Reiseplan · 6 Tage · 28 Orte
6 Tage Teneriffa
Sechs Tage Teneriffa: der grüne Norden um Puerto de la Cruz, La Orotava und die Anaga-Berge, ein ganzer Tag in den Cañadas del Teide bis unter den Sternenhimmel und zum Schluss die schroffe Westküste bei Garachico, Masca und Los Gigantes.
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Foto: Vladislav Krot · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankunft im grünen Norden
Anreise nach Teneriffa
Hotel-Check-in
Quartier in Puerto de la Cruz, dem alten Badeort im Norden: enge Gassen um die Plaza del Charco, Meeresrauschen an der Uferpromenade und in zehn Minuten zu Fuß alles erreichbar.
Playa Jardín
Schwarzer Lavastrand unter der Burg von Punta Brava, dessen üppige Gartenanlage César Manrique entworfen hat.
Abends: Plaza del Charco
Der Hauptplatz unter alten Lorbeerfeigen füllt sich nach Einbruch der Dunkelheit mit Einheimischen, Kinderlärm und Terrassen rund um die alten Fischerhäuser.
Tag 2La Orotava & die Gärten von Puerto de la Cruz
Jardín Botánico de Puerto de la Cruz
Botanischer Garten von 1788, in dem ein 200 Jahre alter Würgefeigen-Baum mit verwachsenen Luftwurzeln den halben Innenhof einnimmt.
Casa de los Balcones
Herrenhaus von 1632 in La Orotava mit geschnitzten Kanarenbalkonen aus harzreichem Kiefernkernholz (Tea) und einem Innenhof, in dem noch Calados gestickt werden.
Iglesia de la Concepción de La Orotava
Barocke Pfarrkirche mit geschwungener Doppelturmfassade, deren Kuppel über den Ziegeldächern der Altstadt steht.
Jardines del Marquesado de la Quinta Roja
Terrassierter Garten nach französischem Vorbild mit Marmormausoleum an der Spitze, angelegt am Hang über der Altstadt, mit freiem Blick hinunter ins Orotava-Tal.
Mirador de Humboldt
Aussichtspunkt an der Straße nach Puerto de la Cruz, von dem Alexander von Humboldt 1799 auf das Tal blickte — Bananenterrassen bis zum Meer, dahinter der Teide.
Abends: Muelle Pesquero von Puerto de la Cruz
Der alte Fischerhafen mit bunten Booten, der Batterie Santa Bárbara und Tapas-Terrassen direkt über der Brandung.
Tag 3Anaga-Lorbeerwald & La Laguna
Mirador Cruz del Carmen
Einstieg in den Nebelwald des Anaga-Biosphärenreservats: knorrige Lorbeerbäume voller Flechten, dahinter der Blick über La Laguna bis zum Teide.
Taganana
Altes Weiler-Dorf in einer Schlucht der Nordküste, dessen weiße Häuser sich unter den Felsnadeln des Roque de las Ánimas stapeln.
Playa de Benijo
Wilder schwarzer Strand am Ende der Küstenstraße, dem zwei Felsinseln vorgelagert sind — Baden nur bei ruhiger See, die Strömung ist stark.
Altstadt von La Laguna
Das UNESCO-geschützte Schachbrettraster der ersten Inselhauptstadt mit Stadtpalästen, Klosterhöfen und Studentenkneipen in der Calle San Agustín.
Iglesia de la Concepción de La Laguna
Älteste Pfarrkirche der Insel mit siebenstöckigem Glockenturm, den man für den Rundblick über die Dächer besteigen kann.
Abends: Calle Herradores
Die Fußgängerachse der Altstadt, abends die lebendigste Tapas- und Kneipenmeile der Insel, weil hier die Universität feiert.
Tag 4Cañadas del Teide & Sternenhimmel
Minas de San José
Ockergelbe Bimsstein-Wüste kurz hinter dem Parkeingang El Portillo, die aussieht wie eine Mondlandschaft mit dem Teide als Kulisse.
Teide-Seilbahn zur Rambleta
Acht Minuten Fahrt von 2.356 auf 3.555 Meter, oben zwei kurze Aussichtswege zur Pico Viejo-Kante und über die Wolkendecke bis nach La Gomera.
Roques de García
Aufgestellte Lavafelsen mitten im Kraterkessel; der Rundweg von 3,5 Kilometern führt an der berühmten Steinnadel Roque Cinchado vorbei.
Mirador Llano de Ucanca
Weite, staubtrockene Sedimentebene im Kessel, in der nach Regen kurzzeitig ein Spiegelsee steht — die stillste Stelle des Parks.
Mirador de Samara
Schwarzer Schlackenkegel am Westrand der Cañadas mit kurzem Kraterrundweg zwischen Kanarenkiefern und erstarrten Lavaströmen.
Abends: Sternenhimmel über dem Llano de Ucanca
Nach Sonnenuntergang wird auf 2.100 Metern ohne Streulicht die Milchstraße von Horizont zu Horizont sichtbar — Decke und Stirnlampe mitnehmen.
Tag 5Westküste: Garachico, Masca, Los Gigantes
Weiterreise nach Los Gigantes
Hotel-Check-in
Bergdorf Masca
Handvoll Steinhäuser auf einem Grat tief im Teno-Gebirge, bis 1991 nur über Maultierpfade erreichbar, heute Startpunkt der Masca-Schlucht.
Castillo de San Miguel in Garachico
Gedrungene Hafenfestung von 1575, die als eines der wenigen Gebäude den Lavastrom von 1706 überstand, der den Hafen der Stadt zuschüttete.
Naturschwimmbecken El Caletón
Aus der erkalteten Lava von 1706 entstandene Meerwasserbecken mit Leitern und Stegen, in denen man bei ruhiger See schwimmen kann.
Drago Milenario in Icod de los Vinos
Der größte Drachenbaum der Kanaren, geschätzte 800 bis 1.000 Jahre alt, steht in einem kleinen Park über der Altstadt.
Mirador Archipenque
Kanzel an der Serpentinenstraße mit dem besten Blick auf die 500 Meter senkrecht ins Meer stürzenden Steilwände von Los Gigantes.
Abends: Hafenpromenade von Los Gigantes
Am Yachthafen legen abends die Wal-Boote an; von der Mole liegen die Steilwände in der Dämmerung direkt gegenüber.
Tag 6Süden und Abschied
Playa de Las Vistas in Los Cristianos
Flach abfallender heller Sandstrand mit Wellenbrecher, an dem das Wasser auch am Vormittag ruhig genug für ein letztes Bad ist.
Hafen von Los Cristianos
Alter Fischerhafen, von dem die Fähren nach La Gomera ablegen; an der Mole verkaufen Fischer morgens den Fang, dahinter beginnt die Strandpromenade.
Abreise ab Teneriffa
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