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Reiseplan · 8 Tage · 34 Orte

8 Tage Japanische Alpen

Acht Tage von Nagoya über Takayamas Kaufmannsgassen und die Gasshō-Dörfer von Shirakawa-gō in die Onsen von Okuhida — mit einem Tag im Hochtal Kamikōchi und einem Ausklang unter der schwarzen Burg von Matsumoto.

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8 Tage Japanische Alpen

Foto: fuJi waru · Pexels

Die Route auf der Karte

Der Plan, Tag für Tag

  1. Tag 1Ankunft in Nagoya

    1. Anreise nach Nagoya

    2. Hotel-Check-in

      Sakae ist Nagoyas Ausgehviertel: zwei U-Bahn-Linien kreuzen sich hier, der Hauptbahnhof für den Zug in die Berge liegt zwei Stationen entfernt.

    3. Oasis 21

      Über dem Busbahnhof schwebt ein wassergefülltes Glasdach, über das ein Rundweg führt und von dem aus man die beleuchtete Kreuzung von Sakae überblickt.

  2. Tag 2Takayamas Altstadt

    1. Weiterreise nach Takayama

    2. Hotel-Check-in

    3. Takayama-Jinya

      Der einzige erhaltene Amtssitz der Tokugawa-Verwaltung mit Tatami-Amtsstuben, Reisspeicher und dem Verhörraum samt Foltergerät.

    4. Sanmachi Suji

      Drei Gassen aus dunklen Kaufmannshäusern der Edo-Zeit, dazwischen Sake-Brauereien, die ihre Zedernkugel über der Tür hängen haben.

    5. Yoshijima-Haus

      Ein Sake-Brauerhaus von 1907, dessen Balkengerüst über dem Wohnraum von einem Oberlicht beleuchtet wird — das meistfotografierte Innere der Stadt.

    6. Miyagawa-Uferpromenade

      Der Weg am Miyagawa führt an Weiden und Karpfenbecken vorbei zu den roten Brücken, an denen morgens der Markt steht.

    7. Abends: Kokubunji-dori

      Die Hauptgasse zwischen Bahnhof und Altstadt mit Izakayas, Sake-Ausschank und einigen Läden, die bis in den Abend offen haben.

  3. Tag 3Hida-Dörfer und Tempelweg

    1. Miyagawa-Morgenmarkt

      Bäuerinnen aus dem Hida-Tal verkaufen am Flussufer eingelegtes Gemüse, Miso und Äpfel — ab sieben Uhr, gegen Mittag ist alles abgebaut.

    2. Hida-no-Sato Freilichtmuseum

      Dreißig umgesetzte Bauernhäuser mit Strohdächern um einen Teich, in denen Weberinnen und Korbflechter ihr Handwerk zeigen.

    3. Sakurayama Hachiman-gū

      Der Schrein am nördlichen Stadtrand, zu dessen Herbstfest die geschnitzten Prunkwagen durch die Altstadt gezogen werden.

    4. Takayama Yatai Kaikan

      Vier der goldbeschlagenen Festwagen stehen hier ganzjährig in einer Halle, darunter einer mit Marionetten, die über Seilzüge tanzen.

    5. Higashiyama-Wanderweg

      Ein gepflasterter Pfad verbindet gut ein Dutzend Tempel und Friedhöfe am Osthang, oben mit Blick über die Dächer der Altstadt.

    6. Abends: Nakabashi-Brücke

      Die rot lackierte Brücke über den Miyagawa wird abends angestrahlt und spiegelt sich im Wasser — der ruhigste Blick auf die Altstadt.

  4. Tag 4Gasshō-Dächer in Shirakawa-gō

    1. Weiterreise nach Shirakawa-gō

    2. Hotel-Check-in

    3. Wada-Haus

      Das größte Gasshō-Haus des Dorfes, bis heute bewohnt; im Dachgeschoss stehen noch die Gerätschaften der Seidenraupenzucht.

    4. Freilichtmuseum Gasshō-zukuri Minkaen

      Am anderen Flussufer stehen 25 gerettete Strohdachhäuser, in einem davon wird über der offenen Feuerstelle Buchweizen geröstet.

    5. Myōzenji-Tempel

      Ein Tempel, dessen Glockenturm und Haupthalle selbst unter Stroh liegen — im Wohnteil ist der rußgeschwärzte Dachstuhl begehbar.

    6. Shiroyama-Aussichtspunkt

      Von der Burgruine über dem Dorf sieht man die spitzen Strohdächer zwischen den Reisfeldern liegen, dahinter die Ryōhaku-Berge.

    7. Kanda-Haus

      Ein Kaufmannshaus mit vier Etagen unter dem Dach, in dem das Feuer im Irori ständig brennt — der Rauch konserviert das Stroh.

    8. Abends: Ogimachi bei Lampenlicht

      Wenn die Tagesbusse weg sind, liegt das Dorf still da; ein Rundgang zwischen den erleuchteten Häusern und den Wasserbecken der Löschanlage.

  5. Tag 5Okuhida: Seilbahn und Rotenburo

    1. Weiterreise nach Hirayu Onsen

    2. Hotel-Check-in

    3. Hirayu-Ōtaki-Wasserfall

      Ein 64 Meter hoher Wasserfall am Ortsrand, über einen Waldweg von zwanzig Minuten zu erreichen; im Winter friert er zu blauem Eis.

    4. Shinhotaka-Seilbahn

      Die zweistöckige Gondel zieht auf 2156 Meter hinauf, oben steht man auf einer Terrasse der Hotaka-Kette und dem Yari-ga-take gegenüber.

    5. Shinhotaka no Yu

      Ein gemauertes Freiluftbecken direkt am Gamata-Fluss unter der Brücke, gespeist von der Quelle und gegen eine kleine Spende zugänglich.

    6. Abends: Hirayu-Onsen-Rotenburo

      Die Freiluftbecken am Waldrand von Hirayu sind bis in den Abend geöffnet — heißes, eisenhaltiges Wasser unter Buchen und Sternen.

  6. Tag 6Hochtal Kamikōchi

    1. Taishō-ike

      Der Teich entstand 1915, als der Vulkan Yake-dake den Azusa-Fluss aufstaute; aus dem Wasser ragen noch die Stümpfe der ertrunkenen Bäume.

    2. Kappa-bashi-Brücke

      Die hölzerne Hängebrücke über den türkisgrünen Azusa ist der Mittelpunkt des Tals, mit der Hotaka-Kette genau in der Achse.

    3. Myōjin-ike und Hotaka-Schrein

      Eine Stunde flussaufwärts liegt ein klarer Quellteich am Fuß des Myōjin-dake, daneben das Bergheiligtum mit seinen Ruderbooten.

    4. Weston-Denkmal

      Ein Bronzerelief am Felsen erinnert an den englischen Pfarrer Walter Weston, der die Japanischen Alpen als Bergsteigerziel bekannt machte.

    5. Abends: Fußbad am Hirayu-Busterminal

      Zurück im Tal wärmt das kostenlose Fußbad neben dem Busbahnhof die Beine nach dem Tag auf den Kieswegen.

  7. Tag 7Die schwarze Burg von Matsumoto

    1. Weiterreise nach Matsumoto

    2. Hotel-Check-in

    3. Matsumoto-Burg

      Der schwarz getäfelte Hauptturm von 1594 steht im Wassergraben; innen führen steile Holzstiegen an Schießscharten und Musketensammlung vorbei nach oben.

    4. Nawate-dori

      Eine Ladengasse am Bach unterhalb der Burg, deren Wahrzeichen der Frosch ist — Süßigkeitenstände, Trödel und ein kleiner Schrein.

    5. Yohashira-Schrein

      Der Stadtschrein zwischen Nawate und Nakamachi, mit vier Gottheiten und einer der ältesten Torii-Reihen der Stadt.

    6. Nakamachi-dori

      Schwarzweiß verputzte Kura-Speicher, die den Stadtbrand überstanden, beherbergen heute Handwerksläden, Röstereien und Sake-Ausschank.

    7. Abends: Isemachi

      Matsumotos Ausgehviertel westlich des Metoba-Flusses, ein enges Netz aus Izakayas, Sake-Bars und Nudelküchen.

  8. Tag 8Uhren, Kunst und Heimreise

    1. Matsumoto Timepiece Museum

      Hinter der größten Pendeluhr Japans stehen mehrere hundert alte Uhren, viele davon aufgezogen und laufend.

    2. Matsumoto City Museum of Art

      Das Haus zeigt die Punktbilder und Kürbisse der hier geborenen Yayoi Kusama, dazu Kalligrafie von Shinzan Kamijo.

    3. Abreise ab Matsumoto

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