Reiseplan · 8 Tage · 33 Orte
8 Tage Oman
Acht Tage vom Souq in Mutrah über die Lehmfestung von Nizwa und die Rosenterrassen des Jabal Akhdar bis zu einer Nacht zwischen den Dünen der Wahiba Sands. Der Rückweg führt über die Dhau-Werften von Sur und die Küstenwadis nach Maskat.
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Foto: Chris Oberman · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Maskat
Anreise nach Maskat
Hotel-Check-in
Das Quartier liegt in Mutrah, dem alten Hafenviertel mit der Corniche vor der Tür und dem Souq eine Gasse dahinter.
Mutrah-Souq
Überdachte Gassen mit Weihrauch, Silberdolchen und Stoffen, in denen abends die meisten Stände erst richtig öffnen.
Tag 2Moschee, Oper und Alt-Maskat
Große Sultan-Qabus-Moschee
Unter der Hauptkuppel hängt ein 14 Meter hoher Swarovski-Leuchter über einem handgeknüpften Teppich aus einem Stück.
Königliches Opernhaus Maskat
Führung durch den Zuschauerraum aus Teak und Kalkstein, dessen Akustikdecke sich für jede Aufführung neu verstellen lässt.
Bait Al Zubair
Privatmuseum in einem alten Wohnhaus mit Khanjar-Dolchen, Frauenschmuck aus den Bergen und einem nachgebauten Dorfhof.
Al-Alam-Palast
Der Zeremonienpalast mit den blau-goldenen Pilzsäulen, den man vom Vorplatz aus fotografiert — betreten darf man ihn nicht.
Fort Al Jalali
Portugiesische Festung von 1587 auf dem Felsen über der Bucht, von der Uferstraße aus am besten im Nachmittagslicht zu sehen.
Abends: Strandpromenade Shatti Al Qurum
Langer Sandstrand mit Cafés, auf dem Familien nach Sonnenuntergang spazieren gehen.
Tag 3Nizwa – Festung, Souq und Falaj
Weiterreise nach Nizwa
Hotel-Check-in
Festung von Nizwa
Der runde Wehrturm von 1668 mit Pechnasen über den Treppen und Rundblick über das Dattelpalmenmeer.
Souq von Nizwa
Töpferei, Dattelhändler und die Silberschmiede, in denen die krummen Khanjar-Dolche noch von Hand punziert werden.
Falaj Daris
Der größte noch fließende Bewässerungskanal des Landes, UNESCO-Erbe, mit schattigem Park an den offenen Wasserbecken.
Birkat Al Mouz
Verlassenes Lehmdorf am Fuß des Jabal Akhdar, durch das der Falaj Al Khatmeen zwischen Bananenstauden hindurchläuft.
Abends: Festungsplatz von Nizwa bei Nacht
Der angestrahlte Turm über dem leeren Marktplatz, an dem noch ein paar Kaffee- und Halwa-Stände offen haben.
Tag 4Jabal Akhdar – Terrassen und Rosen
Weiterreise nach Jabal Akhdar
Hotel-Check-in
Wadi Bani Habib
Treppenweg hinab zu einem aufgegebenen Steindorf, dessen Häuser gegenüber am Hang über alten Walnussbäumen kleben.
Diana's Point
Kanzel über der Schlucht, benannt nach dem Picknick von Prinzessin Diana 1986 — der beste Blick auf die Terrassenfelder.
Al Ayn – Rosenterrassen
Schmale Steinterrassen, auf denen im April die Damaszener-Rosen für das omanische Rosenwasser geschnitten werden.
Al Aqr – Dorfrundgang
Gassen zwischen Lehmhäusern und Granatapfelgärten, in denen der Falaj noch die einzelnen Beete der Reihe nach speist.
Abends: Sternenhimmel am Plateaurand
Ohne Streulicht und in kühler Höhenluft steht die Milchstraße über der Schlucht — eine Jacke mitnehmen.
Tag 5Wahiba Sands – Dünen und Sternennacht
Weiterreise nach Wahiba Sands
Hotel-Check-in
Al Wasil – Tor zur Wahiba
Am Ortsrand wird der Reifendruck abgelassen, bevor die Piste in die orangefarbenen Dünenketten führt.
Beduinenbesuch bei Al Raka
Kaffee mit Kardamom und Datteln bei einer Familie, die noch Ziegen hält und Palmwedelmatten flicht.
Kamelritt durch die Wahiba-Dünen
Eine knappe Stunde im Schritt durch die Sandmulden, geführt von den Kameltreibern des Camps.
Sonnenuntergang auf der großen Düne
Aufstieg auf einen 100 Meter hohen Kamm, von dem aus sich der Sand bis zum Horizont rot färbt.
Abends: Sternenhimmel über der Wahiba
Am Lagerfeuer vor den Zelten, wo die Trommeln nach dem Essen ausgepackt werden und kein Licht bis zum Horizont stört.
Tag 6Sur – Dhaus und Leuchtturm
Weiterreise nach Sur
Hotel-Check-in
Dhau-Werft von Sur
In der offenen Halle am Wasser werden die hölzernen Ghanja-Segler noch immer ohne Bauplan zusammengesetzt.
Al Ayjah – Leuchtturm und Dorf
Weiß-blau gestrichene Häuser hinter der Lagune, dahinter der alte Leuchtturm mit Blick zurück auf die Bucht von Sur.
Maritimes Museum von Sur
Modelle der Handelsschiffe, mit denen Sur bis Sansibar segelte, dazu Navigationsgerät aus der Zeit vor dem Kompass.
Bilad-Sur-Kastell
Lehmfestung mit vier ungleichen Türmen, die einst die Karawanen aus dem Landesinneren schützte.
Abends: Corniche von Sur
Die Uferstraße an der Lagune mit Blick auf die beleuchtete Hängebrücke nach Al Ayjah.
Tag 7Küstenwadis und Rückweg nach Maskat
Weiterreise nach Tiwi und Maskat
Hotel-Check-in
Wadi Shab
Nach der kurzen Bootsfahrt geht es 45 Minuten über Geröll zu türkisfarbenen Becken und einem Wasserfall in einer Felsspalte.
Weißer Strand von Fins
Heller Kiesstrand unter der Steilküste, an dem die Omanis am Wochenende ihre Zelte aufstellen.
Bimmah-Sinkhole
Ein 40 Meter breiter Einsturztrichter im Hawiyat-Najm-Park, in dem grünblaues Salzwasser steht — Treppe bis ans Wasser.
Abends: Marina Bandar Al Rowdha
Yachthafen zwischen den Felsen südlich von Maskat, abends ruhig, mit Terrassen direkt über dem Wasser.
Tag 8Letzter Morgen am Meer
Souq von Seeb
Morgendlicher Markt am Strand mit Fischauktion, Weihrauchhändlern und den Käfigen der Vogelverkäufer.
Marina Al Mouj
Promenade am Yachthafen mit Blick zurück auf die Hajar-Berge, zehn Autominuten vom Flughafen.
Abreise ab Maskat
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