Reiseplan · 7 Tage · 33 Orte
7 Tage Madeira
Eine Woche Madeira mit festem Quartier in Funchal: zwei Tage Stadt, Monte und Küste, dazu vier Tagesfahrten zu den schönsten Levadas — Rabaçal, Ponta de São Lourenço, der wilde Nordwesten und die Bergkette um den Pico do Arieiro.
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Foto: Patrick Gamelkoorn · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft in Funchal
Anreise nach Funchal
Hotel-Check-in
Quartier in der Zona Velha rund um die Rua de Santa Maria: enge Gassen mit bemalten Türen, alles in Gehweite von Markt, Kathedrale und Promenade.
Marina do Funchal und Avenida do Mar
Erster Bummel an der Hafenpromenade vorbei am nachgebauten Santa-Maria-Segler und den Yachten bis zum Parque de Santa Catarina.
Abends: Rua de Santa Maria
Die älteste Gasse der Stadt mit den bemalten Türen, offenen Weinbars und Poncha-Tresen bis in die Nacht.
Tag 2Funchal, Monte und der Korbschlitten
Mercado dos Lavradores
Zweistöckige Markthalle von 1940 mit Annonen, Maracuja-Sorten, Bischofsmützen und der Fischtheke voller Schwarzer Degenfische.
Sé do Funchal
Die Kathedrale von 1514 mit einer Mudéjar-Decke aus madeirensischem Zedernholz über dem Kirchenschiff.
Fortaleza de São Tiago
Ockergelbe Seefestung von 1614 am Ostrand der Altstadt, von deren Mauern man über die Kiesbucht Barreirinha blickt.
Teleférico do Funchal
Fünfzehn Minuten Seilbahn vom Hafen über die Dächer und Bananengärten des Ribeira-João-Gomes-Tals hinauf nach Monte.
Monte Palace Tropical Garden
Terrassengarten mit Koi-Teichen, japanischen Toren, Baumfarnen und einer Sammlung portugiesischer Azulejos aus fünf Jahrhunderten.
Korbschlittenfahrt ab Monte
Zwei Carreiros in Weiß und Strohhut schieben den Weidenkorb zwei Kilometer die Straße nach Livramento hinunter.
Abends: Avenida Arriaga und Jardim Municipal
Beleuchtete Jacaranda-Allee zwischen Teatro Baltazar Dias und dem Stadtgarten, mit Kiosken und dem Weinkeller von Blandy's an der Ecke.
Tag 3Rabaçal — Levadas im Lorbeerwald
Levada das 25 Fontes
Vom Rabaçal-Parkplatz führt der schmale Levada-Pfad durch den Lorbeerwald zum Felskessel, in dem fünfundzwanzig Quellen in einen grünen Teich fallen.
Levada do Risco
Kurzer Abstecher auf der oberen Levada zum Aussichtspunkt vor dem hundert Meter hohen Risco-Wasserfall.
Paul da Serra
Die einzige Hochebene der Insel auf 1400 Metern: baumlose Heide, Windräder und frei laufende Rinder, oft über der Wolkendecke.
Ponta do Sol
Sonnigster Ort der Insel: Kieselbucht unter steilen Klippen, alte Zuckerrohrhäuser und die Brücke über den Ribeira da Ponta do Sol.
Abends: Praia Formosa
Der lange Kiesstrand westlich von Funchal mit Strandbars, an dem die Sonne hinter Câmara de Lobos untergeht.
Tag 4Ostspitze — Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Der PR8 läuft über die kahle, rot-ocker gebänderte Vulkanhalbinsel bis zur Casa do Sardinha, mit Steilabbrüchen zu beiden Seiten.
Prainha
Madeiras einziger natürlicher Strand aus schwarzem Vulkansand, über eine Treppe unterhalb der Kapelle Nossa Senhora da Piedade erreichbar.
Museu da Baleia
Das Walmuseum im alten Walfängerort Caniçal erzählt vom Fang bis 1981 und zeigt einen lebensgroßen Pottwal in einer dunklen Halle.
Altstadt von Machico
Erste Hauptstadt der Insel: Kapelle dos Milagres, die Kirche mit dem manuelinischen Portal und die gelbe Festung am gelben Importsandstrand.
Abends: Barreirinha Bar Café
Terrasse über der Badebucht unter der Fortaleza, wo Funchal bei Einbruch der Dunkelheit auf ein Glas Poncha zusammenkommt.
Tag 5Der wilde Nordwesten
Fanal
Hochebene mit uralten, windzerzausten Stinklorbeerbäumen, die im Nebel wie Scherenschnitte über der Kuhweide stehen.
Porto Moniz – Naturschwimmbecken
In die erstarrte Lava gespülte Becken am Nordwestkap, in die der Atlantik bei jeder Welle frisches Wasser drückt.
Miradouro do Véu da Noiva
Kanzel über der alten Nordküstenstraße mit Blick auf den Brautschleier-Wasserfall, der direkt ins Meer stürzt.
Praia do Seixal
Schwarzer Sandstrand in einer Bucht, über der die Wasserfälle des Steilhangs direkt auf die Küstenstraße fallen.
Grutas e Centro do Vulcanismo São Vicente
Rund ein Kilometer lange Lavaröhren, davon etwa 700 Meter begehbar, aus einem Ausbruch vor rund 890.000 Jahren, mit anschließender Ausstellung zum Vulkanismus.
Abends: Promenade Lido bis Ponta Gorda
Beleuchteter Küstenweg am Lido entlang bis zum Complexo Balnear da Ponta Gorda, mit Bars auf halber Strecke.
Tag 6Bergkette und Santana
Pico do Arieiro
Mit 1818 Metern der dritthöchste Gipfel, per Straße erreichbar; vom Ninho da Manta blickt man über das Wolkenmeer zum Pico Ruivo.
Levada dos Balcões
Flacher Levada-Weg ab Ribeiro Frio zur Felskanzel mit Blick ins Amphitheater der Zentralgipfel; an der Brüstung betteln Buchfinken.
Ribeiro Frio – Forellenzucht und Parque Florestal
Aufzuchtbecken mit Regenbogenforellen mitten im Lorbeerwald, umgeben von Baumheide und Wasserläufen.
Casas típicas de Santana
Die dreieckigen strohgedeckten Bauernhäuser in Rot, Weiß und Blau am Ortseingang von Santana, samt Innenblick in eine der Kammern.
Miradouro do Guindaste
Zwei gläserne Plattformen an der Nordküste bei Faial, die frei über der Steilküste und dem Adlerfelsen schweben.
Abends: Praça do Povo
Weiter Platz am Wasser hinter der Avenida do Mar mit Kiosken, Livemusik am Wochenende und Blick auf die beleuchtete Bergkulisse.
Tag 7Cabo Girão und Abreise
Cabo Girão Skywalk
Gläserne Plattform 580 Meter über dem Atlantik, von der man senkrecht auf die Fajãs mit ihren Weinterrassen hinunterschaut.
Câmara de Lobos
Fischerort mit bunten Xavelha-Booten im Hafenrund, den Poncha-Tresen an der Bucht und dem Platz, an dem Churchill malte.
Abreise ab Funchal
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