Reiseplan · 6 Tage · 29 Orte
6 Tage Tokio
Sechs Tage Tokio, Viertel für Viertel: Asakusa und Ueno für das alte Edo, Shibuya und Harajuku für die Gegenwart, Ginza und Tsukiji für Handwerk und Fisch, Yanaka und Akihabara für die beiden Extreme der Stadt — abends jeweils eine Gasse, in der wirklich noch Licht brennt.
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Foto: Rin Gakusho · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Shinjuku
Anreise nach Tokio
Hotel-Check-in
Quartier östlich des Bahnhofs Shinjuku, mitten im dichtesten Verkehrsknoten der Welt und zu Fuß an allen Gassen und Kaufhäusern des Viertels.
Omoide Yokocho
Zwei Handbreit schmale Gassen mit rußgeschwärzten Yakitori-Buden aus der Nachkriegszeit, in denen sechs Gäste an der Theke schon voll bedeutet.
Tag 2Alt-Edo: Asakusa, Skytree & Ueno
Sensō-ji
Tokios ältester Tempel mit dem riesigen roten Papierlampion des Kaminarimon und dem Weihrauchkessel, dessen Rauch sich die Gläubigen über die schmerzenden Stellen fächeln.
Nakamise-dōri
Die 250 Meter lange Budenzeile zum Tempel hinauf, an der es seit Generationen Ningyōyaki, Reiscracker und Fächer gibt.
Kappabashi-Küchenstraße
Straßenzug der Gastronomiehändler, in dem man Yanagiba-Messer, Gusseisenpfannen und die täuschend echten Plastikspeisen aus den Schaufenstern kaufen kann.
Tokyo Skytree
Mit 634 Metern der höchste Turm Japans; vom Tembo Deck sieht man den Sumida sich durch die Stadt schlängeln und bei klarer Sicht den Fuji.
Nationalmuseum Tokio
Ältestes Museum des Landes im Ueno-Park, dessen Honkan Schwerter, Rüstungen und Ukiyo-e in einer einzigen ruhigen Runde zeigt.
Abends: Ameyoko-Markt
Lärmige Marktgasse unter der Hochbahn zwischen Ueno und Okachimachi, in der abends die Fischhändler ausrufen und die Stehkneipen aufmachen.
Tag 3Meiji, Harajuku & Shibuya
Meiji-Schrein
Schintō-Schrein für Kaiser Meiji, den man durch einen Wald aus 100.000 gestifteten Bäumen und unter riesigen Zypressen-Torii erreicht.
Takeshita-dōri
Die enge Jugendstraße Harajukus mit Crêpe-Ständen, Purikura-Kabinen und Läden, in denen sich Tokios Schulmode alle paar Monate neu erfindet.
Omotesandō
Von Zelkoven gesäumte Prachtstraße, an der Ando, Herzog & de Meuron und SANAA je ein Flagship-Haus gebaut haben — Architekturbummel mehr als Einkauf.
Shibuya Crossing
Die berühmteste Kreuzung der Welt, auf der bei jeder Grünphase bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig losgehen; der beste Blick ist vom Übergang am Bahnhof.
Shibuya Sky
Offenes Dach im 47. Stock des Scramble Square, wo man ohne Glas dazwischen 230 Meter über der Kreuzung steht — Zeitfenster vorab buchen.
Yoyogi-Park
Weite Rasenflächen hinter dem Meiji-Wald, auf denen sonntags Trommelgruppen, Rockabillys und Hundebesitzer ihre feste Ecke haben.
Abends: Nonbei Yokochō
Die „Säufergasse" an den Bahngleisen von Shibuya: zwei Reihen winziger Bars, in denen oft nur fünf Hocker vor der Theke stehen.
Tag 4Tsukiji, Ginza & Kaiserpalast
Tsukiji Außenmarkt
Die Händlerzeilen des alten Fischmarkts sind geblieben: Tamagoyaki am Spieß, Messerschmiede, Trockenfisch und Seeigel direkt aus der Schale.
Hama-rikyū-Garten
Ehemaliger Falknereigarten der Shōgune am Wasser, mit einem gezeitenabhängigen Teich und einem Teehaus auf Stelzen vor den Hochhäusern von Shiodome.
Ginza Chūō-dōri
Tokios teuerste Meile mit Wako-Uhrturm, Kabuki-Fassaden und dem Itoya-Schreibwarenhaus über zwölf Etagen; sonntags ist die Straße autofrei.
Kaiserpalast Ost-Garten
Der öffentlich zugängliche Teil der Palastanlage mit den zyklopischen Steinmauern und dem Sockel des 1657 abgebrannten Hauptturms von Edo.
Bahnhof Tokio Marunouchi
Backsteinbau von 1914, nach alten Plänen samt Kuppeln rekonstruiert; im Untergeschoss liegen Character Street und die Ramen-Gasse.
Abends: Yūrakuchō Gado-shita
Izakaya und Yakitori-Grills unter den Bögen der Hochbahn, wo Angestellte im Hemd nach Feierabend im Stehen anstoßen.
Tag 5Yanaka, Nezu & Akihabara
Yanaka Ginza
Kurze Ladenstraße im vom Krieg verschonten Altstadtviertel, mit Kroketten aus der Metzgerei, Sembei-Bäckern und den Katzen auf der Treppe.
Yanaka-Friedhof
Weitläufiger Kirschbaum-Friedhof, auf dem der letzte Shōgun Tokugawa Yoshinobu liegt und in dem Alt-Tokio noch hörbar still ist.
Nezu-Schrein
Schrein von 1706 im Stil von Nikkō, dessen Hang ein Tunnel aus Hunderten kleiner roter Torii hinaufführt; im April blühen die Azaleen.
Kanda Myōjin
Stadtschrein aus dem Jahr 730, an dem IT-Firmen ihre Server segnen lassen und Anime-Ema neben denen der Geschäftsleute hängen.
Akihabara Elektroviertel
Acht Stockwerke hohe Elektronik- und Manga-Häuser, dazwischen die Radio Kaikan-Vitrinen und die winzigen Bauteilstände unter der Bahntrasse.
Nikolai-Kathedrale Ochanomizu
Russisch-orthodoxe Kuppelkirche von 1891, nach dem Kantō-Beben wieder aufgebaut und ein völlig unerwarteter Anblick über dem Kanda-Fluss.
Abends: Chūō-dōri in Akihabara
Die Hauptstraße im Neonlicht der Spielhallen, in denen bis spät an den Automaten gestapelt und getanzt wird.
Tag 6Bucht von Tokio & Heimflug
teamLab Planets Toyosu
Begehbare Lichträume, durch die man barfuß und knietief durch warmes Wasser geht — Zeitfenster-Ticket unbedingt vorab buchen.
Odaiba Seaside Park
Sandbucht mit Blick auf die Rainbow Bridge und die verkleinerte Freiheitsstatue, letzter ruhiger Spaziergang vor dem Flughafen.
Abreise ab Tokio
Mach daraus deine Reise
Viatro AI öffnet diesen Plan in der App — mit Karte, Wegzeiten und Öffnungszeiten. Tage, Tempo und Orte änderst du dort selbst.





