Reiseplan · 8 Tage · 34 Orte
8 Tage Kapverden
Drei Tage Sal für Salzkrater, Lavabecken und den langen Strand von Santa Maria, dann per Flug und Fähre über Mindelo nach Santo Antão, wo du das grüne Paul-Tal und die Klippenpfade nach Fontainhas erwanderst.
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Foto: Petr Ganaj · Pexels
Die Route auf der Karte
Der Plan, Tag für Tag
Tag 1Ankommen in Santa Maria
Anreise nach Sal
Hotel-Check-in
Santa Maria an der Südspitze ist ein flaches Fischerdorf mit Sandpisten zwischen den Hotels, alles liegt zu Fuß beieinander.
Praia de Santa Maria
Acht Kilometer heller Sand mit türkisem, flach abfallendem Wasser — am späten Nachmittag kommen die Fischer mit Thunfisch und Wahoo zurück an den Strand.
Abends: Rua 1 de Junho
Die Hauptgasse von Santa Maria mit offenen Bars, Straßenmusik und Souvenirständen bis in die Nacht.
Tag 2Santa Maria: Pier, Sinó und Kite-Bucht
Pier von Santa Maria
Auf dem hölzernen Steg wird der Fang direkt an Deck zerlegt, darunter warten Ammenhaie und Stachelrochen auf die Abschnitte.
Ponta do Sinó
Der südlichste Punkt Sals mit kleinem Leuchtturm, schwarzen Lavaklippen und Brandung, die in die Felsspalten schlägt.
Kite Beach
Vor der Bucht nördlich des Orts stehen an windigen Nachmittagen dutzende Kites in der Luft, der Weltcup-Spot Ponta Preta liegt auf der anderen Seite des Orts.
Shark Bay
In der flachen Bucht bei Costa Fragata ziehen junge Zitronenhaie knietief am Ufer vorbei, Wasserschuhe wegen der scharfen Lavaplatten mitnehmen.
Abends: Praça Marcelo Leitão
Der Dorfplatz von Santa Maria füllt sich nach Sonnenuntergang mit Familien, Eisständen und Live-Morna aus den Bars ringsum.
Tag 3Salzkrater und Blaues Auge
Espargos
Die Inselhauptstadt im Landesinneren zeigt mit ihrem Markt und den bunten Wohnblocks das Alltagsleben abseits der Hotelzone.
Pedra de Lume
Im Inneren eines erloschenen Kraters liegen die alten Salinen — man schwimmt in einer Sole, die so dicht ist, dass man ohne Anstrengung oben treibt.
Buracona
In einem Loch im Lavafeld leuchtet das Meerwasser mittags tiefblau auf, wenn die Sonne senkrecht in die Höhle fällt.
Palmeira
Der Hafenort mit pastellfarbenen Häuserzeilen ist Sals Versorgungshafen; an der Mole liegen bunte Fischerboote vor Anker.
Abends: Strandpromenade von Santa Maria
Der Weg zwischen Ortsrand und Sand ist abends beleuchtet, an den Strandbars läuft Funaná bis Mitternacht.
Tag 4Mindelo: Musikstadt am Meer
Weiterreise nach Mindelo
Hotel-Check-in
Praça Nova
Der von Lorbeerfeigen beschattete Stadtgarten mit dem Musikpavillon ist Mindelos Wohnzimmer, ringsum stehen die portugiesischen Kolonialfassaden.
Mercado Municipal von Mindelo
In der zweistöckigen Markthalle stapeln sich Papaya, Maniok und Bohnen, im Obergeschoss verkaufen Händlerinnen Stoffe und Grogue.
Torre de Belém von Mindelo
Der Turm am Hafenkai ist eine verkleinerte Kopie des Lissabonner Originals und heute Museum mit Blick über die Bucht.
Fortim d'El-Rei
Vom alten portugiesischen Fort auf dem Hügel überblickt man die ganze Bucht bis zum Monte Cara, dem Gesicht im Fels gegenüber.
Praia da Laginha
Der Stadtstrand mit hellem, aus der Sahara herangewehtem Sand liegt fünf Gehminuten vom Zentrum; nachmittags spielt halb Mindelo hier Fußball.
Abends: Rua de Lisboa
Mindelos Ausgehstraße mit Livemusik in jeder zweiten Tür — Morna und Coladeira werden hier bis spät gespielt.
Tag 5Über die Bergstraße nach Ribeira Grande
Weiterreise nach Santo Antão
Hotel-Check-in
Cova de Paúl
Die alte Kopfsteinstraße Estrada da Corda führt auf 1170 Meter an den Rand eines erloschenen Kraters, in dessen Boden Zuckerrohr und Yams angebaut werden.
Ribeira Grande
Der größte Ort der Insel klemmt zwischen zwei Schluchtwänden; über die alte Brücke kommt man ins Viertel Povoação mit Markt und Kirche.
Sinagoga
An der Küstenstraße stehen die Ruinen einer Leprastation von 1929, daneben liegt ein von Lavafelsen gefasstes Naturschwimmbecken.
Abends: Praça von Ribeira Grande
Auf dem Platz vor der Kirche sitzen abends die Nachbarn zusammen, an den Ecken schenken kleine Bars Grogue und Ponche aus.
Tag 6Das grüne Tal von Paul
Cabo da Ribeira
Am Talschluss auf 700 Metern beginnt der Abstieg durch das Paul-Tal, ringsum stehen Mango-, Papaya- und Kaffeebäume in Terrassen.
Trapiche in der Ribeira do Paul
In einer der kleinen Brennereien wird Zuckerrohr noch mit dem Ochsengöpel gepresst und zu Grogue destilliert — verkostet wird direkt am Fass.
Passagem
Der Weiler auf halber Höhe liegt zwischen Bewässerungskanälen und Zuckerrohrfeldern, von hier sieht man das ganze Tal bis zum Meer hinunter.
Vila das Pombas
Der Hauptort des Tals liegt an einer schwarzen Kiesbucht; an der Uferstraße reihen sich Grogue-Läden und kleine Cafés.
Abends: Grogue-Bar in Vila das Pombas
In den Bars an der Uferstraße vergleicht man am Abend die Grogue-Sorten der Nachbartäler, dazu läuft Musik von der Anlage.
Tag 7Fontainhas und die Klippenpfade
Fontainhas
Das Dorf klebt auf einem Grat zwischen zwei Schluchten — von der Straße darüber hat man den bekanntesten Blick der Kapverden.
Corvo
Der Nachbarweiler hinter Fontainhas liegt am Ende eines Maultierpfads, bewohnt von wenigen Familien, die Bohnen und Mais an den Hang bauen.
Küstenpfad nach Ponta do Sol
Der in den Fels geschlagene Weg führt hoch über der Brandung zurück an die Küste — schmal, aber ohne Kletterei zu gehen.
Ponta do Sol
Der nördlichste Ort der Insel hat eine stillgelegte Landepiste am Klippenrand, farbige Häuser und eine Mole, an der die Wellen hochschlagen.
Abends: Uferpromenade von Ponta do Sol
An der Mole sitzen abends die Fischer, in den Bars dahinter wird oft spontan mit Gitarre und Cavaquinho gespielt.
Tag 8Porto Novo und Abreise
Markt von Porto Novo
Am Vormittag verkaufen Bäuerinnen aus den Tälern Kaffee, Ziegenkäse und Süßkartoffeln in der kleinen Halle nahe der Hauptstraße.
Hafenpromenade von Porto Novo
Vom Kai aus sieht man bei klarer Luft über den Kanal bis zum Monte Cara auf São Vicente, dahinter liegt der windgepeitschte Kiesstrand.
Abreise ab Santo Antão
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