    1. Deoksugung-Palast

      Der kleinste der Paläste mischt Holzhallen mit dem neoklassizistischen Seokjojeon; um 11:00 marschiert die Wachablösung durch das Daehanmun-Tor.

    2. Seoullo 7017

      Die zur Gartenpromenade umgebaute Hochstraße führt mit 645 bepflanzten Betonkübeln über die Gleise des Hauptbahnhofs.

    3. Abreise ab Seoul

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